Putin sagt: Russland hat seine Souveränität verloren

Putin sagt: Russland hat seine Souveränität verloren
 
Am 12. Juni 1990 wurde während der ersten Sitzung der Volksdeputierten der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik die Deklaration über die staatliche Souveränität beschlossen. Wenige Tage später ging diese Souveränität bereits wieder verloren. Heute wissen wir, dass die Amerikaner die russische Unabhängigkeit gefunden und viele Jahre bei sich aufbewahrt haben.
 
 
Videoeinspielung: Putin über die verlorene Souveränität Russlands
 
Im Verlaufe einiger Jahre wurde anscheinend allen bewusst, dass man die Souveränität Russlands den Amerikanern übergeben, also noch nicht einmal verkauft hatte. Deshalb schlug Jelzin im Jahre 1998 vor, den Tag umzubenennen: Er heißt jetzt „Tag Russlands“.
 
 
Das Thema der verlorenen Souveränität der Russischen Föderation ist mindestens genauso umfangreich, wie die verlorene Souveränität Deutschlands bis zum heutigen Tag. Deutschland unternimmt nichts, um seine verlorene Souveränität, um seinen nationalen Stolz, wieder zurück zu erlangen. Russland unternimmt seit dem 31. Dezember 1999 aktive Schritte, um seine Souveränität, seine Unabhängigkeit, auf allen Gebieten wieder herzustellen. Der erste Schritt wurde noch von Präsident Boris Jelzin gegangen, als dieser die einzig richtige Entscheidung während seiner Präsidentschaft verkündete:
 
Videoeinspielung: Rücktritt Boris Jelzin
 
Nein, er hat noch eine zweite, richtige Entscheidung getroffen, wenige Momente nach seinem Rücktritt. Er hat Wladimir Putin zu seinem Nachfolger vorgeschlagen. Und das wahlberechtigte russische Volk hat sich am 26. März 2000, mit rund 53 Prozent, souverän für Putin als den Mann entschieden, der die verlorene Souveränität des Landes wieder herstellen kann.
 
Grafik: Ergebnisse der Präsidentenwahlen in Russland
 
Das Thema, welches ich ansprechen möchte, ist nicht einfach. Lange habe ich überlegt, ob ich als „neu“russischer Staatsbürger überhaupt das Recht habe, über diese Dinge mir ein Urteil zu erlauben, darüber zu schreiben. Aber dann habe ich einfach das Attribut „neu“ weggelassen und mich daran erinnert, dass ich am 25. November 2020 russischer Staatsbürger, ohne Wenn und Aber, geworden bin. Und ich habe Russland einen Treueeid geschworen – übrigens der einzigen Staat, dem ich jemals die Treue geschworen habe. Und somit kann mir das Schicksal des Landes nicht egal sein.
 
Grafik: Treueeid auf die Russische Föderation
 
Die Wirren des Zusammenbruchs der sozialistischen Gesellschaftsordnung und die Auflösung der Sowjetunion wurden durch die westlichen „Partner“ genutzt, um in den letzten Tagen der Sowjetunion und in der Zeit des Neubeginns in der Russischen Föderation, Leichenfledderei zu betreiben. Russland wurde, insbesondere durch die USA, die wohl die Rolle des Chefarztes übernommen hatten, als Organspender missbraucht. Deutschland und andere Staaten dienten in dieser Zeit als Assistenzärzte mit konkret zugeteilten Aufgaben.
 
In dieser Zeit investierten die USA viel Mühe und relativ wenig Geld in die Werbung von Einflussagenten, von Kollaborateuren, von Verrätern. Man verstand das neugeborene Minderwertigkeitsgefühl der Russen auszunutzen, die sich über Nacht plötzlich vom Status einer Weltmacht befreit sahen und sich im europäischen Hinterhof wiederfanden. Viele verloren vieles. Andere verstanden es, sich dem Westen anzudienen.
 
