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Projektfirma für WM-Fußballstadion bankrott

Di, 08 Apr 2014 Wirtschaft & Finanzen


Projektfirma für WM-Fußballstadion bankrott

Die Projektierungsfirma für das Fußball-Stadion zur Weltmeisterschaft 2018 sowie für die östliche Hochbrücke hat sich für bankrott erklärt.

Alleine die Sberbank fordert von der Firma „Mostowik“ 18,9 Mrd. Rubel (378 Mio. Euro) an Kreditverpflichtungen zurück. Bereits im vergangenen Jahr wurde über einen Bankrott der Firma berichtet. Diese wies aber jedes Gerücht zurück.

Im Februar sah sich dann die Firma nicht in der Lage die aufgenommenen Kredite bei der Gasprom-Bank, der Alpha-Bank, der Sberbank und einer Reihe weiterer Banken zu bedienen und reagierte rechtzeitig mit der Bankrotterklärung. Der Generaldirektor erklärte, dass dies der einzig mögliche Schritt war, um eine verbrecherische Übernahme durch andere zu vermeiden. Jetzt sind alle Konten gesperrt und alle Grundmittel beschlagnahmt. Einerseits ist damit die weitere wirtschaftliche Tätigkeit der Firma stark eingeschränkt, andererseits gibt es aber auch die Chance die notwendige Ordnung zu schaffen – so der Generaldirektor.

Der Generaldirektor informierte, dass Ende 2013 in der Firma erhebliche finanzielle Probleme auftauchten, da eine Reihe von Projekten sich als verlustbringend erwiesen hat. Hierzu gehörten auch Projekte der Olympiade. Deshalb wurden auch alle notwendigen laufenden Arbeiten in den Monaten März nur zu 40 Prozent erfüllt. Im April plant man 60 Prozent aller notwendigen Arbeiten erfüllen zu können.

In Kaliningrad bearbeitet die Firma das Projekt des Stadions zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sowie die Hochbrücke, welche zukünftig die Gagarin-Straße mit der Dscherschinski-Straße verbinden soll.

Insgesamt soll die Firma „Mostowik“ finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten im Umfang von bis zu 40 Mrd. Rubel (800 Mio. Euro) haben.

Quelle: http://kgd.ru/news/item/34506-proektirovshhik-vostochnoj-jestakady-i-stadiona-k-chm-2018-v-kaliningrade-podal-isk-o-bankrotstve

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