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Zweite Linie der Strombrücke wird zugeschaltet

Mi, 16 Dez 2015 Wirtschaft & Finanzen


Zweite Linie der Strombrücke wird zugeschaltet

Der Regierungschef der Krim Sergej Aksenow informierte, dass die zweite Linie der Energiebrücke am 15. Dezember vom russischen Mutterland auf die Krim zugeschaltet wird.

Über die zweite Linie erfolgen Stromlieferungen aus dem Kuban auf die Krim. Rein technisch, so wie der Republikchef hin, wird nicht mit einem Schlag die Stromlieferung erhöht werden, sondern die Lieferungen werden schrittweise erhöht. Die volle Leistungsfähigkeit wird dann im Verlaufe des Mittwoch erreicht werden.

Durch einen Sabotageakt wurde die Stromversorgung aus der Ukraine auf die Krim Ende November unterbrochen. Russland hat seitdem umfangreiche Anstrengungen unternommen, um sich zukünftig von den Stromlieferungen der Ukraine unabhängig zu machen. Gegenwärtig wird noch über eine Stromleitung, die in der vergangenen Woche instandgesetzt wurde, Strom aus der Ukraine bezogen.

Aber nicht nur die Krim hat die Folgen dieses Anschlages zu tragen, sondern auch die Ukraine selber, denn auch zwei Kreise in der Ukraine blieben ohne Strom. Weiterhin war die Ukraine gezwungen, die Stromerzeugung in zwei Atomkraftwerken herunterzufahren. Und selbstverständlich erhält die Ukraine auch nun keine Einnahmen mehr aus nichterfolgten Stromlieferungen.

Innerhalb von rund zwei Wochen gelang es Russland am 8. Dezember eine erste Leitung der neuen Strombrücke vom russischen Mutterland auf die Krim freizuschalten. Eine Woche später erfolgt nun die Zuschaltung einer zweiten Linie. An der weiteren Vervollständigung der russischen Infrastruktur zur stabilen Versorgung der Krim mit Strom wird intensiv gearbeitet. Vollständig soll das Problem bis März 2016 gelöst sein.

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Energiesicherheit, Krim

   Kommentare ( 1 )

Regul Veröffentlicht: 16. Dezember 2015 12:51:50

@Hausmann
'...auf lange Sicht eine robuste, zukunftsfähige und saubere Eigenversorgung kommt: Kernenergie!'

Das halte ich weder für robust (Tschernobyl, Fokushima), noch für zukunftsfähig (erneuerbare Energie) und schon gar nicht für sauber (Endlager für 1.000.000 Jahre benötigt). Entsprechende seriöse Informationsquellen findet man sehr einfach.

Kernenergie ist einfach nur beschränkt, kurzfristig, nur mit hohem technischem Aufwand realisierbar und vor allem ein Nebenprodukt auf dem Weg zur Atombombe. Schon bei der Planung zur Sicherung aktueller Kernkraftwerke gegen terroristische Anschläge treibt es die Verantwortlichen entweder zum Resignieren oder sie fangen an, ihre Familien mind. 200km aus dem Umkreis weg zu verlagern. Die aktuellen Maßnahmen in der BRD (vorsicht Insider-Info) sind teilweise nicht höher als die Sicherung eines normalen Fabrikgeländes. Selbst unangemeldete Firmenfahrzeuge kommen mitunter einfach ohne Prüfung auf solches Gelände, weil nicht genug Wachpersonal vorhanden ist (zu teuer) um einen lückenlosen Schutz zu realisieren. Dabei wird noch nicht einmal das Szenario eines Angriffs aus der Luft berücksichtigt, weil schlicht nicht realisierbar.

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