Meine Hütte, meine Festung – „Zone 39“ in Russland – Teil 2

Meine Hütte, meine Festung – „Zone 39“ in Russland – Teil 2

 

Glaubt man den Kommentaren von Deutschen in einschlägigen sozialen Netzwerken, so ist Kaliningrad das Schlimmste, was die Russen den Deutschen nach der Kapitulation im Jahre 1945 antun konnten. Und trotzdem gibt es immer mehr Deutsche die versuchen, unzufriedene Deutsche in der „Zone 39“ anzusiedeln.

 

 

Man kann langsam die Übersicht verlieren über die verschiedensten Aktivitäten von deutschen Staatsbürgern im russischen Kaliningrad. Da gibt es offizielle Deutsche, deren Tätigkeit nicht richtig verständlich ist und von denen man auf entsprechende Fragen keine Antwort bekommt. Und es gibt weniger offizielle Deutsche, die mit unterschiedlichsten Formulierungen ihre Liebe zu Russland, den Russen und zu Putin bzw. Putin nahestehenden Personen und Organisationen bekunden. Hört man aber genauer hin, so haben alle diese Personen auch ihre Liebe zur exdeutschen Heimat nicht vergessen und versuchen, unzufriedene Deutsche wieder im Kaliningrader oder Königsberger Gebiet anzusiedeln.

Über die Gruppe „Bachmann-Tischer“ hatte ich bereits berichtet und werde das schon Bekannte nicht wiederholen. Für die Veröffentlichung aktueller Ergänzungen zu den Aktivitäten dieser Gruppe, die wesentlich mehr als nur zwei Personen umfasst, ist es noch zu früh.

Aber es gibt eine zweite Gruppe von Deutschen, die fast zeitgleich mit der ersten Gruppe ihre Aktivitäten in Kaliningrad begann. Diese Gruppe wird durch Herrn Andreas Funke vertreten, der nach seinen eigenen Worten, im Verlaufe von mehreren Jahren die notwendigen Voraussetzungen in Kaliningrad geschaffen hat, um Deutsche, auf der Grundlage der russischen Gesetzgebung, im Gebiet anzusiedeln und zu betreuen.

►Videoeinspielung 03:15-03:32 (Video02-01)

Ich gebe es gleich zu Anfang zu: Mir liegen fast keine Informationen zu dieser Gruppe vor. Wie immer beginnt die Suche nach Informationen im Internet. Dort habe ich ein Interview gefunden, welches Andreas Funke einem Herrn Jo Conrad gegeben hat. Im Verlaufe einer halben Stunde informiert Herr Funke über die wichtigsten Momente des Projektes „Nascha Datscha“ oder „Meine Hütte“, wie er es übersetzt - einem perspektivisch idyllischem Fleckchen russischer Erde unweit der Ostsee.

Vielleicht sollte man nicht alles auf die Goldwaage legen, was in diesem Interview gesagt wurde. Aber wer in Russland und insbesondere in der empfindlichen Kaliningrader Region aktiv sein will, hier leben will, sollte die Befindlichkeiten der Russen schon kennen, um nicht durch gesellschaftliche Reaktionen unangenehm überrascht zu werden. Es ist eine Sache, wenn ein Tourist „nostalgiert“. Eine völlig andere Sache ist es, wenn man sich, so wie Herr Funke und Herr Conrad, offiziell zeigt.

Beginnen wir uns mit einigen Aussagen in diesem Interview zu beschäftigen, welches eigentlich mehr eine Reklamesendung für das Siedlungsprojekt von Herrn Funke ist.

Im Verlaufe einer halben Stunde wird durch Herrn Funke sechs Mal über Lug und Betrug anderer gesprochen und gewarnt. Potenzielle Neusiedler sind dafür sicherlich dankbar, obwohl für meinen Geschmack etwas zu viel über Lug und Betrug anderer gesprochen wird.

