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Tausende Bauarbeiter für Kaliningrader Fußballstadion gesucht

Sa, 02 Jan 2016 Wirtschaft & Finanzen


Tausende Bauarbeiter für Kaliningrader Fußballstadion gesucht

Für den Bau des Kaliningrader Fußballstadions zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 werden 3.000 Bauarbeiter benötigt. Darüber informierte der Pressedienst der Gebietsregierung.

In erster Linie wird aber wohl daran gedacht, diese neuen Arbeitsplätze für die Kaliningrader zu reservieren. Zumindest wurde die Prämisse in Gesprächen mit dem Generalauftragnehmer besprochen. Für den Bau des Stadions selber sollen auch vorrangig Kaliningrader Baufirmen Aufträge erhalten – Firmen, die sowohl die Bauarbeiten durchführen, wie auch das notwendige Baumaterial liefern. Für Kaliningrad ist dies eine erstrangig wichtige Forderung, da man sich entsprechende Steuereinnahmen für den arg strapazierten Gebietshaushalt verspricht.

Sollten andere Baufirmen aus anderen Regionen Bauaufträge annehmen, so haben diese sich in Kaliningrad zu registrieren und in den Kaliningrader Haushalt die notwendigen Steuern abzuführen.

Gegenwärtig werden auf der Baustelle in hohem Tempo die Beton-Stützpfeiler zur Verfestigung des Baugrunds eingerammt. Angefahren werden bereits erste Elemente für das Stadion an sich und es laufen Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Fundamentes.

Auf der Baustelle wird weiterhin die Bauarbeiterstadt aufgebaut und die Einrichtungen für die Bauarbeiterverpflegung. Der Gouverneur hat die regionale Landwirtschaft aufgefordert sich Gedanken zu machen, wie man aus einheimischer Ernte die Bauarbeiter mit Nahrungsmitteln versorgen kann.

Vor kurzem hatte der russische Präsident Putin den Fortschritt der Arbeiten in Kaliningrad zum Bau des Stadions und zur Rekonstruktion des Airports heftig kritisiert.

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   Kommentare ( 2 )

.g Radeberger Veröffentlicht: 2. Januar 2016 05:02:12

Hallo Uwe, hoffentlich gut im Neuen Jahr angekommen. Wie versprochen, ich bin auch wieder da und Hausmann hat sich auch schon wieder zu Wort gemeldet. Also Gesundes Neues Jahr an Euch und natürlich auch an die anderen von Uwes und Foristenseite.

"es gibt Wichtigeres" - Genau. Das heißt Doping, nehme ich mal an.

.g Radeberger Veröffentlicht: 2. Januar 2016 17:45:17

Oh je, mit solchen Beschneidungen in den Ausschreibungen würden die entsprechenden sich bewerbenden Konzerne in EU-Land aber die Gerichte stürmen. Die überregionalen Kanzleien würden sich um diese Aufträge reißen. Das wäre voll und ganz gegen EU-Recht. Solche Objekte müßten EU-weit ausgeschrieben werden. Dann würde erst einmal alles klein gerechnet, um den Auftrag zu ergaunern. Und dann Nachforderungen stellen und drohen, aus dem Vertrag auszusteigen. Ich schätze, daß Stadion wäre 2025 noch nicht fertig und würde dann das Dreifache kosten, was jetzt veranschlagt wurde. Die entsprechenden Prachtbeispiele brauche ich wohl nicht ausführlicher zur Kenntnis bringen.

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