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Sberbank kauft 20 Prozent der bankrotten Firma „Mostowik“

Mi, 07 Mai 2014 Wirtschaft & Finanzen


Sberbank kauft 20 Prozent der bankrotten Firma „Mostowik“

Die russische Sberbank hat 20 Prozent der Anteile an der bankrotten Projektierungsfirma „Mostowik“ erworben. Die Firma „Mostowik“ ist die Firma, welche sich in Sotchi bei den Olympiabauten übernommen hatte und die für Kaliningrad das neue Fußballstadion projektiert hat.

Über den 20-prozentigen Verkauf informierte der Generaldirektor von „Mostowik“. Seinen Worten war zu entnehmen, dass dies nur der erste Schritt ist und weitere Konsultationen erfolgen. Ziel des Verkaufes ist, alle Verpflichtungen gegenüber Kreditoren und Auftraggebern, auch nach dem Bankrott, erfüllen zu können.

Über konkrete Summen und die Verkaufsbedingungen wurde nicht informiert. Der Generaldirektor von „Mostowik“ schloss auch einen weiteren Verkauf von Anteilen an die Kreditoren „Gasprombank“ und „Alpha-Bank“ nicht aus.

Die Firma „Mostowik“ schuldet der Kommune Sotchi 2,2 Mrd. Rubel (44 Mio. Euro). Die Schulden waren Strafgelder für Bauverzug bei den Olympiabauten. Die Einforderung dieser Summe führte zur Bankrotterklärung.

Insgesamt hat die Projektierungsfirma Schulden in Höhe von 35 Mrd. Rubel (700 Mio. Euro). Andere Quellen nennen auch die Summe 40 Mrd. Rubel. Seit Dezember zahlt die Firma seinen rund 13.000 Mitarbeitern keine Löhne.

Im Dezember 2012 gewann die Firma „Mostowik“ die Ausschreibung für die Projektierung des Fußball-Stadions für die Weltmeisterschaft 2018. Auftragsumfang sind 850 Mio. Rubel (17 Mio. Euro). Die Projektierung muss bis Juni 2014 abgeschlossen sein.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/economy/3643296-sberbank-priobrel-20-kompanii-mostovik-proektiruyushchey-stadion-v-kaliningrade.html

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