Deutschland adè? Ab ins russische Paradies?

Deutschland adè? Ab ins russische Paradies?
 
„Kaliningrad-Domizil“ erhält sehr viele Anfragen von Deutschen, die in Deutschland mit diesem oder jenem unzufrieden sind. Sie meinen, Auswandern ist die Lösung aller Probleme. Bei der Suche nach dem Paradies auf Erden, fällt auch Russland ins Auge – immerhin ist es das größte Land der Erde.
 
Aber ist Russland die Lösung aller Probleme? Ist Russland das Paradies auf Erden? Können Deutsche in Russland glücklich werden?
 
Mindestens einen glücklichen Deutschen gibt es in Russland – nämlich mich selbst. Ich möchte ein wenig mit Ihnen über eine Übersiedlung nach Russland plaudern. Ziel ist es, Ihnen mögliche Illusionen zu nehmen und Sie davon zu überzeugen, dass Sie lange, sehr lange überlegen sollten, bevor Sie den Entschluss fassen, Deutschland zu verlassen.
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Kommentare ( 3 )

  • Gerald Hübner

    Veröffentlicht: 25. Oktober 2020 20:33 pm

    Danke für die vielen Beiträge hier. Bin selbst seit 2010 in der Vorbereitung, wo kann ich meinen Lebensabend verbringen, das wichtigste ist aber schon Sprache. Selbst in der ehemals "verbotenen" Stadt Perm ist das wichtig. Da stimme ich Ihnen zu, Es sollte wohl überlegt sein, man muss jedoch auch alle Emotionen bewerten, ohne diese geht es nicht!! Bei Youtube bin ich unter dem Pseudonym Fritz Phon zu finden.
    Nochmals vielen Dank für die informativen Beiträge, Grüße aus Potsdam

  • Karl-axel-heggenberger@t-online.de

    Veröffentlicht: 25. Oktober 2020 20:54 pm

    Ich lerne deswegen Russisch , weil ich in meiner Heimatstadt Ulm in der Russisch Orthodoxen Kirche seit dem Tod von meiner Mutter bin, und auch einige Gebetsbücher in Russischer Sprache habe . Und seit der Wiedervereinigung
    Deutschlands " Ausländer mit Deutschem Pass ) bin, lerne ich Konsequent die Russische Sprache !

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 25. Oktober 2020 21:00

      ... boaaaah ... Russisch und dann auch noch das Russisch der orthodoxen Kirche ... na, Hut ab ...

  • Link

    Veröffentlicht: 27. Oktober 2020 02:17 pm

    Schon als autochthoner deutsch-französischer Zweisprachler kann ich Ihren Hinweis auf möglichst vertiefte Sprachkenntnisse nur bestätigen. Ohne sie gibt es weder die Möglichkeit, fehlerfrei bürokratische Formalitäten zu erledigen, noch engere soziale Kontakte zu knüpfen, und schon gar keinen Zugang zum unterschiedlichen Lebensgefühl, bis hin zu alltäglichen Verhaltenskonventionen, die das Leben erleichtern.
    Der Kontrast zwischen Deutschland und Russland ist da unstrittig deutlich größer. Sich in zwei Ländern bewegen zu können, eröffnet immerhin die Möglichkeit, demjenigen Land wenigstens kurzzeitig den Rücken zu kehren, über das man sich gerade einmal maßlos ärgert.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 27. Oktober 2020 05:19

      ... danke für den Kommentar. Über den letzten Satz habe ich mich besonders gefreut ... er betrifft mich zwar nicht, aber Sie haben damit wohl das generelle Problem derer angesprochen, die gegenwärtig Deutschland verlassen wollen.

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