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Schmutziges russisches Öl – nun die Erklärung. Es war Sabotage

Mo, 13 Mai 2019 Wirtschaft & Finanzen


Schmutziges russisches Öl – nun die Erklärung. Es war Sabotage
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

In den letzten Tagen wurden vielfache Meldungen in russischen, wie aber auch in internationalen Medien, über Lieferung von russischem Öl an andere Staaten in schlechter Qualität verbreitet. Die Qualität war derart schlecht, dass eine Reihe von Staaten die Annahme von Öl aus Russland einstellte.

Die Ölleitung „Druschba“ versorgt im Transit über Weißrussland und die Ukraine Europa mit Gas. Erstmals am 19. April informierte Weißrussland über die schlechte Qualität. Es dauerte nicht lange, bis der weißrussische Präsident Lukaschenko die Schadenssumme auf hunderte Millionen Dollar schätzte.

Die Untersuchungen nach den Ursachen für die Verschmutzung begannen und die russische „TransNeft“ informierte, dass es sich um eine mutwillige Verschmutzung des Öls durch Chlorverbindungen handelt.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und vier Personen verhaftet.

Zwei weitere Personen wurden zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Eine dieser Personen ist Roman Ruschetschko (Роман Ружечко), ehemaliger Generaldirektor von SamaraTransNeft-Terminal“. Er wird beschuldigt, sich illegal an eine Erdölleitung angeschlossen zu haben oder eine Erdölleitung so manipuliert zu haben, dass diese ihre Funktionalität verloren hat. Die Handlungen wurden durch eine Gruppe von Personen, bewusst geplant, durchgeführt, was zu einer Verschärfung der Anklagepunkte führt.

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