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Neue Chancen, trotz Sanktionsrisiko für die deutsche Firma „Eiffel“?

Sa, 29 Nov 2014 Wirtschaft & Finanzen


Neue Chancen, trotz Sanktionsrisiko für die deutsche Firma „Eiffel“?

Trotzdem immer noch keine Entscheidung zum Standort des Stadions zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 getroffen wurde, hat Mutko verkündet, dass die Projektierungsfirma für das „neue-neue“ Stadion von der russischen Regierung festgelegt wird.

Die russische Regierung wird eine eigene Entscheidung zur Auswahl der neuen Projektierungsfirma für das Stadion in Kaliningrad treffen und wird hierzu keine Ausschreibung vornehmen. Dies erklärte Witali Mutko, der föderale Sportminister.

Die etwas eigenartig formulierten Worte des Sportministers kann man so verstehen, dass die Kaliningrader Regierung eine Projektfirma auswählt, diese bereits ein Projekt aus der Schublade zieht, die russische Regierung das Projekt bestätigt und im Mai 2018 beginnen dann die Bauarbeiten.

Das bereits existierende Projekt für das Stadion auf der „Insel“ wurde durch die zwischenzeitlich bankrotte Firma „Mostowik“ für die Summe von einer Milliarde Rubel (20 Mio. Euro) erarbeitet. Von dieser Summe hat die Firma allerdings erst 25 Prozent erhalten, da die Zahlung der Restsumme erst nach der Staatsexpertise zu zahlen ist.

Vor wenigen Tagen hatte der Kaliningrader Gouverneur Zukanow über Gespräche mit der deutschen Firma „Eiffel“ informiert, die ein Angebot für ein „schlüsselfertiges“ Stadion zum vorgegebenen Preis von 15 Mrd. Rubel unterbreitet hatte.

Die bisherige Planung sah vor, dass das Stadion auf der „Insel“ durch die Firma „Krokus International“ ausgeführt wird. Dies ist eine russische Firma dessen Eigentümer Aras Agalarow ist. Durch die Entscheidung, den Standort und das Projekt des Stadions zu ändern, gibt es nun auch wieder Chancen für andere bauausführende Firmen.

Der russische Präsident Putin hat eine Entscheidung zu dieser Thematik bis 17. Dezember 2014 ultimativ gefordert. Als Verantwortlichen hat er den Ersten Vizepremier Igor Schuwalow ernannt.

Am 24. November hatte der russische Sportminister Mutko Kaliningrad mit einem Entzug der Weltmeisterschaft gedroht, wenn sich die Entscheidungsprozesse zum Stadion weiter hinziehen. Und er hatte informiert, dass er bereits einen Plan „B“ für diesen Fall in der Schublade habe. Insgesamt sind aber die Äußerungen des Sportministers in den letzten Tagen etwas widersprüchlich und verwirrend.

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