In Deutschland bezeichnete man derartige exDDR-Bürger als Wendehälse. In Russland gab es keine derartige Bezeichnung. Erst jetzt beginnt man, mit täglich lauter werdender Stimme, einen nicht gerade kleinen Personenkreis als Einflussagenten, Kollaborateure und sogar als Verräter zu bezeichnen und öffentlich bloßzustellen – bisher ohne nennenswerte Konsequenzen.
 
Es gibt einen jungen, etwas geheimnisvollen jungen Mann in Russland, der sich seit 2018 unter dem Pseudonym Michael Sowjetski in mehreren Youtube-Kanälen zeigt und mit drastisch deutlicher Sprache schildert, was sich in Russland abgespielt hat, abspielt und abspielen wird. Ich habe für Sie einige seiner Informationen zusammengestellt. Es sind Informationen, die mein Bild über Russland und die Russen ganz schön ins Wanken gebracht haben … aber gehen wir Schritt für Schritt vor:
 
Videoeinspielung: Michael Sowjetski über Pseudopatrioten
 
Um was geht es? Es geht um die jetzige moderne russische Gesellschaft, die Gesellschaft des heutigen Tages. Viele zeigen sich als angebliche Patrioten, schwenken Fähnchen, winken Putin zu und beteuern bei jeder nur passenden und unpassenden Gelegenheit, wie sehr sie Mütterchen Russland lieben.
 
Michael Sowjetski bezweifelt dies und zeigt an konkreten Beispielen das falsche, verräterische Verhalten von Personen auf … von Personen, die ich bereit war im September bei den Wahlen zu unterstützen und meine Stimme zu geben, damit diese mit möglichst vielen Sitzen in die Staatsduma einziehen können.
 
Videoeinspielung: Michael Sowjetski über Sachar Prilipin
 
Dieser Prilipin ist Gründer der Partei „Für die Wahrheit“, der Partei, die sich vor wenigen Tagen mit der Partei „Patrioten Russlands“ und „Gerechtes Russland“ vereint hatte, mit dem Ziel, der Partei „Einiges Russland“ die absolute Mehrheit abzujagen. Dieser Prilipin ist auch Parteigenosse von Nikolai Starikow, eines von mir hochgeschätzten politischen Analysten, den ich bereits mehrmals zitiert habe. Wie können zwei so unterschiedliche Personen in einer Partei sein, können sich gegenseitig unterstützen?
 
Haben Sie die letzte Äußerung von Prilipin wirklich richtig wahrgenommen? Kommen Sie, hören wir nochmal rein:
 
Videoeinspielung: Interview Prilipin zur Wichtigkeit von Putin
 
Heute ist es für Prilipin von Vorteil, wenn Putin weiterhin Präsident ist. Und morgen? Wechselt der Mann seine Meinung wie andere die Unterhosen? Schon einmal hat er „Russland ohne Putin“ gefordert.
 
Videoeinspielung: Prilipin fordert „Russland ohne Putin“
 
Diesen Mann interessiert anscheinend nur sein eigenes persönliches Schicksal und nicht die Ansichten der Partei der er angehört und die doch einen Teil der russischen Gesellschaft darstellt. Eigennutz geht vor Gemeinnutz – um eine deutsche Redewendung zu vergewaltigen.
 
Dieser Mann behauptet, niemals im Ausland gewesen zu sein, um dort an Schulungen oder irgendwelchen Ausbildungen teilzunehmen. Michael Sowjetski behauptet etwas anderes, aber letztendliche Beweise sind noch nicht veröffentlicht.
 
Damit ich richtig verstanden werde. Jeder kann seine eigene Meinung haben. Jeder kann seine Meinung auch ändern, teilweise oder prinzipiell. Aber zwischen den Welten zu pendeln, um ständig einen Platz an der Sonne zu haben … nein, damit kann ich mich nicht abfinden. Logisch, dass für mich eine Partei, mit derartigen führenden Persönlichkeiten, kein Wahlinteresse mehr darstellt.
 
