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Kaliningrader Gouverneur gegen Sanktionserleichterungen

Mo, 22 Sep 2014 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrader Gouverneur gegen Sanktionserleichterungen

Der Kaliningrader Gouverneur Nikolai Zukanov trat am Wochenende gegen eine Sonderrolle Kaliningrads bei den Antwortmaßnahmen Russlands gegen eine Reihe von westlichen Staaten aus.

Während des Investitionsforums „Sotchi-2014“ erklärte der Kaliningrader Gouverneur, dass er dagegen ist, dass Kaliningrad aus dem Regime der Gegensanktionen gegen westliche Staaten herausgenommen wird. Er verwies darauf, dass Kaliningrad selber in der Lage ist, viele landwirtschaftliche Produkte selber zu erzeugen und die Sanktionen endlich den nötigen Druck erzeugen, damit die Landwirtschaft auch entwickelt wird. Helfend wirkt sich aus, dass aus dem föderalen Zentrum dem Kaliningrader Haushalt für die Entwicklung der Landwirtschaft drei Milliarden Rubel (62 Mio. Euro) zur Verfügung gestellt wird.

Der Gouverneur erinnerte daran, dass bereits vor vier Jahren das Programm für die Entwicklung der Kaliningrader Landwirtschaft erarbeitet wurde. Ziel ist die vollständige Eigenversorgung des Gebietes mit Erzeugnissen der Pflanzen- und Tierzucht. Geplant war, innerhalb von fünf Jahren dieses Ziel zu erreichen. Nun, unter den aktuellen politischen Bedingungen ist Kaliningrad gezwungen, das Ziel möglichst schon in zwei Jahren zu erreichen.

Außerdem erinnerte der Gouverneur daran, dass Russland ein sehr großes Land ist und eigentlich fast alles selber produzieren könnte. Er gab zu, dass die Kaliningrader Landwirtschaft eigentlich gestorben ist – jetzt aber die Reanimation beginnt.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/economy/4329133-tsukanov-vystupil-protiv-oslableniya-sanktsiy-dlya-kaliningradskoy-oblasti.html

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