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Krim lehnt Stromlieferungen aus Ukraine ab

Mi, 09 Dez 2015 Wirtschaft & Finanzen


Krim lehnt Stromlieferungen aus Ukraine ab

Der Chef der Republik Krim kommentierte die Wiederaufnahme der Stromlieferungen durch die Ukraine auf die Krim. Er erklärte, dass eine Vielzahl von Krim-Bewohnern darum bittet, keinen Strom mehr in der Ukraine zu kaufen und sich nur auf eigene Quellen zu verlassen.

Aksenow kommentierte, dass er die Meinung der Krim-Bevölkerung unterstützt und dementsprechend das föderale Zentrum in Moskau unterrichtet habe.

Gegenwärtig erhält die Krim aus dem russischen Mutterland bis zu 260 Megawatt. In wenigen Tagen wird die Zuschaltung einer zweiten Leitung der Energiebrücke erfolgen und es fließen weitere 200 Megawatt auf die Krim. Dies, zusammen mit der eigenen Stromerzeugung reicht aus, um die Halbinsel zu versorgen. Schon heute gibt es keine kritische Stromversorgungssituation mehr auf der Krim.

Weiterhin erklärte der Regierungschef der Krim, dass er keine Lust mehr habe sich erpressen zu lassen. Zuerst wurde die Wasserversorgung der Krim gestört, dann gab es ein Lebensmittelembargo, jetzt wurde die Stromversorgung unterbrochen.

Nun wartet man auf der Krim auf die Entscheidung des föderalen Energieministeriums zur weiteren Vorgehensweise.

Dieser Erklärung war die Freischaltung einer instandgesetzten Linie seitens der Ukraine vorausgegangen. Über diese Linie können 160 Megawatt geliefert werden.

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Energiesicherheit, Krim

   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 10. Dezember 2015 03:10:01

Es ist ein gutes Zeichen, wenn die Krimbewohner und nicht die "Obrigkeit" keinen Strom mehr aus der Ukraine haben wollen. Das wird natürlich für die Ukris doppelt teuer. Keine Einnahmen mehr für gelieferten Strom, eventuelle Schadenersatzklagen wegen Vertragsbruch durch Nichtlieferung, nur noch Strom in die Ukraine aus Rußland, wenn auch bezahlt wird. Der Erpressungsgegenstand Krim ist ja zumindest schon bei Strom und bei Gemüse weg. Gemüse können doch die Krimbewohner selbst anbauen. Da brauchen sie doch keine Ukrainer dazu.
Dann geht es "nur" noch um Wasser und Gas. Das wird mit der Fertigstellung der neuen Brücke geregelt werden.
Ich habe mir bei Rossia24 die Werbung bezüglich des Baus dieser 19 km langen Brücke angesehen. Da gibt es aber nur eine Durchfahrt für große Schiffe ins Asowsche Meer. Das halte ich, ehrlich gesagt für eine nicht gute Lösung. Wenn man bedenkt, daß solche verrückten Nazitypen vom Rechten Sektor schon angekündigt haben, daß sie die Krim weiter blockieren wollen. Dann wäre die Blockade dieses Nadelöhrs ein gelungener Schlag, auch wenn die Ukraine selbst mit geschädigt würde und diese Typen das nicht überleben. Das interessiert diese Verbrecher doch nicht.

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