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Zentralbank zeigt sich zufrieden mit den antirussischen Sanktionen

Fr, 05 Apr 2019 Wirtschaft & Finanzen


Zentralbank zeigt sich zufrieden mit den antirussischen Sanktionen
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Die russische Zentralbank zeigt sich mit den Sanktionen, die westliche Staaten gegen Russland verhängt haben und deren Auswirkungen auf die russische Wirtschaft hochzufrieden. Man verzeichne eine intensive Entwicklung der russischen Wirtschaft – so der stellvertretende Zentralbankchef Sergej Schwezow.

„Wir leben in einer interessanten Zeit und der Donner hört nicht auf und unser Bauer wird nicht zu Kreuze kriechen. Ich denke, dass gerade die Sanktionen eigenartigerweise einen positiven Beitrag zur Entwicklung unserer Wirtschaft geleistet haben“, so Schwezow.

Er ist sogar bereit, sich bei den westlichen Staaten für die Sanktionen zu bedanken. Alle makroökonomischen Kennziffern sehen einfach sehr gut aus und das ruft ein gewisses Vertrauen hervor. Durch die Politik der Importablösungen haben wir die makroökonomische Wirtschaft gefördert und sie sieht jetzt besser aus, als in anderen Ländern. Sie ist langfristig ausgelastet, das Verhältnis von Verschuldung und Einnahmen stimmt, der Einfluss auf das staatliche Sozialprodukt ist gut, Reserven sind gebildet und die Gesamtauslandsverschuldung ist in akzeptablem Umfang – so der erste Stellvertreter der Zentralbank.

Die Sanktionen der westlichen Staaten in den Bereichen Finanzen, Energie und Verteidigung, aber auch im Bereich der Produktion mit Doppelnutzung, wurden ab dem 31. Juli 2014 verhängt. Im gleichen Jahr verhängten auch die USA Sanktionen gegen Russland. Die Sanktionen werden regelmäßig verlängert. Im März 2019 verkündete der Sondergesandte der UNO Idriss Dschasairi, dass die EU durch die Sanktionen größere Verluste hat als Russland.

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   Kommentare ( 3 )

Hauke Veröffentlicht: 6. April 2019 00:10:23

Die Sanktionen wirkten doch wie der berühmte Tritt in den Popo.
Aber reicht das aus?

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 6. April 2019 20:55:18

Natürlich reicht das nicht. Sonst wäre es ja auch nicht Rußland. Lenin hatte ja schon eine treffende Einschätzung bezüglich des russischen Muschik getroffen.
Und weil das so ist und dem Westen an der weiteren positiven Entwicklung des großen Rußland gelegen ist, verschärft doch der Westen regelmäßig die Sanktionen, die auch weiterhin regelmäßig verlängert werden sollen. Dafür wird Merkel schon sorgen, so lange sie noch etwas zu sagen hat. Ist die Zeit gekommen, wo sie nur noch etwas zu erzählen, aber nichts mehr zu sagen hat, wird sie der AKK diese wichtige Aufgabe mit auf den Weg gegeben haben. Das alles aus inniger Liebe zu Rußland und vor allem zu seinem Präsidenten Putin. (Wladimir, paschli!) Wie wird sie die Telefonate mit ihm vermissen, besonders über die Krim und Poroschenkos Lieblingsthema Donbass.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 6. April 2019 21:06:07

... das klingt ja schon wie eine Abschiedsrede auf Frau Merkel!

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 7. April 2019 12:51:37

Nee, nee! Abschied darf noch nicht sein. Nordstream 2 und Turkstream sind noch nicht fertig. Wer weiß, ob der/die Nachfolger/in so stur diese Gasleitungen gegen Goldlocke Schmollmund aus Übersee und so ein paar europäische Protestierer verteidigt.

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