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Russland entscheidet sich gegen „Siemens“

Sa, 14 Jun 2014 Wirtschaft & Finanzen


Russland entscheidet sich gegen „Siemens“

Russland hat entschieden, die Modernisierung seiner Eisenbahn nicht mit der deutschen Firma Siemens durchzuführen. Den Zuschlag für den Kauf von Schnellzügen erhält nun Spanien.

Der spanische Zug „Talgo“ wird den „Sapsan“ aus Deutschland auf der Strecke Moskau-Nishny Nowgorod ersetzen. Darüber informierte der Präsident der Russischen Bahn Wladimir Jakunin. Es wird auch in Erwägung gezogen, diesen Zug auf der Strecke nach Belgorod einzusetzen.

Foto: Zug „Talgo“

Siemens erhält die Chance, den Sapsan für die Strecke Moskau-St. Petersburg an die Russische Bahn zu verkaufen.

Die Bahn plant, die neuen Züge „Talgo“ im vierten Quartal 2014 auf Strecke zu schicken.

Die Unterzeichnung der Verträge über die Lieferung von sieben 2-System-Zügen „Talgo“ mit zwanzig Waggons zwischen der Russischen Bahn und der spanischen Herstellerfirma Patentes Talgo S.L. wurde bereits im Jahre 2011 unterschrieben. Damals war geplant, diese Züge auf der Strecke Moskau-Kiew und Moskau-Berlin einzusetzen.

Anmerkung UN: Anscheinend ist Russland nun nicht mehr an einer schnellen Verbindung nach Kiew und Berlin interessiert und setzt auch im Eisenbahnverkehr andere Schwerpunkte.

Die spanischen Züge sind mit einem Mechanismus ausgestattet, welcher es gestattet den Radabstand automatisch zu verändern (in Spanien beträgt die Schienenbreite 1.668mm, in Europa 1.435mm und in Russland 1.520mm). Der Zug entwickelt eine Geschwindigkeit bis zu 200 km/h.

Quelle: http://lenta.ru/news/2014/06/10/talgo/

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Deutsches, Föderales, Investitionen, Verkehr

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