Auch die Russen haben Humor – zu Gunsten Nawalny`s

Auch die Russen haben Humor – zu Gunsten Nawalny`s
 
Russische Medien berichten, dass die Kosten für die Behandlung des Patienten Nawalny in der deutschen Klinik Charitè, durch den russischen Unternehmer Jewgeni Prigoschin übernommen worden sind.
 
 
Erstmalig hatte der russische Unternehmer Jewgeni Prigoschin am 31. August einen großen Geldbetrag an die Charitè überwiesen. Verwendungszweck: „Behandlungskosten für Alexej Nawalny.“
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Nun wurde bekannt, dass er einen weiteren Betrag von einer Million Rubel an die deutsche Medizinische Einrichtung überwiesen hat.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Diese bestätigte den Geldeingang und informierte, dass damit alle Kosten bis zur vollständigen Wiederherstellung der Gesundheit Nawalnys abgedeckt sind.
 
Der russische Unternehmer kommentierte, dass er dieses Geld aus den Geldern nimmt, die ihm Nawalny schuldet. Es geht um eine Summe von über 107 Millionen Rubel. Diese Summe, die er vom Nawalny-Fond eintreiben wird, wird er ausschließlich für humanitäre Ziele verwenden.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Zur Erinnerung:
 
Ein russisches Gericht hatte im Oktober 2019, die von Nawalny geleitete „Stiftung für den Kampf gegen Korruption“ für schuldig befunden, falsche Informationen über die Firma „Moskauer Schüler“ verbreitet zu haben. Diese Firma beschäftigt sich mit der Organisation der Schulspeisung. Nawalnys Stiftung hatte verbreitet, dass diese Firma qualitätsgeminderte Lebensmittel für die Speisenversorgung der Kindergärten und Schulen verwendet.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Der Idiot“
 
Das Gericht erkannte auf eine Schadenszahlung von 87,6 Mio. Rubel an die Firma „Moskauer Schüler“.
 
Das Urteil wurde rechtskräftig und Nawalny erklärte nach einigen Monaten intensiven Suchens nach einem Ausweg aus dieser ausweglosen Situation, dass seine Stiftung geschlossen wird. Sie ist nicht in der Lage diese Summe aufzubringen.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Damit bricht die gesamte Organisationsstruktur des Oppositionärs Nawalny in Russland zusammen. Nawalny versprach, eine neue Organisation zu schaffen. Das ist bisher nicht geschehen.
 
Es wurde bekannt, dass die Firma „Moskauer Schüler“ die Rechte an der Eintreibung der Schulden an den Unternehmer Jewgeni Prigoschin verkauft hat. Dieser hat verkündet, dass er umgehend beginnt, das ihm zustehende Geld von der Nawalny-Stiftung einzutreiben, d.h. er wird über seine – nicht geringen – Möglichkeiten, alles, was nicht niet- und nagelfest ist, beschlagnahmen lassen und somit wird die Struktur von Nawalny in Russland binnen kürzester Zeit aufhören zu existieren.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Der Revisor“
 
Und Prigoschin ließ keinerlei Zweifel, dass er es ernst meint.
 
Seriöse russische Medien informieren, dass Prigoschin seine Forderungen direkt an Nawalny dann stellen wird, wenn dieser aus dem Koma erwacht.
 
„Wenn allerdings Herr Nawalny seine Seele Gott überantworten sollte, so werde ich ihn auf dieser Erde nicht weiter verfolgen. Ich werde dann mit ihm später und mit dem größten Vergnügen abrechnen“, - so die Äußerungen von Prigoschin.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Nawalny ist also macht- und mittellos in Russland und jeder Versuch durch ihn, eine neue Struktur in Russland aufzubauen, werden die russischen Gerichtsvollzieher, auf Forderung des Schuldeninhabers Prigoschin, durch rechtzeitige Beschlagnahme von Geld und materiellen Mitteln, verhindern.
 
Für die demokratieinteressierten westlichen Staaten ist Nawalny damit in Russland ohne Interesse. Er kann auch nicht mehr verwendet werden für den Kampf gegen Putin.
 
Am heutigen Tag melden deutsche Medien, unter Bezug auf die Charitè, dass der Patient aus dem künstlichen Koma erwacht ist. Da genügend Geld für die weitere Behandlung vorhanden ist, wird also der Unternehmer Jewgeni Prigoschin, so wie von ihm angekündigt, bald die Möglichkeit nutzen, um die Schulden von Nawalny einzutreiben.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Das Dorfgericht“
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Kommentare ( 1 )

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 8. September 2020 07:46 pm

    Was soll man auch anders erwarten? In guter tschekistischer Tradition werden Fakten verdreht, Nebelkerzen geschleudert und das Opfer noch verächtlich gemacht. Wenn man das Opfer juristisch nicht tot bekommt, dann gibt es auch handfeste Mittel. Davon könnten eine große Anzahl von Oppositionellen, kritischen Journalisten und kritischen Ärzten ein Lied singen, wenn sie es denn noch könnten. Aber die meisten Russen glauben den Lügen eh nicht mehr - nicht mal mehr im entfernten Sibirien. In Belarus gärt es auch ... das treibt der Administration schon den Angstschweiß auf die Stirn. Nach DDR-Zeitrechnung haben wir wohl so zwischen 1987 bis 1989 ... ach ja, die Diktatur war ja ihr Paradies und die 99%+x haben sie wohl auch für bare Münze genommen. Viel gelernt haben Sie dabei offensichtlich nicht - oder eher das falsche - man weiß es nicht sicher. Ich verabschiede mich dann von hier - zu viele Reichsbürger und viel zu viel Nibelungentreue.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 8. September 2020 08:17

      ... schön, dass Sie selber den Entschluss gefasst haben, sich zu verabschieden.

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