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Schwarzarbeit in Kaliningrad ein immer größeres Problem

Sa, 16 Nov 2013 Wirtschaft & Finanzen


Schwarzarbeit in Kaliningrad ein immer größeres Problem

Die „Offiziellen“ waren schon mal weiter zu diesem Thema in Kaliningrad. Mit dem ehemaligen Gouverneur G. Boos zog eine strengere Ordnung ein. Diese Zeiten scheinen schon wieder der Vergangenheit anzugehören.

Als Georgi Boos, der ehemalige Gouverneur des Kaliningrader Gebietes (2005 – 2010) in Kaliningrad eintraf und die Situation analysierte, stellte er fest: Es gibt jede Menge Probleme zu lösen und die Kassen sind leer.

Um die Kassen zu füllen wiederholte er einfach das Rezept von Putin aus den Anfangsjahren seiner Präsidentschaft. Er sprach mit den Kaliningrader Geschäftsleuten, der sogenannten örtlichen „Elite“ und hoffte auf deren Verständnis der Situation und auch auf deren Verständnis für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung in der Stadt und dem Gebiet. Wer nach einer gewissen Frist nicht zur Normalität in der Arbeit kam, dem wurde geholfen – bezeichnen wir es einmal so. Zusammen mit seinen hervorragenden Beziehungen zu Moskauer Geldquellen begann damit eine Blütezeit für Kaliningrad, wo sich, dank besser gefüllter Kassen in Stadt und Gebiet, wirklich etwas tat.

Nun stellt der jetzige Gouverneur fest, dass für all die Pläne die man hat das Geld nicht ausreicht und die durch die hiesigen Geschäftsleute einbezahlten Steuern in die Gebiets- und Stadtkassen immer weniger werden. Kontrollen und statistische Erhebungen beweisen eindeutig die Manipulationen. Aber entsprechend der russischen Gesetzgebung reicht diese Art der Beweise nicht aus, um gegen die organisierte Schwarzarbeit und den Steuerbetrug vorzugehen. Zu früheren Zeiten existierten in den Steuerinspektionen noch Abteilungen der Steuerpolizei. Heute muss die Kontrollarbeit sehr mühselig zwischen vielen Instanzen organisiert werden und das Sammeln von Beweisen ist außerordentlich kompliziert.

Ab kommendem Jahr plant der Gouverneur eine Blockade der Firmen, die im Verdacht stehen, Steuerhinterziehung zu betreiben und Schwarzarbeit zu organisieren. Diese Firmen werden nicht mehr zu Ausschreibungen für Staatsaufträge zugelassen.

Quelle: http://rugrad.eu/news/634666/

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Arbeitsmarkt, Gebiet, Gesellschaft, Gouverneur, Soziales

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