Solche Leute wie Prilipin gibt es viele, zu viele in Russland. Davon zeigt sich Michael Sowjetski überzeugt. Und diese Leute wurden zu Zehn- und Hunderttausenden in den wilden 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts „geboren“ und arbeiten seit diesem Zeitpunkt daran, die Entwicklung Russlands zu behindern. Putin hat diesen Prozess in einem kurzen Satz, der von kaum jemandem bemerkt oder richtig verstanden wurde, zusammengefasst:
 
Videoeinspielung: Putin zur Souveränität Russlands
 
Ich wiederhole nochmal: Putin hat gesagt, dass Russland seine Souveränität verloren hat, an die USA verloren hat, die es verstanden haben, genau so wie in Deutschland nach 1945, die Köpfe der Menschen zu waschen und im Interesse der USA neu auszurichten. Geschenke aller Art haben diesen Kopfwäscheprozess weltweit, so auch in Russland ab 1990, begleitet.
 
Und Michael Sowjetski zweifelt daran, dass Russland seine Souveränität wiedergewonnen hat – also er meint, Russland ist immer noch von den USA abhängig, denn niemand hat die Worte von Präsident Putin, geschweige denn Putin selber, mit der Erklärung ergänzt, dass Russland nun wieder souverän ist.
 
Videoeinspielung: Michael Sowjetski zur Wiedererlangung der Souveränität
 
Kommen wir aber nun langsam zum Kern der Sache.
 
Wir wissen bisher, dass Russland nicht souverän ist und dass wir im Lande eine unbekannt hohe Anzahl von Pseudopatrioten und Verrätern haben – wobei, lassen Sie uns das noch kurz klären, in diesem Fall das Wort „Verräter“ nicht im Sinne eines Spions gemeint ist, für dessen Tätigkeit sehr eindeutige strafrechtliche Regelungen vorhanden sind. Im Sinne des Wortes „Verräter“ ist hier mehr der Einflussagent gemeint, der die Interessen eines anderen Landes und somit zum Schaden seines eigenen Landes vertritt, also die Interessen seines eigenen Landes verrät.
 
Viele dieser Personen finden wir in den NGOs wieder, also in nichtstaatlichen Organisationen, die sich mit den vielen tausend Dingen des gesellschaftlichen Lebens in Russland beschäftigen. Hunderte, vermutlich tausende dieser NGO erhalten eine Finanzierung aus dem Ausland und beschäftigen sich mit politischen Themen. Maskiert wird dies häufig durch wohlklingende humane, menschliche, tierfreundliche Bezeichnungen für diese Organisationen. Viele Jahre hat Russland die gesellschaftsschädigende Arbeit dieser Organisationen nicht zur Kenntnis genommen oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Warum wohl?
 
Nun, es gibt genügend Einflussagenten, die überall im Lande sitzen und bei den Entscheidungsträgern mit ihrer Argumentation zur Gemeinnützigkeit dieser NGOs so überzeugend sind, dass sich jahrzehntelang die NGOs wie ein Krebsgeschwür mit Metastasen ausbreiten konnten. Dann führte Russland im Jahre 2012 den Begriff „Ausländischer Agent“ für diese NGOs ein, ein Begriff, den die USA (aber auch andere Länder), schon seit 1938 kennen und gegen missliebige Organisationen anwenden.
 
 
Dieses Gesetz zeigte Wirkung. Viele NGOs, die als Ausländische Agenten eingestuft worden sind, stellten ihre Tätigkeit ein. Sie waren enttarnt und es war klar, dass der Staat mit seinen Strukturen die Arbeit dieser ausländischen Interessenvertreter überwacht. Es macht keinen Sinn für einen Agenten, unter solchen Bedingungen zu arbeiten.
 
Ein Teil dieser NGOs, die durch Russland als wirklich gemeinnützig eingestuft worden ist, erhält nun Geld aus Fonds des Präsidenten oder der Regierung. Man ist somit auf ausländisches Geld nicht mehr angewiesen.
 
