Russische Giftpfuscher und deutscher Kuhhandel

Russische Giftpfuscher und deutscher Kuhhandel
 
Erfreut hat die Weltöffentlichkeit Kenntnis genommen, dass der Patient Nawalny wieder Interviews geben, Meinungen äußern und Fotos machen kann. Und dies bereits nach so kurzer Zeit, nach der Vergiftung mit dem absolut tödlichen Gift „Nowitschok“.
 
 
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
Erinnern wir uns ein wenig an die Aussagen westlicher Quellen zu Zeiten des Skripal-Falles. Dort wurde von dem absolut tödlichen Gift „Nowitschok“ gesprochen und es gab ja auch Todesfälle. Allerdings sind nicht die gestorben, die direkt vergiftet worden sind, sondern zufällige Opfer. Skripal und seine Tochter wurden unter größter Geheimhaltung und Abschottung von medizinischen Spezialisten behandelt und es soll ihnen gut gehen. Mit anderen Worten, es kommen Zweifel auf, dass dieses Gift wirklich so tödlich ist, wie behauptet wird.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Preschwalski“
 
Jetzt hat es Herrn Nawalny erwischt, der, nach Information deutscher Quellen, mit einer wesentlich stärkeren Variante des Nowitschok-Giftes von den russischen Giftmischern aus dem Leben befördert werden sollte. Schon nach wenigen Tagen, vielleicht waren es auch zwei Wochen, erfreut sich der Berliner Patient, wie er im Kreml bezeichnet wird, wieder recht guter Gesundheit und kann dem deutschen Staatsanwalt mitteilen, dass er beabsichtige, in das Land der Giftpfuscher zurückzukehren. Vermutlich hat auch Nawalny erkannt, dass die Russen, also seine Landsleute, wohl einfach nicht in der Lage sind, irgendjemand mit, an tödlich grenzender Wahrscheinlichkeit, aus dem Leben zu befördern.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
Deshalb kann er auch nach Russland zurückkehren und hier, ohne Angst um Leben und Gesundheit zu haben, seine Arbeit im Kampf gegen Korruption und Putin wieder fortsetzen. Allerdings kehrt er wohl als „Held“, vielleicht sogar als lebender Märtyrer, in das Land der vaterländischen Giftpfuscher zurück.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
Deutschland, dies mal nebenbei informiert, für diejenigen, die vielleicht nicht intensiv die freiheitlich-demokratischen unzensierten westlichen Medien verfolgen, ist zwischenzeitlich bereit, mit den russischen Behörden zu kooperieren und das geforderte Material und die Analysen an Russland zu übergeben. Allerdings gibt es eine Bedingung: Der Patient Nawalny muss damit einverstanden sein.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Und? Richtig, liebe Leser, liebe Zuschauer, der Patient Nawalny ist natürlich nicht damit einverstanden. So ist Deutschland fein raus, denn es verweigert nicht mehr die Kooperation mit Russland und Nawalny hat Persönlichkeitsrechte. Wenn er diese wahrnimmt, kann niemand ihn dafür kritisieren.
 
Erinnern wir uns noch kurz, um was es eigentlich geht. Die russischen Ärzte waren natürlich zu unqualifiziert, um dieses stark wirkende Gift im Blut von Nawalny festzustellen. Eigenartig finde ich, dass Russland bisher noch nicht einer internationalen Ärztegruppe – wohlbemerkt internationalen Ärztegruppe, nicht deutscher Ärztegruppe – angeboten hat, die Blutproben, die sicherlich in Omsk erhalten geblieben sind, nochmals in Augenschein zu nehmen. Vielleicht finden ja die internationalen Spezialisten im Omsker-Nawalny-Blut doch das, was russische Ärzte nicht finden konnten?
 
Aber wenn sie in diesem Blut ebenfalls nichts finden? Dann steht die Frage, wieso in einem medizinischen Zentrum des potentiellen Feindes Deutschland, plötzlich ein Gift entdeckt wurde?
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
Ich finde diese Überlegung interessant … und die Schlussfolgerungen zu Ende zu bringen, überlasse ich Ihnen, meinen Lesern und Zuschauern.
 
Soweit zu den russischen Giftpfuschern.
 
Kommen wir nun zu den deutschen Kuhhändlern oder besser, den deutschen Politikern, an der Spitze mit dem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, die den USA einen Kuhhandel vorgeschlagen haben.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Oktober“
 
Der Vorschlag stammt noch vom 7. August, also rund zwei Wochen vor dem angeblichen Giftanschlag.
 
Die Bundesregierung – so schreiben es die russischen Medien unter Bezugnahme auf Veröffentlichungen der Zeitung „Die Zeit“, haben den USA angeboten, für die Summe von einer Milliarde Euro Lagerstätten für US-Gas in Deutschland zu errichten, wenn diese ihren Widerstand gegen das NordStream-2-Projekt aufgeben.
 
Mit anderen Worten: Der deutsche Steuerzahler soll Geld geben, damit die Bundesregierung teures Gas in den USA kaufen kann, an dem die USA verdienen und welches in Deutschland nicht gebraucht wird.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Lustige Leute“
 
Ein zweites Mal wird der deutsche Steuerzahler zur Kasse gebeten, weil die Preise für Gas natürlich steigen werden.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker
 
Und interessant wird sein zu erfahren, wie die „Deutsche Umwelthilfe“ reagieren wird, also die Organisation, die gegen das Projekt „NordStream-2“ aus umweltpolitischer Hinsicht vor deutschen Gerichten klagt. Der Gastransport durch Röhren, tief unter Wasser, ist schädlich für die Umwelt – logisch. Und der Gastransport über Wasser mit Schiffen über die sieben Weltmeere … tja …
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Unsichtbarer Reisender“
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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 17. September 2020 00:36 pm

    Uwe, eine schöne Darstellung der Ereignisse, wobei natürlich einige Details wohl weg gelassen werden mußten - der Übersichtlichkeit halber.
    Da wäre doch die erste Frage, die einem sofort aufstößt, daß noch während des Fluges, als es den Berliner Patienten ausgeschert hatte, dessen Sprecherin (was sich ein Pleitier so alles leisten kann) sofort von Vergiftung schwadronierte und nach der Landung sofort die Polizei verständigte.
    Im Flugzeug und danach kümmerten sich viele Leute inmittelbar um den Patienten, der da mit einem hochgiftigen Zeug angeblich ins Jensseits verbracht werden sollte. Selbst die, die unmittelbar auch Körperkontakt hatten, allen soll es gut gehen, ohne Krankheitssymtomen.
    Dann gibt es noch diese ominöse kontaminierte Flasche, die angeblich einmal von den Angehörigen und einmal von der ominösen Marina aus GB in Deutschland an die Charite-Ärzte gegeben worden sein soll. Ein ganz wichtiges Beweismittel. Wo ist sie?
    Vermutlich ist Nowitschok ein ganz großer Schwindel!

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