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Litauen verlängert Ausnahmesituation bis 2015

Di, 17 Jun 2014 Wirtschaft & Finanzen


Litauen verlängert Ausnahmesituation bis 2015

Litauen hat den verhängten Ausnahmezustand im Zusammenhang mit dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest bis Januar 2015 verlängert. Der Ausnahmezustand war Anfang 2014 verhängt worden.

Die litauischen Verantwortlichen befürchten, dass der Ausnahmezustand weiterhin verlängert werden muss, da sich herausgestellt hat, dass die Afrikanische Schweinepest bei den Wildschweinen einen „haltchronischen Charakter“ trägt. Das litauische Veterenaramt informiert, dass das betroffene Wildschwein bis zu sechs Monaten mit dem Erreger leben und diesen übertragen kann. Das sind sehr schlechte Neuigkeiten, ausgehend davon, dass frühere Erkenntnisse besagten, dass der Virus bereits eine Woche nach Übertragung aktiv wird und zum Tod des betroffenen Tieres führt.

Seit 7. April 2014 gibt es ein totales Importverbot von Fleischprodukten aus Litauen und Polen nach Russland. In beiden Ländern ist die Pest aufgetaucht – in Litauen im Januar und in Polen im Februar. Der eigentliche Infektionsherd befindet sich in der Nähe der Grenze zu Weißrussland. Weißrusslands selbst hat bereits den gesamten Wildschweinbestand getötet. In Litauen ist man ebenfalls dabei diese Maßnahme zu Ende zu bringen.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/community/3837574-litva-prodlila-rezhim-chrezvychaynoy-situatsii-izza-achs-do-2015-goda.html

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Landwirtschaft, Litauen

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