Dann ging Russland den nächsten Schritt und führte den Begriff „Ausländischer Medienagent“ ein. Hier handelt es sich um russische Medien, Printmedien, TV-Medien, die aus dem Ausland finanziert werden. Es geht nicht um Vertretungen ausländischer Medien, wie z.B. Büros der ARD oder des ZDF, Vertretungen des Spiegels usw. Nein, es geht um russische Medien, die nur existieren können, weil das Ausland diese unterstützt – materiell, finanziell, organisationstechnisch.
 
 
Grafik: Ausländische Medienagenten
 
Gegenwärtig haben 19 Medien den Zusatz „Ausländischer Agent“. Praktisch führte dies dazu, dass diese Medien kaum noch durch Sponsoren und Werbekunden unterstützt werden. Den Makel, einen Ausländischen Agenten zu unterstützen, will sich in Russland niemand in die Biographie schreiben lassen.
Aber ein Großteil der Medien existiert weiter und können im Auftrage ihrer ausländischen Auftraggeber weiter, völlig ungehindert, ihre Informationen im russischen Volk verbreiten. Aber, jeder Beitrag muss laut und deutlich als Beitrag gekennzeichnet sein, der von einem Ausländischen Agenten verbreitet wird – jeder Zuschauer und Zuhörer soll sofort erkennen, „woher die Füße wachsen“ … wie der Russe sagt.
 
Wie wichtig die Säuberung der Medienwelt ist … nein, völlig verkehrt formuliert … Stalin hat Säuberungen vorgenommen, wir im modernen Russland stellen die Souveränität im Medienbereich wieder her … zeigt die Äußerung einer Insiderin, einer bekannten russischen Mediendame, die durch Michael Sowjetki zitiert wird. Sie sagt, dass es keinen einzigen russischen, bekannten Journalisten gibt, der nicht in irgendeiner Form eine Ausbildung in den USA erhalten hat.
 
Videoeinspielung: Zitat Michael Sowjetski zur Qualifizierung von Journalisten in den USA
 
Und nun kommen wir zur aktuellen dritten Etappe der Wiederherstellung der Souveränität Russlands.
 
Das Gesetz über Ausländische Agenten hat im Januar einen Zusatz erhalten, den ich im ersten Moment zwar wahrgenommen, aber nicht vollständig in seinem Sinn erfasst hatte. Michael Sowjetski hat mir geholfen, die kolossale Wichtigkeit der Schaffung des Status „Ausländischer Agent für Privatpersonen“ vollinhaltlich zu verstehen.
 
Hören wir kurz in die Erklärung Michael Sowjetskis hinein:
 
Videoeinspielung: Michael Sowjetski erklärt den Begriff „Ausländischer Agent Privatperson“
 
Fassen wir kurz das zusammen, was ich als das wichtigste Element in diesem neuen Gesetz ansehe.
 
Diejenigen, die eine Ausbildung im Ausland erhalten haben (wir sprechen nicht nur von den USA, sondern auch von anderen Staaten wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien usw. usw.) und deren Ausbildung der ausländische Staat oder Strukturen des ausländischen Staates finanziert haben, wird als Ausländischer Agent eingestuft. Hat er diesen Status erhalten, so darf er in keiner staatlichen Funktion mehr tätig sein. Ein gewaltiger Schlag gegen das System der Einflussagenten, welches die USA seit 1990 in Russland aufgebaut haben. Aber auch andere Länder haben ihren Beitrag geleistet – ich erinnere nur an Kaliningrad, einem Teil Russlands, wo ein anderes Land die Rolle der Positionierung von Einflussagenten übernommen hat.
 
Unklar ist, wie lange Russland braucht, um die Souveränität in seinem Beamtenapparat wieder herzustellen. Man könnte sich ein Beispiel an Deutschland nehmen.
 
Die Bundesrepublik Deutschland hat das Problem der DDR-Systemtreuen, in der am 3. Oktober 1990 übernommenen DDR, sehr schnell und sehr konsequent gelöst. Kein einziger ist in Funktion geblieben und noch heute wird in Unterlagen nachgeforscht, um ja keinen „DDR-Einflussagenten“ in einer staatlichen Funktion zu belassen oder zu berufen. Russland sollte genau so gründlich aufräumen wie Deutschland es schon vor 30 Jahren getan hat.
 