►Videoeinspielung „Lug und Betrug“ (Zusammenschnitt01)

In seinen einleitenden Worten zum Interview spricht Herr Conrad von „Kaliningrad, dem alten Königsberg“ …

►Videoeinspielung 00:20-00:25 (Video02-02)

Gut, das kann man tun, um den Interessierten schneller verständlich zu machen, um welchen Flecken Erde es sich handelt. Und ich war auch schon dabei, dies einfach zu ignorieren, wenn es nicht weitere „Versprecher“ und insbesondere merkwürdige Kommentare gegeben hätte, die Herr Conrad als „diplomatisch“ bezeichnet. Dazu dann an passender Stelle mehr.

Herr Andreas Funke empfiehlt den potenziellen deutschen Siedlern unbedingt die russische Gesetzgebung zu beachten, weil, so ergänzt er, das Gebiet „… immer noch unter russischer Direktion steht.“

►Videoeinspielung 03:25-03:40 (Video02-03)

Eine merkwürdige Formulierung. Das Kaliningrader Gebiet steht nicht „immer noch unter russischer Direktion“, sondern ist Bestandteil der Russischen Föderation. Für mich hört sich diese Formulierung von Herrn Funke so an, dass man, in Ermangelung deutscher Gesetze in diesem Gebiet, eben notwendigerweise die russischen Besatzungsgesetze beachten sollte. Aber das ist vielleicht meinerseits Krümelkackerei?

Wie die beiden Herren, die da so harmlos miteinander plaudern, wirklich denken, zeigen Kommentare bei YouTube. Da kommentiert ein Ben Walker:

 

Screen02-01: YouTube-Kommentar von Ben Walker
 
„Geniale Geschäftsidee, die verscherbeln widerrechtlich besetztes Land (...)“


Und Herr Conrad antwortet:

Screen02-02: YouTube-Kommentar von Jo Conrad
 

 „Was meint Ihr denn, wenn jemand nach Kaliningrad gehen würde und sagen würde: das ist unsers? (…) Man muß in Sendungen auch diplomatisch formulieren.“

Wie darf ich das denn undiplomatisch verstehen? Wir wollen exOstpreußen heim ins Reich holen, können das so deutlich heute noch nicht sagen, denn sonst würden die Russen uns nicht ins Land lassen?

Dann spricht Herr Funke von seiner Firma „Edna-Dorf“ oder auch „Etna-Dorf“, anscheinend gibt es unterschiedliche Schreibweisen.

Diese Firma verfügt über ein großes Grundstück, unweit der Ostsee, unweit des Urlauberstädtchens „Selenogorsk“ … Herr Funke meint aber wohl Svetlogorsk …

►Videoeinspielung 12:35-12:45 (Video02-05)

naja, was soll´s, er verbessert ja auch ein wenig später in „Rauschen“:

►Videoeinspielung 20:30-20:36 (Video02-05)

Und Herr Funke schwärmt von diesem schönen Gebiet:

►Videoeinspielung 12:50-13:12 (Video02-06)

Das es unweit von diesem Grundstück mehrere militärische Objekte im Bereich Donskoje gibt – darüber scheint Herr Funke nicht informiert zu sein. Es wird auch nicht erwähnt, dass man, um zu dieser russischen Idylle zu gelangen, die FSB-Sonderzone durchqueren muss. Das ist nichts Schlimmes, aber man sollte es der Vollständigkeit halber erwähnen.

 

Grafik: Karte der Sonderzonen im Kaliningrader Gebiet
 
Und Herr Funke informiert, dass die Deutschen von dieser Firma „Edna-Dorf“ Grundstücke pachten können und damit defacto Eigentümer des Grundstücks werden.
 
►Videoeinspielung 07:00-07:10 (Video02-07)
 
Das ist nicht richtig, denn die Firma „Edna-Dorf“ ist eine russische juristische Person, die natürlich Grund und Boden in Eigentum erwerben und auch an Dritte verpachten kann. Aber damit wird der Deutsche kein Eigentümer des Grund und Bodens. Die von Herrn Funke erwähnten Verträge, die er mit den Deutschen zur Absicherung der Eigentumsrechte abschließen will, sind in Russland Null und nichtig. Der Deutsche, der auf diesem Grundstück ein Haus baut, wird Besitzer des Hauses und bleibt ewig Pächter des Grundstückes.
 
