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Wer es sich leisten kann - Russland verschrottet seine Flotte

Do, 18 Apr 2019 Wirtschaft & Finanzen


Wer es sich leisten kann - Russland verschrottet seine Flotte
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Genosse Lenin formulierte in einer seiner Schriften im Jahre 1904: „Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück“. Russland reformiert seine Armee und rüstet deshalb ab.

Das russische Informationsportal „lenta.ru“ informiert am heutigen Tag, dass Russland sechs Atomkreuzer seiner Flotte verschrotten wird. Die ursprünglich geplante Modernisierung wurde abgesagt. „Lenta“ hat diese Information bei „Iswestija“ gelesen und diese wiederum hat Quellen im russischen Verteidigungsministerium.

Betroffen von der Verschrottung sind zwei schwere Atomkreuzer „Admiral Uschakow“ und „Admiral Lasarew“ und vier Atom-U-Boote.

Die Kosten der Verschrottung werden mit 2,7 Milliarden Rubel beziffert. Ein Drittel der Summe wird für die Verschrottung eines der Unterseeboote aufgewendet. Hier scheint es wohl Besonderheiten zu geben.

Die beiden Überwasserkreuzer wurden in den 70er Jahren gebaut und haben rund 30 Jahre ihren Dienst versehen. In den 90er Jahren wurden die beiden Schiffe außer Dienst gestellt und eingemottet. Im Jahre 2010 begann man die Modernisierung der Schiffe zu planen und stellte Geld zur Verfügung. Aber die Instandsetzung wurde nicht eingeleitet. Spezialisten kamen zu der Schlussfolgerung, dass der Zustand der Schiffe eine Instandsetzung uneffektiv mache.

An Stelle der vier Atom-U-Boote, wird Russland vier neue Boote in Dienst stellen.

Somit ist klar, dass man manchmal ein wenig zurückgehen muss, um einen besseren Ausgangspunkt für neue Wege zu haben. Lenin ist somit, zumindest in diesem Fall, immer noch aktuell.

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