Aber wen betrifft es denn nun konkret? Wer muss nun versuchen, in allerletzter Sekunde seine Biographie, seine Kaderakte zu korrigieren? Sind es nur die, die ab Inkrafttreten des Gesetzes, also ab Januar 2021 im Ausland studieren und sich ihr Studium von anderen bezahlen lassen oder sind es auch die, die schon in den 90er Jahren studiert haben und nun rückwirkend dafür „büßen“ müssen?
 
In verschiedenen Gesprächen die ich mit interessanten Gesprächspartnern hatte, wurde mir in der Mehrzahl gesagt, dass ein Gesetz eigentlich keine rückwirkende Kraft haben dürfte. Ja, prinzipiell sollte dies so sein. Doch in diesem Fall sieht es doch etwas anders aus. Wir wollen doch die Souveränität im Staatsapparat wieder erhalten und dieser Apparat ist durchsetzt mit „altgedienten Einflussagenten“. Hören wir mal kurz rein, was Michael Sowjetski hierzu zu sagen hat:
 
Videoeinspielung: Struktur der Einflussagenten im russischen Staatsapparat
 
Alleine dieses kleine Zitat schockt schon und zeigt, wie unterwandert der russische Staatsapparat durch Einflussagenten ist. Aber es kommt noch schlimmer:
 
Videoeinspielung: Einflussagenten im russischen Staatsapparat
 
Nachdem ich dies zur Kenntnis genommen hatte, war der Schock perfekt. Wir haben defacto in Russland den gleichen Zustand, wie er auch in Deutschland herrscht. Beide Länder haben ihre Souveränität verloren und in verantwortlichen Führungsfunktionen in Deutschland und Russland sitzen Leute, die nur die Interessen der USA vertreten – die durch die USA im Rahmen spezieller Programme auf diese Arbeit vorbereitet worden sind.
 
Meine lieben Zuschauer, lassen Sie uns an dieser Stelle mal ein großes Kompliment in Richtung USA aussprechen. Dieses Land hat nach 1945 einfach nur perfekt gearbeitet und die Welt unter seine Kontrolle gebracht: American first
 
Videoeinspielung: Amerikanischer Präsident Trump – American first
 
Lassen wir zum Schluss Michael Sowjetski nochmal zu Wort kommen:
 
Videoeinspielung: Michael Sowjetski zur „Liste Ausländischer Agenten Privatpersonen“
 
Wir warten somit auf den Tag der Wahrheit, auf den 30. Juni 2021, auf den Tag wo in Russland bekannt wird, wer Ausländischer Agent ist und wir warten mit Ungeduld auf die Wiederherstellung der Souveränität des Landes.
 
Wir feiern heute am 12. Juni den „Tag Russlands“. Am 12. Juni 1990 wurde der „Tag der Souveränität, der Tag der Unabhängigkeit“ durch die Volksdeputierten der damaligen Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik deklariert. Am 12. Juni 1998, acht Jahre später, hatten die Amerikaner bereits ganze Arbeit geleistet und allen war klar, dass Russland seine Souveränität verloren hat und man nannte den Feiertag nur noch „Tag Russlands“.
 
So richtig bin ich mir nicht sicher, ob dieser Tag überhaupt gefeiert werden sollte, denn er ist entstanden im Ergebnis des Zerfalls der Sowjetunion – einem tragischen geopolitischen Ereignis, vergleichbar mit dem Ende der DDR, welches heute von vielen Russen bedauert wird.
 
S prasdnikom
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Kommentare ( 5 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 18. Juni 2021 08:25 pm

    Ich schwöre

    Der Deutschen Demokratischen Republik,
    meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen
    und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung
    gegen jeden Feind zu schützen.

