Meinungen / Analysen

"Kaliningrad-Domizil" kommentiert subjektiv aktuelle Ereignisse in Russland und der russischen Region Kaliningrad. Sie haben die Möglichkeit, die hier geäußerten Ansichten und Meinungen nicht zu teilen, sondern Ihre eigene Sicht der Dinge über die Kommentarfunktion darzulegen.

 

Putins direkter Draht zur Bevölkerung

Vier Stunden und 16 Minuten bei Wasser und ohne Brot – das war der 17. direkte Draht des russischen Präsidenten Putin mit der Bevölkerung am 20. Juni. Deutsche TV-Sender bezeichneten in ersten Kommentaren diesen Direktkontakt mit der Bevölkerung als Theater und Show.

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BMW – vom Können, Wollen und Dürfen einer deutschen Firma in Kaliningrad

Will BMW in Russland Fahrzeuge verkaufen? Will BMW in Russland ein Werk bauen? Darf BMW in Russland ein Werk bauen? Fragen, die seit Jahren auf der Tagesordnung stehen. Für den Konkurrenten Mercedes gibt es diese Fragen anscheinend nicht.

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Kaliningradski probt den Putsch gegen den Kaliningrader Gouverneur

Iwan Kaliningradski, ein vermutlich 17jähriger, probt den Aufstand gegen Anton Andrejewitsch Alichanow und fordert dessen sofortige Ablösung wegen Unfähigkeit. Eine entsprechende Petition, gerichtet an den russischen Präsidenten Putin, startete er am 12. Juni, dem Tag Russlands.

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Deutsche und Deutsches haben es nicht einfach im Ex-Königsberg. Warum?

Kleinvieh macht auch Mist und hundert Kopeken sind auch ein Rubel – sagt man wohl in Deutschland. Und so muss man wohl auch die gegenwärtigen gesellschaftlichen Emotionen verstehen, die im Rahmen der Bekämpfung jeglicher Germanisierungserscheinungen aufflammen.

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Braucht das Kaliningrader Gebiet unzufriedene Deutsche?

Neben dieser Frage, auf die ich eine Antwort geben werde, werde ich in diesem Beitrag auch über die Logik des Auswanderns in das Kaliningrader Paradies sprechen. Für diejenigen unter uns, die wenig Zeit haben, fasse ich das Wichtigste zusammen: Nein, wir brauchen keine unzufriedenen Deutschen im Kaliningrader Gebiet. Nein, es gibt keine Logik für ein massenhaftes Auswandern von Deutschen in das Kaliningrader Paradies.

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Germanisierung – staatliche Provokation oder Straftatbestand?

Ein Plakat des Journals „Sowjetski Sport“ informiert über ein Fußballspiel zur Qualifizierung Euro2000 im „Stadion Kaliningrad“ in Königsberg. Veröffentlichungen in den russischen Medien vermuten, dass dieser neue Versuch der Germanisierung des Kaliningrader Gebietes, ein Test Moskaus sein könnte.

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Kaliningrader Steuerbehörde stoppt Holding-Modell „Deutsches Dorf Arche“

Im Jahre 2018 hat die Kaliningrader Steuerbehörde begonnen, fiktive Firmen zu liquidieren. Insgesamt sind 9.000 Firmen geschlossen worden und der Säuberungsprozess geht weiter. Damit bricht auch das geplante Holding-Modell des Vereins „Deutsch-Russischen Friedenswerkes“ in Kaliningrad zusammen.

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Königsberg lebt, obwohl viele Deutsche dies bezweifeln

Schaut man in die sozialen Netzwerke und Gruppen, die sich mit Fragen „Ostpreußen“ beschäftigen, wird sehr häufig durch Deutsche bedauert, was die russischen Barbaren aus dem schönen Königsberg gemacht haben. Und häufig wird durch Deutsche festgestellt, dass es kein Königsberg mehr gibt. Die Reste, die die Engländer im August 1944 nicht zerbombt haben, haben die Russen runtergewirtschaftet.

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Einsamer Rufer im ostpreußischen Wald: Russland erwache!

Seit Monaten beschäftige ich mich mit merkwürdigen deutschquelligen Vorgängen, rings um und in Kaliningrad. Die Arbeiten gehen meist bis tief in die Nacht und der Himmel ist nicht schwarz, sondern dunkelbraun und dann kommen Albträume. Schweißgebadet wache ich auf. Fast möchte ich ausrufen: Russland erwache!

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Sieg! Keine Ausländischen Agenten mehr in Russland

Im Jahre 2012 hat die russische Gesetzgebung den Begriff „Ausländischer Agent“ in ihren Wortschatz aufgenommen. Ein Jahr später wurde der erste Ausländische Agent gefunden und registriert. Die Anzahl der Ausländischen Agenten wuchs mit jedem Jahr und beträgt zum heutigen Tag „Null“.

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