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Steht ein weiterer großer Banken-Zusammenbruch bevor?

Sa, 12 Jul 2014 Wirtschaft & Finanzen


Steht ein weiterer großer Banken-Zusammenbruch bevor?

Im Hauptoffice der Bank „MosOblBank“ haben russischer Sicherheitsorgane mit der Durchsuchung und Beschlagnahme von Dokumenten am Freitag begonnen.

Am gestrigen Freitag begann eine großangelegte Aktion russischer Sicherheitsorgane im zentralen Moskauer Office der bekannten Bank, die auch in Kaliningrad Filialen unterhält.

Die Bank selber befindet sich bereits seit längerer Zeit in einer Krisensituation und wurde durch die Zentralbank bei der Wiederherstellung ihrer Geschäftstätigkeit begleitet. Als „Begleitbank“ wurde die russische Bank „SMP“ der „MosOblBank“ zur Seite gestellt.

Die jetzige Hausdurchsuchung steht im Zusammenhang mit vermuteten ungesetzlichen Tätigkeiten der Bank vor Beginn der Sanierung durch die Zentralbank.

Bereits am 20. Mai veröffentlichte die russische Zentralbank eine Warnung über einen möglichen Bankrott der Bank. Seit 2011 arbeitet die Bank unter besonderen Einschränkungen der operativen Tätigkeit. Nun wurde festgestellt, dass die Bank mit Kundengeldern (ohne deren Kenntnis) unter Umgehung von Weisungen der Zentralbank gearbeitet hat. Sie hatte u.a. versucht, Kundengelder aus der Bank herauszulösen und an andere Banken zu überweisen, mit dem Ziel, die Bilanz der Bank zu „korrigieren.“

Im Juni begann die „MosOblBank“ nur begrenzt seinen Kunden Geld auszuzahlen.

In den Regionen arbeitete die Bank sehr aktiv und hatte dort rund 600 Filialen. In Kaliningrad verfügt die Bank über zwei Filialen und eine Filiale in Tschernjachowsk.

Quelle: http://rugrad.eu/news/694298/

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Banken, Polizei, Zentralbank

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