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Russische Wirtschaft ist äußeren Schocks ausgesetzt

Di, 09 Sep 2014 Wirtschaft & Finanzen


Russische Wirtschaft ist äußeren Schocks ausgesetzt

Der russische Premierminister D. Medwedjew vertrat die Ansicht, dass die russische Wirtschaft gegenwärtig äußeren Schocks ausgesetzt ist, das Ministerkabinett aber nicht geneigt ist, seinen eingeschlagenen Kurs zu verändern.

„Wir waren ausgerichtet auf ein schnelleres Entwicklungstempo, jetzt müssen wir von einem Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent im Jahr, vielleicht auch ein wenig mehr im kommenden Jahr, ungefähr ein Prozent, ausgehen“, - so der russische Premierminister.

Die russische Wirtschaft unterlag in den letzten Jahren ständiger negativer innerer und äußerer Einflüsse und trotzdem ist die Regierung nicht bereit den eingeschlagenen Weg zur Entwicklung des Landes, mit Ausnahme einiger kleinerer Korrekturen, zu ändern.

„Natürlich, die Bedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung, des Landes, für das Leben der Menschen, sind jetzt nicht einfach“, - so Medwedjew. Ich habe, genau wie ein anderer Leiter unseres Landes das Gefühl, das wir in der Situation der äußeren Schocks des Jahres 2008 leben und auch bis dahin lief nicht alles glatt“, - setzte Medwedjew in seinem Interview in „Wedemstwo“ fort.

Nach Worten von Medwedjew unterliegt die russische Wirtschaft nicht nur äußeren Einflüssen, nicht nur äußeren Schocks, sondern auch struktureller Sprünge.

„Wir werden die Flagge nicht wechseln. Vergangene Aufgabenstellungen werden nicht eins zu eins erfüllt, trotzdem werden wir unsere programmatischen Dokumente nicht ändern – das betrifft das Programm für die Entwicklung des Landes bis zum Jahre 2020 und auch die Mai-Anordnungen des Präsidenten aus dem Jahre 2012, sowie die Grundrichtungen der Tätigkeit der Regierung bis zum Jahre 2018 sowie die bestätigten Staatsprogramme“, - erklärte der Regierungschef.

Medwedjew informierte, dass es trotzdem nötig sein wird, einige Positionen zu verändern. Er geht von einem verlangsamten Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent in diesem und vielleicht von 1,0 Prozent im kommenden Jahr aus. „Das ist wenig und nicht gut“, - so Medwedjew. Er verwies aber auch auf eine allgemeine negative Tendenz im Weltmaßstab, denn hier wird das Wachstum 3,0 Prozent betragen, die europäische Wirtschaft wird um 0,9 Prozent wachsen und die amerikanische Wirtschaft um ca. zwei Prozent.

Quelle: http://itar-tass.com/ekonomika/1425950

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