Dann spricht Herr Funke davon, dass die Deutschen nach dem Bau eines Hauses ein Arbeitsvisum und nach fünf Jahren die russische Staatsbürgerschaft bekommen können.
 
►Videoeinspielung 07:10-07:30 (Video02-08)
 
Sagen wir es kurz: Das ist verkehrt.
 
Ein Arbeitsvisum bekommt derjenige, der in Russland arbeitet. Dazu braucht man eine russische Firma, die eine reale wirtschaftliche Tätigkeit ausführt und hierfür Arbeitskräfte aus dem Ausland benötigt, wenn der russische Arbeitsmarkt über derartige Spezialisten nicht verfügt. Diese Arbeitsgenehmigungen werden im Rahmen föderaler Quoten jährlich vergeben, müssen jedes Jahr neu beantragt werden und werden von Jahr zu Jahr gekürzt – so die gegenwärtige Tendenz. Die Chance, dass ein unzufriedener Deutscher eine Arbeitsgenehmigung bekommt, um in seiner Kaliningrader „Hütte“ zu wohnen, ist „Null“. Aber Herr Funke möchte viele unzufriedene Deutsche ansiedeln. Die werden nun natürlich nicht zufriedener werden.
 
Vielleicht bin ich aber auch nur nicht richtig informiert? Deshalb erkläre ich an dieser Stelle meine Bereitschaft, alles zu veröffentlichen, was zu diesem Thema richtig und seriös ist – auch mögliche Stellungnahmen von deutschen Aktivisten in Kaliningrad und natürlich auch meine öffentliche Entschuldigung, wenn ich etwas falsch darlege oder den Herren durch falsche Informationen Schaden zufüge.
 
Bleiben wir noch ein wenig bei der russischen Migrationsgesetzgebung und beim Gesetz zur russischen Staatsbürgerschaft, welches ständig vervollständigt wird und Erleichterungen für diejenigen bringt, die die russische Staatsbürgerschaft erwerben wollen. So einfach, wie Herr Funke den Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft während seines Plauschs mit Herrn Conrad darstellt, ist dies nicht.
 
►Videoeinspielung 07:35-07:45 (Video02-09)
 
Man bekommt nach fünf Jahren die russische Staatsbürgerschaft nicht automatisch, sondern kann diese beantragen, wenn man sich fünf Jahre lang ununterbrochen in Russland aufgehalten hat. „Ununterbrochen“ bedeutet, man darf sich nur drei Monate im Jahr im Ausland aufhalten. Ein einziger Tag über diesen Zeitraum im Ausland verbracht bedeutet, dass die 5-Jahresfrist wieder von vorne beginnt. Und man muss natürlich noch eine Reihe anderer Bedingungen erfüllen, z.B. eine Sprachprüfung erfolgreich bestehen und einen Test zur russischen Geschichte, Kultur und den wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen ablegen.
 
Natürlich gibt es auch vereinfachte Verfahren zur Einbürgerung, aber nach meiner Einschätzung wird kein einziger unzufriedener Deutscher diese Anforderungen, die es hier gibt, erfüllen. Die Masse wird wohl schon an der einfachsten Forderung scheitern: dem Sprachtest.
 
Dann spricht Herr Funke davon, dass man nach Erhalt des Arbeitsvisums die gleichen Rechte hat, wie ein Russe.
 
►Videoeinspielung 07:30-07:35 (Video02-10)
 
Das ist eine grundsätzlich verkehrte Aussage. Aber vielleicht verwechselt Herr Funke hier nur die Begriffe „Visum“, „Zeitweiliges Wohnrecht“ und „Aufenthaltsgenehmigung“? Aber wer bei diesen Dingen schon oberflächlich agiert und fehlerhaft informiert, wie wird dieser in den wesentlich wichtigeren Dingen arbeiten und informieren, wo es um Geld geht?
 
Selbst wenn man Inhaber der begehrten russischen Aufenthaltsgenehmigung ist, ist man einem russischen Staatsbürger nicht gleichgestellt. Man hat fast alle Pflichten, die auch ein russischer Staatsbürger hat, aber nicht alle Rechte.
 
