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Widersprüchliche Informationen zu Gas- und Kohlelieferungen an die Ukraine

Do, 26 Nov 2015 Wirtschaft & Finanzen


Widersprüchliche Informationen zu Gas- und Kohlelieferungen an die Ukraine

In den russischen Medien gibt es widersprüchliche Meldungen zur Einstellung von Kohle- und Gaslieferungen durch Russland an die Ukraine.

Russland soll, nach Informationen des Kommersant, am Dienstag die Lieferung von Kohle an die Ukraine eingestellt haben. Dies ist eine direkte Antwort auf die Stromabschaltung der Ukraine für die Krim.

Die russischen Zöllner setzen das Lieferverbot an der Grenze um. Allerdings soll der Transit von Kohletransporten durch die Ukraine davon nicht betroffen sein.

Die ukrainische Seite beschuldigte Russland sofort in der Nichteinhaltung von abgeschlossenen Verträgen. Welche Verträge gemeint sind wurde durch die Ukraine nicht erwähnt. Die Kohlevorräte in der Ukraine belaufen sich auf zwei Millionen Tonnen und sind für einen Monat ausreichend. Die Hauptlieferungen von Kohle für die Ukraine kommen allerdings aus Lugansk und Donezk. Kiew sucht nun hektisch nach neuen Lieferanten in anderen Ländern.

Einer weiteren Meldung ist zu entnehmen, dass der Chef von Gasprom Alexej Miller erklärt hat, dass es keine Gaslieferungen mehr an die Ukraine geben wird. Die Ukraine hat keine Gelder für neue Gaslieferungen überwiesen und somit wird auch kein Gas geliefert.

Widersprüchlich sind dann Meldungen offizieller Vertreter aus der russischen Regierung, die informierten, dass es keinen „offiziellen“ Lieferstopp für Kohle und Gas in die Ukraine gebe.

Uwe Niemeier

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Sanktionen, Ukraine

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