Meinungen / Analysen

"Kaliningrad-Domizil" kommentiert subjektiv aktuelle Ereignisse in Russland und der russischen Region Kaliningrad. Sie haben die Möglichkeit, die hier geäußerten Ansichten und Meinungen nicht zu teilen, sondern Ihre eigene Sicht der Dinge über die Kommentarfunktion darzulegen.

 

Die Parteienlandschaft in Russland schrumpft weiter

Im Jahre 2012 wurde das Parteiengesetz in Russland reformiert. Anlass waren die Proteste von angeblich politisch interessierten russischen Bürgern. Das neue Parteiengesetz in Russland wurde so loyal gestaltet, dass die Parteien wie Pilze aus dem Boden schossen.

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Der gütige Landesvater oder warum lernt Russland nicht von Deutschland?

Irgendwann in den 90er Jahren wurde das Geld knapp in Deutschland. Oder aber die Menge der zu lösenden Aufgaben wuchs. Und so begann die Bundesregierung nach neuen Geldquellen zu suchen und wurde fündig. Die Lösung war radikal, aber effektiv. Russland hat auch Geldprobleme. Hier geht man den Weg des gütigen Landesvaters, obwohl die Russen wissen, dass viele Dinge in Russland nur dann funktionieren, wenn mit harter Hand regiert wird.

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Kaliningrader liberale Medien – Polygon für Führungskader

Mal wieder steht der Kaliningrader Gouverneur Anton Alichanow im Zentrum der Aufmerksamkeit liberaler Medien. Als „liberal“ werden in Russland die Medien bezeichnet, die ständig die Arbeit des Staates und seiner Entscheidungsträger kritisieren – egal, was diese Gutes oder Schlechtes tun.

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Ich war niemals in New-York

Niemals in meinem Leben war ich in den USA und mit, an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, werde ich niemals dorthin reisen. Reisen ist für mich Stress und die lange Reise in die USA bedeutet langer Stress. Dazu kommt, dass meine Gesinnung wohl zukünftig Grund sein wird, dass mir die USA – völlig zu Recht – die Einreise verweigern werden.

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Russland dreht die Schrauben für Wehrpflichtige fester

Die russische Armee, in den 90er Jahren am Boden liegend und ein Bild des Jammers, hat ihr Image vollständig geändert. Von vielen unbemerkt, lief hinter den Kasernenmauern ein Erneuerungsprozess, der für alle wohl, spätestens ab 2015 sichtbar wurde.

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Sowjetisches Memorial in Kaliningrad weicht deutschem Memorial in Ostpreußen

Natürlich kann man nicht von einer Germanisierung des Kaliningrader Gebietes sprechen, wenn ein sowjetisches Memorial, welches an die, bei der Eroberung Ostpreußens im Großen Vaterländischen Krieg, gefallenen Sowjetsoldaten erinnert, weichen muss, damit die Kopie eines deutschen Pferdedenkmals wieder aufgestellt werden kann.

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Nicht allen kann man es Recht machen

Was war das für ein Ansturm, als wenige Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft die Wasserspiele am Museum für Bildende Kunst, der ehemaligen Königsberger Börse, eingeweiht wurden.

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Korruption: Leben ist Geben und Nehmen.

Man liefert sich jetzt gegenseitig ans Messer. Dies ist einerseits gut für die russischen Rechtspflegeorgane, denen dies die Arbeit erleichtert, zeigt aber andererseits auch die ganze moralische Verwerflichkeit und Verdorbenheit des Korruptionssystems. Es gilt das Motto: Rette sich wer kann.

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Die deutsche Friedhofsordnung im russisch-zwangsverwalteten Ostpreußen

Deutsche sind gesetzestreu. Deutsche sind ehrlich. Deutsche sind korrekt. Deutsche sind diszipliniert. Und Deutsche regeln das gesamte Leben mit filigran ausgefeilten Gesetzen und den dazugehörigen Durchführungsbestimmungen, die sie dann auch pedantisch einhalten. Und zum Leben gehört das Sterben. Und zum Sterben gehört der Friedhof und das Leben auf dem Friedhof.

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Königsberger Kaffeefahrt ist beendet. Erste Erfolge bei Polizeiermittlungen

In der letzten Mai-Dekade hat sich eine deutsche Touristengruppe von rund 30 Personen im Kaliningrader Gebiet aufgehalten. Neben den dunklen Wäldern und kristallenen Seen Ostpreußens, wurden den Touristen auch Möglichkeiten für eine Ansiedlung im Kaliningrader Gebiet vorgestellt. Dabei kam es zu einem Zwischenfall.

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