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Litauische Investoren kümmern sich nicht um gepachtete Landwirtschaftsfläche

Fr, 30 Jan 2015 Wirtschaft & Finanzen


Litauische Investoren kümmern sich nicht um gepachtete Landwirtschaftsfläche

Die GmbH „Slawski Zachar“ erhielt eine Verwaltungsstrafe für die Verletzungen der russischen Grund- und Bodengesetzgebung. Die Firma erfüllte nicht die eingegangenen Verpflichtungen zur Bearbeitung des Bodens und zur Verbesserung der Qualität des Grundstückes.

Die verhängte Strafe scheint bisher rein symbolischer Art zu sein. Sie beträgt 40.000 Rubel, also nicht ganz 500 Euro.

Der Firma gehören zwei Grundstücke mit insgesamt 77 Hektar Fläche im Kreis Slawsk. Inspektoren haben einen langjährigen Wildwuchs festgestellt, es fehlen jede Anzeichen der Beseitigung von Unkraut. Es werden keine sanitärhygienischen Maßnahmen durchgeführt und auch auf den Zustand des Meliorationssystems wird kein Einfluss genommen. Die Firma konnte keinerlei Dokumente vorweisen, die belegen, dass es zu irgendeiner Tätigkeit auf den beiden Grundstücken gekommen ist.

Der Inhaber der Firma „Slawski Zachar“ ist die litauische Firma „Mariampoles Arwi“. Die Firma plante den Bau einer Zuckerfabrik mit einem Investitionsumfang von 4,9 Milliarden Rubel. Noch im Jahre 2012 bat die litauische Firma die Kaliningrader Gebietsregierung, den polnischen Zucker mit Strafzöllen zu belegen, damit sie nach dem Bau des Werkes eine bessere Wettbewerbssituation hat.

Bereits im Jahre 2014 hatte unser Medienpartner „rugrad.EU“ darauf hingewiesen, dass die litauische Firme ihren Verpflichtungen nicht nachkommt, dass einerseits wertvolles Saatgut verdirbt und andererseits die versprochenen 200 Arbeitsplätze nicht geschaffen worden sind.

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