Europäische Union hat Ziel erreicht: Russland und Kaliningrad-Domizil sind sprachlos

Europäische Union hat Ziel erreicht: Russland und Kaliningrad-Domizil sind sprachlos
 
Am Montag hat eine Sitzung der Außenminister der Mitgliedsländer der Europäischen Union stattgefunden. Einer der Besprechungspunkte war die Verhängung von Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit der angeblichen Vergiftung des russischen Staatsbürgers Nawalny.
 
 
Viel ist seit dem Tag der Einlieferung des russischen Patienten Nawalny in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Omsk passiert. Die Omsker Ärzte haben das Leben eines russischen Bürgers gerettet, dieser wurde nach Deutschland ausgeflogen, weil man dort noch besser retten kann und der Gerettete zeigte sich wenig dankbar gegenüber seinen Rettern und begann einen Rund-Um-Schlag gegen alle und alles, was sich Russisch und Russlandfreundlich nennt oder zeigt.
 
Nach all den bisher vorliegenden Informationen, glaube ich auch, dass sich in dem Blut von Nawalny ein Gift der Gruppe Nowitschok befindet, obwohl Deutschland immer noch keine Beweise, sprich Übergabe der Analysen, geliefert hat. Dem Patienten Nawalny im Rettungsflugzeug oder irgendwann später Blut abzunehmen ist sicherlich kein Problem und diesem Blut dann ein paar Spritzer Nowitschok hinzuzufügen, über das natürlich auch ausgewählte westliche Demokratien verfügen, dürfte auch kein Problem sein. Somit ist klar: Es gibt Nowitschok im Blut von Nawalny – die Aussagen Deutschlands und diverser westlicher Labore sind richtig.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Kriminelles Talent“
 
Nach all dem, was seitdem passiert ist … Sie erinnern sich sicherlich, liebe Zuschauer, liebe Leser, musste man von schrecklichen Folgen für Russland ausgehen. Was wurde nicht alles an Folgen gemutmaßt. Wie viele Quatsch-Shows hat es zu diesem Thema im öffentlich-demokratischen Fernsehen in Deutschland gegeben. Der Leiter des Außenamtes der Bundesrepublik Deutschland überbot sich jeden Tag mit neuen Hasstiraden gegen Russland. Persönlich hatte ich schon befürchtet, dass Sergej Lawrow, der russische Außenminister, seine Fassung verliert und dem Heiko das „Du“ wieder entzieht …
 
Videoeinspielung: Russischer Außenminister Sergej Lawrow zeigt Emotionen
 
Alle warteten somit gespannt auf den heutigen Montag und die Sitzung des auswärtigen Kriegsrates der Europäischen Union. Es sollten die Sanktionen verkündet werden. Einiges sickerte ja schon am Wochenende durch. Ich selber konnte es kaum glauben, was ich in den russischen Medien las und glaubte immer noch, dass die russische Auslandsaufklärung vielleicht nicht alles in Erfahrung bringen konnte und die EU dann doch noch einen Plan „Babarossa 2.0“ verkündet.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Oktober“
 
So gegen 15 Uhr Moskauer Zeit kamen dann die ersten Informationen über die russischen Medien. Und die besagten … übereinstimmend mit den Meldungen aus Deutschland, dass die Europäische Union gegen einige russische Staatsbürger (ich glaube es waren neun) personengebundene Sanktionen verhängt, d.h. sie dürfen nicht in die EU einreisen, deren Konten und sonstige Aktiva sollen eingefroren werden … was defacto einer Enteignung gleichkäme. Die deutschen Medien informierten zusätzlich, dass es sich um Personen aus dem russischen Sicherheitsapparat und um Personen aus der „Chemieindustrie“ handele. Sie sollen alle dem russischen Präsidenten Putin irgendwie nahestehen.
 
Videoeinspielung: Nachrichtenausschnitt ZDF HEUTE 12.10.2020, 16 Uhr
 
Nicht erwähnt haben die deutschen Medien, dass diese Personen sowieso nicht ins Ausland reisen dürfen, weder in die EU, noch nach Hinterhindustan in Afrika. Sie dürfen auch keine Auslandskonten und auch keine ausländischen Aktiva haben. Ein Gesetz, welches Russland schon vor einigen Jahren in Kraft gesetzt hat, ich glaube es war im Jahre 2014 oder 2015, regelte diese Verbote zum Schutz seiner Bürger und natürlich zum Schutz des Staates. Ziel war damals, als dieses Gesetz in Kraft gesetzt wurde, dass der genannte Personenkreis nicht erpressbar ist … nach dem Motto: Entweder du lieferst uns Informationen oder du kommst auf die Sanktionsliste.
 
Die russischen Medien berichten aber auch über irgendwelche juristischen Schwierigkeiten, die die EU bei der Verhängung dieser Sanktionen hat, denn in der EU geht ja alles nach westlichen Rechtsnormen zu und diese fordern, dass bewiesen sein muss, dass zwischen all diesen Personen, gegen die jetzt Sanktionen verhängt werden sollen, irgendwelche Beziehungen bestehen müssen. Und wenn diese Beziehungen nicht bewiesen werden können, können auch keine Sanktionen verhängt werden.
 
Somit sind die Äußerungen der Journalistin Anne Gellinek aus Brüssel, die immer nur in der Möglichkeitsform sprach, besser verständlich, als sie zum Ende ihres Auftritts in den HEUTE-Nachrichten um 16 Uhr verkündete, dass die jetzt beschlossenen Sanktionen, in den nächsten Wochen und Monaten in Kraft treten sollen.
 
Videoeinspielung: Nachrichtenausschnitt ZDF HEUTE 12.10.2020, 16 Uhr
 
Ob sie dann wirklich in Kraft treten, oder sang- und klanglos vergessen werden, weil man in der Zwischenzeit zur Erkenntnis gekommen ist, dass die „Operation Nawalny“, von wem auch immer, stümperhaft organisiert und durchgeführt wurde, ist eine andere Sache. Die deutsche Öffentlichkeit wird sich in einigen Wochen an keinen Nawalny und an keinen Vergiftungsfall mehr erinnern. Die deutsche Öffentlichkeit wird sich nur noch daran erinnern, dass Russland böse und eine Giftmischernation ist.
 
Videoeinspielung: Interview des russischen Präsidenten Putin mit Fox-News
 
Und somit hinterlässt die Sitzung der Außenminister der Europäischen Union am heutigen Montag einen sprachlosen Niemeier von Kaliningrad-Domizil, der eigentlich nicht so richtig weiß, was man nun mit diesen Wischi-Waschi-Sanktionen der EU anfangen soll. Sie reichen einfach nicht aus, um die virtuellen Seiten meiner Informationsagentur in den kommenden Tagen und Wochen mit neuen Informationen und Kommentaren zu füttern. Ich muss also befürchten, dass die Zahl meiner Zuschauer wohl weniger wird:
 
Grafik: Nutzer des YouTube-Kanals Uwe Niemeier
 
Und die Sitzung hinterlässt wohl auch eine sprachlose russische Führung. Zumindest habe ich keine einzige Meinungsäußerung irgendeines ernsthaften russischen Politikers bis zum Redaktionsschluss für diesen Beitrag gefunden.
 
Videoeinspielung: Russischer Politiker Schirinowski zeigt Emotionen
 
Tschüss und Poka aus Kaliningrad

 

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