Meinungen / Analysen

"Kaliningrad-Domizil" kommentiert subjektiv aktuelle Ereignisse in Russland und der russischen Region Kaliningrad. Sie haben die Möglichkeit, die hier geäußerten Ansichten und Meinungen nicht zu teilen, sondern Ihre eigene Sicht der Dinge über die Kommentarfunktion darzulegen.

 

Flaggen auf den Türmen – manchmal sind es nicht die richtigen Türme

Manchmal sind es aber auch nicht die richtigen Flaggen auf den Türmen. Und so gibt es in Kaliningrad Liebhaber von deutschen und ostpreußischen Flaggen. Russische Flaggen scheinen allerdings bei diesen nicht besonders beliebt zu sein. Deshalb werden sie auch mit Füßen getreten.

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Hat „Königsberg“ die Stadtbezeichnung von „Königsberg“ gestohlen?

Wer heute eine Doktorarbeit kopiert, verliert seinen Doktortitel, wenn er denn erwischt wird. Wer im Mittelalter den Stadtnamen einer anderen Stadt kopierte, wurde nicht bestraft, denn im Mittelalter hatte man noch kein Internet, kein Wikipedia und die rechtlichen Bestimmungen zu geistigem Eigentum waren wohl nicht besonders entwickelt. Deshalb konnte man geraubtem Eigentum auch den Namen „Königsberg“ geben.

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Der russischen Opposition geht es gut – zumindest finanziell

Vor kurzem gab es Informationen in den russischen Medien, dass dem „Fond für den Kampf gegen die Korruption“ der Status „Ausländischer Agent“ zuerkannt werden soll. Der Fond beeilte sich mitzuteilen, dass man keinerlei Gelder aus dem Ausland erhält, um seine Arbeit und Existenz zu finanzieren.

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Schicksal von Ostpreußen ist entschieden – es wird Polen übergeben

Sollte es bisher wirklich noch einige wenige Deutsche gegeben haben, die auf eine Restaurierung des historischen Ostpreußens im Bestand von Großdeutschland gehofft haben, so werden sie mit dem heutigen Tag endgültig diese Hoffnung zu Grabe tragen, denn Ostpreußen wird polnisches Staatsgebiet.

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Weniger als 24 Stunden und der Spuk war vorbei

Am 24. Oktober hatte ein Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche informiert, dass eine alte Ortsbezeichnung, welche durch das faschistische deutsche Regime im Jahre 1938 angeordnet worden war, durch Unbekannte restauriert wurde. Dies geschah wenige Stunden vor einem Besuch des Kaliningrader Gouverneurs in diesem Kreis.

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Endlich auch faschistische Ortsbezeichnungen im ExOstpreußen

Es wurde schon langsam langweilig in diesem Kaliningrad, in diesem ExKönigsberg. Ewig diese Germanisierungsthemen, ewig diese Umbenennungen von russischen Straßen in altdeutsche Straßenbezeichnungen. Endlich kommt Abwechselung in den tristen End-russifizierenden Alltag.

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Ein Besuch in der Lugowaja in Kaliningrad endete tödlich

Vor einigen Tagen erhielt ich Besuch von einem Geschäftspartner. Bei der Verabschiedung begleitete ich ihn zum Grundstückseingang. Auf dem Weg dorthin gab es einen lauten Knacks. Er war auf ein Schneckenhaus getreten.

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Kaliningrad – Die Situation ist gefährlicher, als zu Zeiten des Kalten Krieges

Die Gefahr, dass das Gebiet Kaliningrad Mittelpunkt eines militärischen Konfliktes in Europa wird, ist vier Mal größer, als noch zu Zeiten des Kalten Krieges. Diese Aussage traf der Wissenschaftssekretär der Kant-Universität Juri Swerew im Rahmen einer Publikation. Der stellvertretende Chefredakteur des liberalen Informationsportals „newkaliningrad“, hinterfragte einige markante Aussagen.

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Kaliningrad hat mehr Parteien als Banken

Viele Köche verderben den Brei – sagt ein deutsches Sprichwort. Viele Banken helfen dem Geldbesitzer Geld zu verdienen. Und viele politische Parteien? Verderben diese auch den Brei oder helfen Sie die Gesellschaft zu formen, progressiv zu formen?

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Wohin fährt der Zug Berlin-Kaliningrad-Berlin?

Um es gleich in der Einleitung zu sagen: Er fährt nirgendwohin, denn außer schönen Worten, die in den letzten Jahren in dieses Thema investiert wurden und ein paar Telefongesprächen, hat es keinerlei Bewegung gegeben. Und es entsteht der Eindruck, als ob dies alles Teil des Planes ist, Kaliningrad möglichst isoliert zu halten.

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