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Russischer Staat zeigt sich großzügig

Sa, 18 Jan 2014 Wirtschaft & Finanzen


Russischer Staat zeigt sich großzügig

Der russische Staat hat durch einen Verwaltungsakt die Steuergesetzgebung korrigiert. Jetzt braucht der Steuerzahler seine Steuerpflicht nicht mehr nach dem Komma berechnen.

Ab sofort werden die Steuern nur noch in vollen Rubel berechnet und die Stellen rechts vom Komma mit dem normalen mathematischen Mittel auf- bzw. abgerundet. Für manche bringt das eine Ersparnis von maximal 0,49 Rubel (0,01 Euro), andere müssen tiefer in die Tasche greifen und einen Cent mehr bezahlen.

An sich ist dies schon jahrelange Praxis und die russischen Steuerorgane haben die „gerundeten“ Summen „wohlwollend“ entgegengenommen. Jetzt ist dies in der Gesetzgebung festgeschrieben und somit Pflicht. Da es nun zur Pflicht wurde, macht also das Runden weniger Spaß.

Weiterhin gibt es schon lange Zeit Diskussionen darüber, die kleineren Geldstücke aus dem Verkehr zu ziehen. Die russische Zentralbank ist der Meinung, dass 5, 10 und 50 Kopeken-Münzen eine hohe soziale Funktion haben. Die Bürger der älteren Generation sind es gewohnt die Kopeken zu zählen und einfach nicht bereit, auf diese Münzen zu verzichten. Und wenn man wirklich auf diese Geldmünzen verzichtet, so befürchtet die Zentralbank Preissteigerungen in den Geschäften des täglichen Bedarfs, da die Preise natürlich nach oben gerundet werden. Was allerdings die Ein-Kopeken-Münze anbelangt – das ist ein Russland-Brand, so die Meinung der Zentralbank.

Anmerkung UN: Sicherlich kann man die Ein-Kopeken-Münze als Russland-Brand sehen. Das Problem ist nur, dass sie in der Praxis kaum noch zu bekommen ist.

Quelle: http://rugrad.eu/news/646785/

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Finanzen, Föderales, Gesetz, Steuerverwaltung

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