    Ich schwöre

    An der Seite der Sowjetarmee und der Armeen
    der mit uns verbündeten sozialistischen Länder
    als Soldat der Nationalen Volksarmee
    jederzeit bereit zu sein,
    den Sozialismus gegen alle Feinde zu verteidigen
    und mein Leben zur Erringung des Sieges einzusetzen.

    Ich schwöre

    Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter
    und wachsamer Soldat zu sein,
    den militärischen Vorgesetzten
    unbedingten Gehorsam zu leisten,
    die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen
    und die militärischen und staatlichen Geheimnisse
    immer streng zu wahren.

    Ich schwöre

    Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben,
    die militärischen Vorschriften zu erfüllen
    und immer und überall die Ehre unserer Republik
    und ihrer Nationalen Volksarmee zu wahren.

    Sollte ich jemals diesen ... Vergessen, Uwe, E ?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 18. Juni 2021 08:28

      ... dies ist der Eid, den der Soldat auf die Truppenfahne abgelegt hat. Ich habe auch noch einen Offizierseid geschworen. Geschworen wurde auf die Truppenfahne. Der Staat DDR hat keinen Eid von seinen Bürgern gefordert oder abgenommen.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. Juni 2021 02:20 pm

    Nee, nee, so einfach ist das nicht. Der erste Satz sagt doch schon alles: "
    Ich schwöre

    Der Deutschen Demokratischen Republik,
    meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen ..."
    "Der Staat DDR hat keinen Eid von seinen Bürgern gefordert oder abgenommen."
    Natürlich nicht. Auch nicht von zivilen Personen, die in die Staatsbürgerschaft der DDR aufgenommen wurden. Die Staatsbürgerschaft wurde "verliehen" . Der russische Staat nimmt von seinen Bürgern im zivilen Bereich auch keinen Eid ab. Nur bei der Aufnahme von seinen Neubürgern. Das macht die BRD bezüglich der "Staatsangehörigkeit" auch, wobei es da aber Unterschiede gibt, auf die ich hier nicht näher eingehen will.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. Juni 2021 18:04 pm

    Hallo Uwe, ein meiner Ansicht nach in verschiedenen Richtungen sehr interessanter Artikelhttps://www... Ihr Artikel bezüglich der "Ausländischen Agenten" finde ich sehr gut, sehr informativ und interessant. Hierzulande sind wohl die Mitglieder der Atlantikbrücke - eigentlich - als "Ausländische Agenten", als Einflußagenten einzustufen. Ein ganz wichtiger davon ist Merz von ehemals Black Rock, der eigentlich an die Spitze der Regierung will, ansonsten ein Monsterministerium der Wirtschaft anstrebt.Noch viel Spaß auf der Reise und schönes Wochenende.

  • Berndt Willy Schumacher

    Veröffentlicht: 20. Juni 2021 17:15 pm

    Da denke ich etwas anders: Also was habe ich beim Fahneneid geäußert?: "Ich schwöre der Deutschen Demokratischen Republik,
    meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen....usw. " Natürlich wurde auf die Truppenfahne geschworen, aber der Eid wurde auf das "Vaterland" geleistet und hatte für mich 21 Jahre ohne Wenn und Aber Bestand. Als die Truppenfahnen eingezogen wurden, war ich von den Eid entbunden, denn die DDR wurde ja auch an die Finanzmagnaten verkauft. Einen anderen Eid leistete ich nicht, sondern schied aus der NVA aus.

  • Овадия

    Veröffentlicht: 30. Juni 2021 14:38 pm

    Es werden heute in Rußland Willige gesucht, die bereit sind in den VSA zu studieren. Die Eltern müssen aufgeklärt werden!
    ● Wie Sie Tests erfolgreich bestehen und Aufsätze schreiben, damit Ihr Kind garantiert an einer US-Universität zugelassen wird.
    ● Welche Unterlagen für die Zulassung benötigt werden und welche Tricks es gibt, diese richtig auszufüllen.
    Welche Universität die richtige für Ihr Kind ist und wie Sie ein Stipendium für das Studium dort bekommen.

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