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Stress-Situation um den Kaliningrader Airport

Do, 18 Jun 2015 Wirtschaft & Finanzen


Stress-Situation um den Kaliningrader Airport

Der Kaliningrader Airport rückt immer mehr ins Zentrum negativer Aufmerksamkeit. Jetzt gibt es seitens der Regionalregierung bereits Zweifel an der Solidität des Hauptaktionärs des Airports.

So erzählte der Kaliningrader Gouverneur Zukanov, das ihm Informationen vorliegen, dass der Investor über keinerlei Geld verfügt, um den Airport zu bauen oder zu rekonstruieren. Er habe gehört, dass die ehemals geplanten Gelder in andere Objekte des Investors geflossen sind.

Nun hat der Gouverneur gefordert, dass der Besitzer „Aeroinvest“ konkret die Verträge mit der Bank zeigt und alle Details der Finanzierung seiner Aktivitäten offen legt. Der Gouverneur erklärte geradeheraus, dass er vermutet, dass der Investor „Schwierigkeiten“ habe.

„Alles, was der Airport bisher erarbeitet hat, ist höchstens in die Bezahlung der Gehälter geflossen und die Summen darüber hinaus sind irgendwo abgeflossen … das haben mir die Generaldirektoren die der Airport bisher hatte kurz vor ihrer Entlassung erzählt. Bisher hat der Investor nicht einen einzigen Rubel investiert … vielleicht irre ich mich, das sind alle Worte … ich habe keine Möglichkeit dies zu prüfen“, - so der Gouverneur.

Der Gouverneur informierte weiter, das über die Nichteinhaltung der Termine zur Rekonstruktion des Airports einerseits und der Start- und Landebahnen andererseits, bereits der Vizepremier Igor Schuwalow informiert wurde.

In wenigen Monaten wird es eine Sitzung der Regierungskommission geben, die speziell zu den Problemen des Gebietes geschaffen wurde. Dort wird man dann schon anders sprechen, denn es besteht die Gefahr, dass durch die Nichtfertigstellung des Airports die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft nicht nur in Kaliningrad gefährdet wird, denn der Kaliningrader Airport soll einer der „Schlüssel“-Airports werden.

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   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 17. Juni 2015 23:37:27

Dann sollte man sich doch mal den Hauptinvestor genauer ansehen, aber nicht erst in einigen Monaten.
Irgendwie ist mir in Erinnerung, daß es da Leute geben soll, die etwas gegen die Fußball-WM in Rußland haben sollen.
Und die sind in ihren Methoden nicht gerade zimperlich, dieses Vorhaben, wenn schon nicht mehr zu verhindern aber versuchen soviel wie möglich zu hintertreiben. Denn dann muß wieder mit viel Geld eine Aktion gestartet werden, um die Planungen und die Durchführung zu garantieren.

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