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Tipp für Kaliningrader Gouverneur: Sage niemals „nie“

Mo, 14 Mai 2018 Wirtschaft & Finanzen


Tipp für Kaliningrader Gouverneur: Sage niemals „nie“

Der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow kommentierte, dass es niemals wieder einen Landwirtschaftsmarkt vor dem Haus der Räte im Kaliningrader Stadtzentrum geben wird.

Die Kaliningrader Verantwortlichen haben nicht die Absicht, den landwirtschaftlichen Regionalmarkt, der ehemals sein Domizil auf dem großen Platz vor dem Haus der Räte hatte und der jetzt in die Hafenstraße umgezogen ist, wieder auf den alten Platz zurückzuholen. Das erklärte der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow während der Sitzung des Agrarrates des Gebietes.

Die Kaliningrader Landwirte hatten sich beschwert, dass die Umsätze nach dem Umzug in die Hafenstraße, erheblich zurückgegangen sind. Auch die Besucher des Marktes sind weniger geworden. Einer der Gründe hier sind die fehlenden Parkplätze am neuen Standort. Der Gouverneur konterte, dass vor dem Haus der Räte nur 30 Prozent aller Verkäufer mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus eigener Produktion handelten. Alle anderen waren einfach nur Wiederverkäufer.

Der Gouverneur schlug vor, einen mobilen Markt zu schaffen. Der Regionalmarkt soll mehrmals in der Woche an verschiedenen Standorten der Stadt seine Waren anbieten. Und der Gouverneur bat die Landwirte, ihn zukünftig nicht mehr mit der Frage der Rückkehr zum Haus der Räte zu quälen. Das dortige Territorium wird für andere Dinge benötigt.

Uwe Niemeier

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Handel, Landwirtschaft

   Kommentare ( 1 )

Hauke Veröffentlicht: 14. Mai 2018 22:30:27

Ein Markt auf dem selbst produzierte aus der Region,stammende Lebensmittel angeboten werden, finde ich eine feine Sache und sollte volle Unterstützung finden.
Sicher, Wiederverkäufer haben dort nichts zu suchen.
Eine Marktaufsicht könnte für Ordnung sorgen.

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