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Putin: Russland hat zu viele Banken

Do, 23 Jan 2014 Wirtschaft & Finanzen


Putin: Russland hat zu viele Banken
Nach Meinung des russischen Präsidenten Wladimir Putin müssen Finanzinstitute in Russland zusammengeführt werden.
 
Die Anzahl der Banken in Russland ist für den Umfang der russischen Wirtschaft viel zu groß, erklärte der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin während eines Treffens mit Studenten am gestrigen Tag.
 
Jetzt haben wir ungefähr eintausend Banken und für unsere Wirtschaft und das ist sehr viel – wird der Präsident von RIA-Novosti zitiert.
Putin verglich das russische Bankensystem mit dem deutschen und verglich den deutschen Wirtschaftsumfang mit dem russischen Wirtschaftsumfang, welcher ungefähr gleich ist. Und für Deutschland ist die Zahl von 250 Banken ausreichend.
 
„Ein Teil der Finanzinstitute muss also sein Eigenkapital und seine Aktiva erhöhen um sich sicherer zu fühlen und um ein qualitativ gutes Kreditangebot zu haben“, meinte Putin.
Er forderte auch, dass die Zentralbank Russlands rechtzeitig auf Probleme in den Banken reagieren muss und sich hierbei nicht in erster Linie als Vertreter in der Finanzbranche sehen soll, sondern als Vertreter des Schutzes der Interessen der Anleger.
Präsident Putin vertrat die Ansicht, dass, wenn sich die Zinsangebote für Anlagen einer Bank wesentlich über dem marktüblichen Durchschnitt befinden, es somit klar ist, dass die Bank Geld benötigt und unter irgendwelchen Schwierigkeiten leidet. Und hier muss die Zentralbank professionell ihre Funktion zur Kontrolle und als Regulator erfüllen“, - ergänzte der Staatschef.
 
Seit Mitte 2013 führt die russische Zentralbank eine aktive Politik zur Bankendisziplinierung in Russland und entzieht Banken die Lizenzen die Schwierigkeiten mit ihren Aktiva haben. Im Dezember verlor die Investbank, die älteste Privatbank in Kaliningrad, ihre Lizenz und einige tausend Bewohner der Region müssen nun mit mehr oder weniger großen Konsequenzen leben. Die größten Probleme haben juristische Personen, denen kaum noch Hoffnungen auf eine Erstattung der Einlagen gemacht werden. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass über eine Milliarde USD aus den Aktiva der Bank verschwunden ist und durch die Bank eine Überbewertung von Kreditpfändern in erheblichem Umfang vorgenommen worden war.
 
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