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Russische Regierung hat zweite Sanktionsliste erstellt

Di, 19 Aug 2014 Wirtschaft & Finanzen


Russische Regierung hat zweite Sanktionsliste erstellt

Die russische Regierung ist bereit eine zweite Sanktionsliste gegen die USA und die Europäische Union in Kraft zu setzen. Sie wird in dem Fall gestartet, wenn weitere Sanktionen gegen Russland ergriffen werden.

Die Sanktionen gegen die USA und die Europäische Union werden nicht nur auf das Lebensmittelembargo beschränkt bleiben. Russland plant auch ein Importverbot für Industriewaren – so informierten zwei „Quellen“ aus der russischen Regierung gegenüber „Wedemost“. Gegenwärtig befindet sich die Liste bei Präsident Putin zur weiteren Beschlussfassung.

Als die Europäische Union und die USA vor Monaten begonnen hatten, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, hatte Russland ebenfalls begonnen, eine sehr lange Sanktionsliste gegen diese Staaten zu erarbeiten. Aus dieser Liste hat der russische Präsident bisher jedoch nur die Lebensmittelbranche für Gegensanktionen ausgewählt – so eine der beiden Quellen.

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten bezeichnete die Gegensanktionen Russlands als aufgezwungene Maßnahmen, provoziert durch die Sanktionen der EU und der USA und Russland – so Peskow – wird weitere Sanktionen verhängen, wenn dies durch die Handlungen der USA und EU notwendig ist.

Auch der russische Premierminister D. Medwedjew sprach am vergangenen Donnerstag über mögliche zusätzliche Sanktionen. Er erwähnte die Transit-Überflugrechte. Es wurden auch Sanktionen im Rahmen des Flugzeug- und Schiffbaus und der Fahrzeugproduktion genannt.

Eine der Quellen aus dem Regierungsapparat informierte über ein mögliches Importverbot für Fahrzeuge aus „unfreundlichen Staaten.“ Die Nachfrage nach Fahrzeugen ausländischer Produzenten könnte dann durch innerrussische Produktion abgedeckt werden.

Statistische Angaben besagten, dass im ersten Halbjahr 2014 der Anteil des Imports am russischen Automarkt bei PKW 27 Prozent betrug, LKW 46 Prozent, Autobusse 13 Prozent. Sollte es zu einem Importverbot für Fahrzeuge kommen, so sind Gewinner dieser Maßnahme die Firmen, die in Russland eine eigene Produktion haben. Deshalb ist es auch wichtig, dass von einem möglichen Importverbot die Lieferung von Zubehörteilen ausgeschlossen ist, denn auf diese Zulieferungen sind die ausländischen Produzenten in Russland angewiesen.

Quelle: http://www.vedomosti.ru/politics/news/32226261/rossiya-opyat-gotova-k-sankciyam#ixzz3Aif2Viaf

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