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Kaliningrader Landwirt stöhnt unter den wirtschaftlichen Belastungen

Sa, 30 Mai 2015 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrader Landwirt stöhnt unter den wirtschaftlichen Belastungen

Ein Kaliningrader Landwirt meinte, dass es keinen Sinn macht, unter den gegenwärtigen Bedingungen sich mit Landwirtschaft in Kaliningrad zu beschäftigen, da sich alle Bemühungen einfach nicht rechnen.

Diese Meinung äußerte er gegenüber dem Kaliningrader Gouverneur Nikolai Zukanov.

Der Gouverneur versprach, sich in allernächster Zeit mit Vertretern der in der Region aktiven Banken zu treffen und diesen vorzuschlagen, die Zinsen für Kredite, die die Landwirte aufnehmen müssen, zu senken.

In der abgelaufenen Woche hatte sich der Gouverneur mit dem Leiter des landwirtschaftlichen Betriebs „Kalina“ getroffen. Dort erfuhr er, dass dieser Betrieb keine größeren landwirtschaftlichen Flächen pachten kann um seine Produktion zu erweitern. Grund hierfür sind die Wucherzinsen für Kredite von den Banken.

„Anfang des Jahres hat man uns Kredite zu einem Zinssatz von 25 Prozent angeboten. Für Landwirte macht es keinen Sinn, unter solchen Bedingungen zu arbeiten – es rechnet sich einfach nicht. Wir können im höchsten Fall 16 Prozent zahlen“, - so Denis Tschetschulin, der Leiter des landwirtschaftlichen Betriebes.

„Wenn die regionalen Banken ihre Zinsvorstellungen nicht senken, so werde ich mich an das Hauptoffice dieser Banken und an den Premierminister Dmitri Medwedjew wenden“, - so daraufhin der Gouverneur Nikolai Zukanov. „Wir müssen die Landwirtschaft auf die Füße stellen um die Region in die Eigenversorgung zu bringen. Deshalb werden wir es auch schaffen, die Zinssätze zu senken. In Idealfall sollen es sechs Prozent sein“, - setzte der Gouverneur fort.

Im vergangenen Jahr betrugen die Zinsen für landwirtschaftliche Kredite 10,5 Prozent, heute belaufen sie sich offiziell auf 18 Prozent.

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