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Sassnitz - Mukran erlebt Aufschwung im Russlandverkehr

Mo, 22 Feb 2016 Wirtschaft & Finanzen


Sassnitz - Mukran erlebt  Aufschwung im Russlandverkehr

Pressemitteilung des Fährhafens Sassnitz

Der Fährhafen Sassnitz erlebt momentan einen unerwarteten Boom im Fährverkehr mit Russland. Ab sofort legt die „Petersburg“ dreimal wöchentlich in Sassnitz-Mukran an, was einer Verzwölffachung im Vergleich zum Vorniveau entspricht. Der erste Anlauf ist bereits für kommenden Montag (22.Februar) geplant. Ein Grund für die aktuelle Entwicklung ist die Schließung der polnischen Grenzen für russische Lkw aufgrund von Transitstreitigkeiten.

Harm Sievers, Geschäftsführer Fährhafen Sassnitz GmbH, betont: „Wir sind bereit für die Ausweitung des Fährverkehrs und haben die Kapazitäten, um diesen abrupten Anstieg reibungslos zu bewältigen. Hierbei kommt uns unsere langjährige Erfahrung im Russlandverkehr zugute.“

Die „Petersburg“, die zukünftig Montag, Donnerstag und Samstag im Fährhafen anlegen wird, kann bis zu 80 Lkw aufnehmen. Das Schiff pendelt zwischen Sassnitz und Baltijsk, der zugleich kürzesten Seeverbindung zwischen Russland und Deutschland.

In der Vergangenheit war die anfänglich positive Entwicklung des Fährverkehrs Sassnitz–Ust Luga aufgrund der Russlandkrise und des schwachen Rubels ausgebremst worden. Zuletzt legte die „Petersburg“ nur noch einmal im Monat im Fährhafen an.

Über den Fährhafen Sassnitz

Der Fährhafen Sassnitz ist der einzige Hafenstandort Westeuropas mit Gleis- und Umschlagsanlagen für Eisenbahnwaggons der russischen Breitspur und wird daher häufig als westlichster Cargo-Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn bezeichnet. Dieses Alleinstellungsmerkmal des Fährhafens gestattet den Umschlag und die Verpackung von Gütern nach und aus den GU-Staaten sowie dem Baltikum und Finnland. Zum Einzugsgebiet gehören Kunden mit Warenströmen aus Mittel- und Südosteuropa, die dank der günstigen seegeographischen Lage die regelmäßigen Fährverbindungen nach Schweden (Trelleborg), Russland (Baltijsk, Ust-Luga) sowie Dänemark (Rønne) in Anspruch nehmen. Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist durch seine Wassertiefe von bis zu 10,50 Metern für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich.

Pressedienst (Pressemitteilung vom 19.02.2016)
http://www.faehrhafen-sassnitz.de

Anmerkung: Wir danken unserem Leser "Kolja" für den Hinweis auf diese Pressemitteilung

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   Kommentare ( 5 )

Hauke Veröffentlicht: 21. Februar 2016 22:37:38

kann der Hafen auch gut gebrauchen. Ist ja sonst nicht viel los dort.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 22. Februar 2016 02:21:49

Wäre das nicht schön, wenn die neue große Eisenbahn-Fähre "Leningrad" am Die Dienstag, Freitag und Sonnabend ihren Dienst aufnehmen würde? Oben drauf mit einem PKW und Camper-Deck?
Entschuldigung, ich träume schon wieder.

Hauke Veröffentlicht: 22. Februar 2016 12:29:38

Genau Radeberger und wenn Du noch ne Kiste Radebeberger mit bringst dann können wir gemühtlich den Sonnenaufgang entgegen fahren.

Regul Veröffentlicht: 22. Februar 2016 13:14:12

Sehr geehrter Herr Niemeier,

kann man mit dieser Fähre auch das 72-Stunden Visum nutzen?

Gute Zeit!

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 22. Februar 2016 13:18:48

... nein, leider nicht.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 22. Februar 2016 19:15:50

Ach Uwe, Sie haben ja so Recht. Was soll man dazu noch sagen? Man kann nur das alte Lied mit dem Refrain über Obama, Merkel und Brüssel und deren neurotische Arroganz singen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.

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