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Putin gibt "Kaliningrad" fünf Jahre …

Fr, 20 Jul 2018 Wirtschaft & Finanzen


Putin gibt "Kaliningrad" fünf Jahre …

Der russische Präsident Putin befindet sich am heutigen Freitag in Kaliningrad. Die Sitzung zum „Erbe der Weltmeisterschaft“ hat aber erst am Nachmittag angefangen. Bis dahin nutzte Putin die Gelegenheit, um einen Blick in das Stadion „Kaliningrad“ zu werfen und er gab fünf Jahre Zeit.

In dieser Zeit müssen es die Kaliningrader geschafft haben, dass sich das Stadion selber finanziert. Von einer gewinnbringenden Arbeit war noch keine Rede. Er wird Weisung geben, dass das föderale Budget korrigiert wird und die Regionen, die ein neues Stadion errichtet haben, im Verlaufe von fünf Jahren finanzielle Unterstützung aus dem Staatshaushalt erhalten.

Putin forderte, dass alle Stadien auch nach Ende der Weltmeisterschaft effektiv arbeiten müssen.

Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow erwiderte, dass diese Frist eine unschätzbare Hilfe für den neuen Sportplatz ist.

Anmerkung UN: Seit 2012 ist bekannt, dass Kaliningrad ein Stadion für die Weltmeisterschaft bauen wird. Und seit diesem Zeitpunkt war auch klar, dass man das Stadion nach 2018 weiter nutzen und nicht abreißen wird. Warum man sechs Jahre ungenutzt hat verstreichen lassen und keine Arbeitsgruppe gebildet hat, die im Verlaufe von sechs Jahren ein Nutzungskonzept erarbeitet und sich um eine vernünftige Nutzung des Stadions nach den vier Gruppenspielen kümmert – so dass das 17,3 Mrd. Rubel teure Stadion gleich von Anfang an Gewinn einfährt, bleibt wohl, wie immer, das Rätsel der Verantwortlichen in der Region und im föderalen Zentrum.

Uwe Niemeier

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Fussball-WM, Sport, Stadtentwicklung

   Kommentare ( 5 )

boromeus Veröffentlicht: 20. Juli 2018 21:10:50

"warum man sechs Jahre ungenutzt hat verstreichen lassen und keine Arbeitsgruppe gebildet hat, die im Verlaufe von sechs Jahren ein Nutzungskonzept erarbeitet und sich um eine vernünftige Nutzung.."
Interessiert das wirklich jemand in KGD?Das macht doch Arbeit.Die Profitjagd ,ääh Weltmeisterschaft ist doch lange zu Ende.
Das bedeutet ja ,dass man selber für den Unterhalt sorgen müsste.Wie grausam!Da hat ja der Unterhalt des Stadions absoluten Vorrang und nicht mehr die eigene Tasche.Das geht ja garnicht.Bei dieser Denkweise
ist klar:Der Strom kommt aus der Steckdose und die Kohle aus Moskau. Was für ein Glück nicht wahr....und so schön praktisch.Wie ich schon mal sagte.Ökonomisches Prinzip.Nix tun und viel Kohle kassieren.Ein kaufmännisches Schlaraffenland dieses Kaliningrad.Kann man als Buinessman wirklich nur empfehlen Schade dass man mir in der Ausbildung nicht früher von diesem Schlaraffenland erzählt hat. Ich wäre längst Millionär ohne auch nur einen Finger krumm zu machen..

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 21. Juli 2018 19:31:16

boromeus
Veröffentlicht: 20. Juli 2018 21:10:50
"Schade dass man mir in der Ausbildung nicht früher von diesem Schlaraffenland erzählt hat. Ich wäre längst Millionär ohne auch nur einen Finger krumm zu machen.."

Vorbei ist vorbei !

Hauke Veröffentlicht: 21. Juli 2018 22:03:02

Das wird schwer, das wird sehr schwer in einem Gebiet in dem nicht einmal 1 Miil. Menschen leben
und das hunderte von km vom Mutterland entfernt ist.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 22. Juli 2018 02:57:40

"Das wird schwer, das wird sehr schwer in einem Gebiet in dem nicht einmal 1 Miil. Menschen leben..."

Da haben Sie wohl verdammt Recht. Aber diese Oblast hat einen jungen Gouverneur mit vielen Vorschußlorbeeren. Soll er sich was einfallen lassen. Oder seine Anderen.
Fußball, Spartakiaden, Breitensport, Wie sagt man im Russischen: Estrady. Im Winter Eishockey, und Eiskunstlauf.
Mehr fällt mir in der Kürze nicht ein.

Georg Veröffentlicht: 23. Juli 2018 10:33:47

Vielleicht sollte man einen Antrag auf eine Gastspielerlaubnis im polnischen oder litauischen Fußballverband stellen. Dort könne dann möglicherweise der FK Baltika Kaliningrad in der Erstliga mitmischen und damit viele Fans mobilisieren.

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