Auftraggeber CIA – US-Geheimdienst sucht russische Verräter als Mitarbeiter

Auftraggeber CIA – US-Geheimdienst sucht russische Verräter als Mitarbeiter
 
Völlig offen und ungeniert erklärte einer der stellvertretenden CIA-Direktoren während einer Veranstaltung in einer US-Universität, dass man in Russland, aber auch weltweit, nach Russen suche, die bereit sind ihr Land zu verraten. Die Zeitung „The Wall Street Journal“ zitiert für die Öffentlichkeit markante Aussagen.
 
 
Die Arroganz und Überheblichkeit der Amerikaner, verbunden wohl auch mit einer Siegesgewissheit im Kampf um die Weltherrschaft, scheint keinerlei Grenzen mehr zu kennen. Als wenn man Russland verhöhnen will, werden in regelmäßigen Abständen die „Exportzahlen“ amerikanischer Militärausrüstungen in die Ukraine veröffentlicht, nach Stück und Tonnen und die Logistikwege werden ebenfalls benannt. Man freut sich, dass Russland nichts dagegen unternimmt.
 
Jetzt wirbt man ganz ungeniert um Russen, nach Möglichkeit aus dem Staatsapparat, dem Sicherheitsbereich, der Armee und Flotte, aber auch unter Journalisten und Bloggern, wie auch unter enttäuschten Oligarchen, die bereit sind, ihr Land zu verraten. Gesucht wird auch in der Industrie, in strategischen Unternehmen und natürlich im Unternehmertum.
 
Russland besetzt den vierten Platz im Rahmen der weltweiten Vorräte an Internationalen Goldvaluta-Reserven. Darüber informiert die russische Zentralbank. In diesen Reserven sind jedoch nach wie vor die Gelder eingeschlossen, die von westlichen Staaten gestohlen worden sind (300 Mrd. USD). Russland verfügt aktuell über 540 Mrd. USD (minus 300 Mrd. die nicht verfügbar sind).
 
Gesucht sind die, die die Militäroperation Russlands in der Ukraine nicht unterstützen. Wir suchen in der ganzen Welt die Russen, die dasselbe fühlen, wie wir und wir sind bereit zur Zusammenarbeit – so der leitende CIA-Mitarbeiter.
 
Die Ukraine-Krise eröffne ungeahnte Möglichkeiten für westliche Sonderdienste, um neue russische Agenten für sich zu werben. Die überwiegende Mehrzahl der russischen Bürger – so meint der stellvertretende CIA-Direktor Marlowe, sind gegen den Militäreinsatz und somit bestens als Agenten gegen ihr Land geeignet.
 
An sich stellt diese Information oder dieses Vorhaben nichts Neues dar. Die Amerikaner haben schon immer weltweit nach Verrätern gesucht, die sie für sich ausnutzen können und sie haben immer Leute gefunden, so auch, fast möchte ich sagen, „insbesondere“ unter Russen, wenn ich an die traurige Zeit der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückdenke, wo hunderttausende für Judaslohn ihr Land und sich selber an die Amerikaner verkauft haben und die heutige patriotische russische Gesellschaft die Suppe auslöffeln muss.
 
Russland plant den Spieß umzudrehen und wird all den Staaten kein Erdöl mehr verkaufen, die das Preisdiktat der westlichen Staaten akzeptieren oder unterstützen. Ein entsprechender Erlass des russischen Präsidenten wird vorbereitet. Dies scheint die letzte Warnung Russlands an die westlichen Staaten zu sein, die ihre Entscheidung zu Preisobergrenzen für russisches Öl immer wieder vertagen.
 
Russische Medien berichten, dass die Amerikaner für ihre Werbung auch die Sozialmedien nutzen. Dort ist es ziemlich einfach, Unzufriedene zu finden und man kann relativ ungefährdet für sich selbst, Werbungen durchführen und über diese Netzwerke auch Informationen und Dokumente erhalten.
 
In welchem Umfang es den Amerikaner gelungen ist, Verräter an das amerikanische Honigfass zu locken, erzählte der stellvertretende CIA-Chef natürlich nicht. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, so dass die Amerikaner natürlich am Ball bleiben – mit so viel Optimismus, dass sie darüber sogar in aller Öffentlichkeit schwatzen – so, als ob Geheimdienstarbeit für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
 
Russische Experten erklären, dass die CIA innerhalb Russlands erfolgreich sein wird und es bereits jetzt ausreichend Verräter gibt, die sich in den Korridoren der Macht tummeln. Man hoffe darauf, dass die zuständigen Organe vernünftig arbeiten.
 
Aber den Löwenanteil an neuen Agenten oder Mitarbeitern erhoffe man sich wohl aus den Reihen derer, die nach dem 24. Februar das Land verlassen haben. Viele von denen haben eine krasse antirussische Einstellung und haben damit beste Voraussetzungen für die US-Pläne. Viele von denen, die das Land verlassen haben, hatten sich auch davor gegen den Staat engagiert – Stichwort „Nawalny“ und dessen Extremismus- und Terrorismusorganisationen.
 
Der Vorsitzende der russischen Staatsduma Wjatscheslaw Wolodin kündigte für den Monat Dezember neue Gesetzesinitiativen an, die zukünftig eine Leihmutterschaft für Ausländer verbieten. In den letzten Jahren wurden über dieses System der Leihmutterschaft mehr als 45.000 Kinder aus Russland „exportiert“. Man muss jetzt alles unternehmen, um diese Kinder zu schützen – so Wolodin. Wolodin nannte dieses System „großes illegales Business“. Es werden jährliche Umsätze von zwei Milliarden Euro im Jahr erzielt. Die Kinder geraten oft in eine schwierige familiäre oder soziale Situation. Nicht selten werden sie Mitglied einer nichttraditionellen Partnerschaft.
 
Die so Angeworbenen werden, je nach Eignung, entweder als reale Spione (Verräter) nach Russland zurückgesandt, um Arbeit vor Ort zu leisten oder aber sie werden im sicheren Ausland als Journalisten, Blogger, Experten, Propagandisten u.ä. eingesetzt.
 
Das sind dann die Leute, die häufig vor westlichen Kameras berichten – eben russische oder besser antirussische Experten sind.
 
Für die russische Gesellschaft, die um ihren Staat kämpft, ist es wichtig – so Kommentatoren in den Medien, dass man ein gesundes Misstrauen entwickle und rechtzeitig Hinweise gibt, wenn das Verhalten einer Person erklärungsbedürftig ist. Ein russischer Pass bedeutet nicht gleichzeitig, dass der Inhaber auch russischer Patriot ist, so wie ein ausländischer Pass nicht bedeutet, dass es sich um einen Feind Russlands handelt.
 
Mit Verwunderung habe ich Kommentare in russischen Medien gelesen, wo man darauf hinweist, dass die Zusammenarbeit mit ausländischen Diensten strafbar ist – es ist Landesverrat. Viele russische Bürger wissen das nicht – kommentierten Blogger und diese Unwissenheit ist gefährlich, denn sie schützt nicht vor Strafe – wie allgemein bekannt.
 
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Sie sahen einen Beitrag von „Baltische Welle“. Vielen Dank für Ihr Interesse. Tschüss und Poka aus Kaliningrad.

 

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