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Sanktionen zeigen Folgen für staatliche Verteidigungsaufträge

Mo, 20 Jul 2015 Wirtschaft & Finanzen


Sanktionen zeigen Folgen für staatliche Verteidigungsaufträge

Einige Aufträge an die Verteidigungsindustrie werden im Jahre 2015 nicht erfüllt werden können. Hierfür gibt es objektive Gründe, die im Zusammenhang mit den vom Westen verhängten Sanktionen stehen.

Dies erklärte der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands Juri Borisow gegenüber RIA-Novosti.

Zu den Gründen gehört, dass einige Lieferungen von Einzelteilen aus dem Ausland durch die Sanktionen verhindert wurden. In Russland gab es keine entsprechende Produktion mehr, sie wurde vor einiger Zeit eingestellt und es gingen auch einige Kenntnisse zu Technologien verloren.

Das Verteidigungsministerium steht der Situation mit Verständnis gegenüber. Dort wo das Verteidigungsministerium aus gewissen Reserven mit Zulieferteilen helfen kann, wird dies auch geschehen. Zukünftig werden die Bestellungen des Verteidigungsministeriums besser synchronisiert mit den Möglichkeiten und diversen zeitweiligen Problemen der Auftragserfüller.

Allerdings hob der Stellvertreter Minister auch hervor, dass es manchmal eine schwache Organisation in der gesamten Produktionskette gibt. Man trifft auch auf eine unrationale und uneffektive Nutzung der zur Verfügung stehenden Finanzmittel. Für solche Vorfälle gibt es dann sofortige Reaktionen des Verteidigungsministeriums in Form von Strafen, bis hin zu Vertragsauflösungen.

Die Nichterfüllung von Aufträgen durch die Verteidigungsindustrie ist eine typische Erscheinung in den letzten 15 Jahren. Den Höhepunkt erreichte diese „Sorglosigkeit“ in den Jahren 2011/2012 – in diesen Jahren startete das Staatsprogramm zur Erneuerung der Streitkräfte bis zum Jahre 2020. Seit 2012 gingen dann allerdings die Beschwerden zur Nicht-Vertragserfüllung rapide zurück.

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Militär, Sanktionen

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