►Videoeinspielungen – Funke-Aussagenzusammenstellung zu Visa- und Staatsbürgerschaftsfragen (Zusammenschnitt02)
 
Ich glaube Herr Funke, Sie sollten sich hier nochmal von Fachleuten beraten lassen. Sie bringen da einiges durcheinander.
 
Also, nochmal, nur ein russischer Staatsbürger kann Eigentümer eines Grundstücks werden. Wer ein Visum, egal welches, hat oder das Zeitweilige Wohnrecht oder die Aufenthaltsgenehmigung kann nicht Besitzer von Grundstücken werden. Wem dies trotzdem gelingt (und es gibt solche Beispiele), wird im Rahmen der russischen Gesetzgebung enteignet, wenn dieser Fakt bekannt wird.
 
Selbst ein Russe, der nach Deutschland übersiedelt, die deutsche Staatsbürgerschaft erhält und die russische somit abgibt, wird vom russischen Staat aufgefordert, die Eigentumsverhältnisse an seinem Grundstück zu korrigieren, d.h. er verschenkt i.d.R. das Grundstück an den Staat, um es dann von diesem wieder zu pachten. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit dieses Grundstück einem anderen russischen Bürger zu überschreiben und von diesem zu pachten, aber ich gehe mal davon aus, dass alle meine Zuschauer das damit verbundene Risiko verstehen.
 
Im weiteren informiert Herr Funke über konkrete Zahlen und Kosten. Er informiert, dass die Kosten für ein erschlossenes Grundstück im Bereich von „Nascha Datscha“ bei 12.000-18.000 Euro liegen.
 
►Videoeinspielung 15:55-16:09 (Video02-11)
 
Ich habe es nicht überprüft, aber will diese Zahlen auch nicht anzweifeln. Die Preise für Grundstücke werden ja überall in der Welt durch drei Faktoren bestimmt: „1. Lage, 2. Lage und 3. Lage“.
 
►Videoeinspielung Übung Kampfhubschrauber
 
Und zur Lage bin ich mir eben nicht so ganz sicher, ob es das ist, was die Deutschen wirklich suchen. Für Russen ist es völlig normal, in Nachbarschaft zu militärischen Objekten zu wohnen. Manche kaufen sich auch eine Immobilie mit Blick auf einen Friedhof – eben weil er eine gewisse Ruhe ausstrahlt.
 
Aber hier haben wir in unmittelbarer Nachbarschaft eine ganze Anzahl von Militärobjekten, u.a. Kampfhubschrauber und Spezialeinheiten für die elektronische Kriegsführung.
 
Herr Funke spricht dann von 3.000 Rubel, ein paar hundert Euro, für einen Gasanschluss.
 
►Videoeinspielung 16:10-16:16 (Video02-12)
 
Wir ignorieren mal, dass Herr Funke hier wohl den aktuellen Rubelkurs nicht kennt, denn 3.000 Rubel sind weniger als 50 Euro. Aber nicht ignorieren kann ich, dass der Gasanschluss so billig ist. Was versteht Herr Funke unter „Gasanschluss“? Aus eigener Erfahrung kenne ich die Kosten für Gasanschlüsse in Wohnungen und in freistehenden Einfamilienhäusern. Die können mal ganz schnell ein paar hunderttausend Rubel betragen.
 
Und mich erstaunen die Kosten für ein Haus, die Herr Funke nennt:
 
►Videoeinspielung 17:40-18:03 (Video02-13)
 
Vielleicht liegt es ja an der Lage des Grundstückes, dass die Häuser von Herrn Funke so billig sind, aber ein einfacher Blick in das Internet zeigt denen, die die russische Sprache verstehen, dass z.B. eine billige Ein-Raum-Wohnung, Plattenbau, mit 27 qm Fläche im Kaliningrader Stadtteil Baltrayon nicht unter 1.800.000 Rubel, also rund 26.000 Euro, zuzüglich Makler- und Nebenkosten zu haben ist. Im Leningrader Stadtbezirk liegen wir bei fast drei Millionen Rubel für eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung. Zuerst dachte ich, dass Herr Funke die Kosten für einen Rohbau meint, aber er formuliert ja: „Kosten über alles“.
 
