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Polen beschwert sich über russisches Importverbot

Mi, 09 Apr 2014 Wirtschaft & Finanzen


Der polnische Landwirtschaftsminister nannte das Importverbot von Fleischerzeugnissen durch Russland politisch motiviert.

Der polnische Landwirtschaftsminister ruft die polnischen fleischproduzierenden und fleischverarbeitenden Firmen sowie die Massenmedien auf, keine Panik auszulösen im Zusammenhang mit dem Importverbot welches durch Russland verhängt wurde.

Der polnische Minister vertritt die Meinung, dass dieses Importverbot nichts Neues ist, denn eigentlich gibt es dieses Importverbot bereits seit dem 18. Februar und betrifft nicht nur Polen sondern die gesamte Europäische Union.

„Russische Dienste senden verschiedene Signale aus. Immerhin befinden wir uns in einer bestimmten politischen Lage im Zusammenhang mit den russisch-ukrainischen Beziehungen. Polen nimmt an diesen Prozessen aktiv teil und wir müssen uns nicht wundern, wenn wir Signale aus Russland erhalten“, - kommentiert der Minister.

Das Verbot für den Import von Fleischerzeugnissen aller Art aus Polen und Russland gilt ab 7. April. Gründe für das Importverbot sind die Herstellungsvorschriften die den beliebigen Austausch von Grundstoffen in den beiden Ländern vorsehen. Russland befürchtet nun, dass Hühnerfleisch gegen Schweinefleisch ausgetauscht werden kann und es somit auf diesem Umweg zu einem Import des Erregers der Afrikanischen Schweinepest kommen könnte.

Das Importverbot wird unzweifelhaft auch Auswirkungen auf den kleinen visafreien Grenzverkehr zwischen Polen und Kaliningrad haben. Die Masse der russischen Reisenden ist nach Polen gefahren um dort preiswert Fleischerzeugnisse einzukaufen. Nun ist diese Möglichkeit nicht mehr gegeben. Dies dürfte dann ein herber Schlag für die polnischen Grenzgebiete sein, die in den letzten zwei Jahren einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt haben und die jetzt getätigten Investitionen in die Infrastruktur sich nicht mehr rechnen.

Quelle: http://kgd.ru/news/item/34444-ministr-selskogo-hozyajstva-polshi-svyazal-zapret-na-vvoz-myasa-v-rossiyu-s-politikoj

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