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Kaliningrader Landwirte liefern ungenügend für regionalen Markt

Sa, 09 Apr 2016 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrader Landwirte liefern ungenügend für regionalen Markt

Die Kaliningrader Einzelhändler beschweren sich, dass die einheimische Kaliningrader Landwirtschaft nicht in der Lage ist, den Bedarf aus eigenem Anbau sicherzustellen.

In den Kaliningrader Handelseinrichtungen gibt es sehr wenig landwirtschaftliche Erzeugnisse die im Kaliningrader Gebiet angebaut und geerntet wurden – dies stellten die Teilnehmer an einem Runden Tisch zu Fragen der Entwicklung des Einzelhandels in Kaliningrad Ende März fest.

Der Generaldirektor der Supermarktkette „Semja“, Oleg Ponomarjow erklärte, dass man dringendst auf die Lieferungen der einheimischen Landwirte warte. Aber es gibt kein Assortiment, die geringen Mengen die angeliefert werden fallen kaum auf.

Das beginnt bei Minimengen Ziegenmilch als Nischenprodukt, es gibt Soja-Erzeugnisse in kleinem Umfang. Karnickelfleisch vom Erzeuger aus „Muschkino“ ist das Einzige was man als ausreichend bezeichnen könnte. Im vergangenen Jahr habe man begonnen, den Kaliningrader Markt mit Äpfeln und Erdbeeren aus eigener Ernte zu beliefern.

Leider ist es so, dass dann diese Erzeugnisse sofort in die Kategorie „Premium“ fallen und die Kunden, die sich solche teuren Erzeugnisse leisten können, sind dann auch sehr wählerisch und fahren lieber nach Polen oder Litauen, wo es wirklich landwirtschaftliche Erzeugnisse im großen Sortiment gibt.

Früher, so der Generaldirektor der Supermarktkette „Viktoria“ hatten wir eine Abteilung für unsere Kaliningrader Bauern in unseren Supermärkten. Wir mussten sie schließen, weil kein Angebot vorhanden war.

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