Im weiteren informiert Herr Funke, dass es in Russland keine Bauvorschriften gibt:
 
►Videoeinspielung 18:35-18:45 (Video02-14)
 
Das war für mich eine neue Information. Ich habe mich bisher immer an Bauvorschriften halten müssen und die zuständigen Aufsichtsbehörden sind wenig zimperlich, wenn man gegen irgendeinen Absatz oder Paragrafen verstoßen hat. Aber vielleicht meint Herr Funke irgendetwas anderes?
 
Dann spricht Herr Funke über das allgemeine tägliche Leben. Er informiert, dass es in Russland keinen Impfzwang gibt. Das ist richtig. Und er informiert, dass es in Russland keinen Schulzwang gibt. Nehmen wir diese Aussage wortwörtlich, so ist sie auch richtig, denn in Russland wird kein Kind gezwungen, in die Schule zu gehen. Man kann, wenn man es sich leisten kann, sein Kind zu Hause durch Hauslehrer unterrichten lassen. Der Staat achtet aber schon darauf, dass dieser Unterricht stattfindet. Ob der russische Staat eine deutsche Schule zulassen wird oder in russischen Schulen deutsche Fakultäten einrichtet – ich habe keine Ahnung, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass, wenn es je eine solche Schule geben sollte, alleine die Finanzierung wohl die Geldbörsen der unzufriedenen Deutschen so arg strapaziert, dass diese noch unzufriedener werden.
 
Nachdenklich macht mich, dass Herr Funke sein Siedlungsprojekt mit dem russischen Sicherheitsdienst FSB besprochen hat.
 
►Videoeinspielung 14:20-14:27 (Video02-15)
 
Ich habe meine unternehmerischen Projekte in den letzten 25 Jahren mit keinerlei staatlichen Strukturen besprochen und schon gar nicht mit dem FSB – wozu?
 
Gut, nun weiß der russische Sicherheitsdienst über die Deutsche Siedlung Bescheid und die potentiellen deutschen Siedler wissen nun auch, dass der FSB Bescheid weiß. Es ist somit alles in bester Sicherheit.
 
Und da auch die Nachtwölfe, also die russische Organisation von patriotischen Motorradfahrern, denen regelmäßig die Einreise in die Europäische Union verwehrt wird, zu den Mitinhabern der Firma von Andreas Funke gehören, ist auch zu Fragen der halbstaatlichen Sicherheit alles in bester Ordnung.
 
►Videoeinspielung 24:40-24:50 (Video02-16)
 
Ich hatte bisher keine Möglichkeit, mich direkt mit der Firma von Herrn Funke und dem dazugehörigen Umfeld zu beschäftigen, hoffe aber, in einem nächsten Beitrag auch zu diesem Punkt etwas konkreter informieren zu können.
 
Kommen wir nun langsam zum Schluss des zweiten Teils meiner Informationsserie.
 
Ich habe immer noch nicht verstanden, warum beide Gruppen unzufriedene Deutsche, kompakt zusammengepfercht in Deutschen Dörfern im Kaliningrader Gebiet ansiedeln wollen. Jeder Deutsche, der in Kaliningrad leben und arbeiten will, kann dies tun. Man kann Immobilien kaufen, dort wo man will und kann sein eigenes Leben gestalten, nicht eingebunden in gewisse Zwänge von Nationalsiedlungen. Wenn man Deutsche Dörfer irgendwo im russischen Mutterland gründen will, so würde ich dies durchaus begrüßen und meine Berichterstattung würde wohl weniger kritisch ausfallen. Aber Deutsche Dörfer im exKönigsberger Gebiet sind für mich trojanische Pferde Deutschlands. Wobei ich damit nicht gesagt haben will, dass diese deutschen Aktivisten im Auftrage des deutschen Staates oder dessen Strukturen agieren.
Reklame

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