Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Wieviel Geld erhält Russland für französische Vertragsverletzung?

Do, 30 Apr 2015 Wirtschaft & Finanzen


Wieviel Geld erhält Russland für französische Vertragsverletzung?

Die russische Seite geht gegenwärtig von einer Summe von 1,5 Milliarden Euro für die Nichterfüllung des Vertrages zur Lieferung von zwei Flugzeugträgern des Typs „Mistral“ durch Frankreich aus.

Diese Summe nannte eine diplomatische Quelle gegenüber TASS.

Russland wertet die Rolle des französischen Präsidenten in dieser Angelegenheit sehr hoch und wenn Frankreich die Gelder zahlt, so wahrt es auch international das Gesicht als Vertragspartner.

Die Zeitung „The Times“ hatte geschrieben, dass Frankreich bereit ist, Russland umgerechnet 1,4 Milliarden Euro zu zahlen. Der französische Präsident hatte vorher erklärt, dass es unter den gegebenen Umständen nicht möglich ist, diese Schiffe an Russland zu liefern. Somit bleibt nur übrig, Russland das Geld zu erstatten.

Der im Jahre 2011 geschlossene Vertrag über die Lieferung von zwei Schiffen des Typs „Mistral“ hat einen Auftragsumfang von 1,2 Mrd. Euro. Die Summe für die Nichterfüllung des Vertrages sowie sämtlicher Nebenkosten könnte eine Höhe von bis zu drei Milliarden Euro erreichen. Allerdings hatte Putin während seines TV-Auftrittes am 16. April erklärt, keine Strafforderungen an Frankreich zu stellen.

Reklame

Sanktionen

   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 30. April 2015 19:26:34

Es zeigt doch, welche miserable Stellung derzeit die Grande Nation und sein Präsident (hüstel hüstel) in der EU und in der Nato haben. Ein General Charles de Gaulle hätte dem Obama wahrscheinlich kräftig einen Vogel gezeigt.
Rußland könnte die 3 Mrd. schon gut gebrauchen. Aber erstens würde das ewig dauern mit Prozessen bis in die nächste Steinzeit. Aber das eigentlich gute Verhältnis zwischen Russen und Franzosen wäre auf lange Zeit zerstört. Und das könnte schon so einigen zu passe kommen. Aber zwischen Rußland und Frankreich bestehen immer noch gute politische und vor allem wirtschaftliche Kontakte und Verbindungen. Die sollen möglichst nicht zerstört werden. Mit Deutschland bestanden auch, wenn nicht gar bessere, politischen, kulturelle und vor allem wirtschaftliche enge Verbindungen. Die hat Deutschlands Kanzlerin lt. Auftrag von weit überm Wasser erfolgreich und nachhaltig zerstört. Die Verwalterin der Deutschland GmbH hat ihren Auftrag ernst genommen. Deswegen wird sie jetzt nur so abgehört, daß es keine Sau mehr mitkriegt.
Als Belohnung dafür darf sie jetzt auch mit den Griechen Jojo spielen und ihr Kalb austreiben. Falls das langweilig werden sollte, finden sich schon irgendwie neue „Spielkameraden“.

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an