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Kaliningrader Großlandwirt zeigt Unzufriedenheit

Sa, 09 Apr 2016 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrader Großlandwirt zeigt Unzufriedenheit

Andrej Romanow, bekannt als ehemaliger Kaliningrader Landwirtschaftsminister unter dem Gouverneur Georgi Boos und jetzt äußerst erfolgreicher Unternehmer in der Landwirtschaft kann zum heutigen Tag seine Projekte nicht umsetzen und wird es auch nicht versuchen dies zu tun.

 

Foto: Andrej Romanow

 

Andrej Romanow ist einer der Gesellschafter und Geschäftsführer der Firma „Saleski Fermer“, einer Gruppe landwirtschaftlicher Firmen mit sehr gutem Ruf und einer interessanten Produktpalette, die in allen Kaliningrader Supermärkten keinerlei Absatzprobleme haben.

Die Firma existiert schon lange und begann ihre erfolgreiche Tätigkeit noch weit vor den eingeleiteten Sanktionen der Europäischen Union und den Antwortsanktionen durch Russland. Unter den heutigen aktuellen Bedingungen ist es aber der Firma nicht möglich, ehemals geplante Projekte umzusetzen.

„Es gibt keinerlei strategische Pläne. Wir nutzen in keiner Art und Weise die Möglichkeiten, die uns das Lebensmittelembargo bietet. Unsere Projekte haben wir in den Jahren 2012/13 begonnen und wir haben vieles richtig vorausgesehen. Heute könnte ich solche Projekte nicht mehr erarbeiten oder umsetzen“, - so Romanow.

Nach Ansicht von Romanow ist der Kaliningrader Markt für Milch gesättigt. Angebot und Nachfrage sind ausgewogen. Die Preise hierfür sind stabil. Weitere Investitionen in die milchverarbeitende Industrie des Gebietes sind unzweckmäßig – so Romanow weiter. Wenn es neue Projekte gibt, so nicht eher als 2017/18.

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