Chef der russischen Auslandsaufklärung zum Verkauf der ukrainischen Souveränität

Chef der russischen Auslandsaufklärung zum Verkauf der ukrainischen Souveränität
 
Sergej Naryschkin, Chef der russischen Auslandsaufklärung, meldet sich selten öffentlich zu Wort. Das liegt wohl in der Natur seiner Dienststellung. Wenn er sich aber öffentlich zu Wort meldet, sollte man seinen Artikel auch lesen.
 
 
Jahrzehntelang rätselte man in westlichen Geheimdiensten, wer denn der Chef der DDR-Auslandsaufklärung ist. Zu damaligen Zeiten war alles so gut abgesichert, dass selbst Namen nicht bekannt wurden, geschweige denn Inhalte zur Arbeit der Dienste. Markus Wolf wurde nur durch Zufall während eines Auslandsaufenthaltes identifiziert. Niemals äußerte er sich während seiner aktiven Dienstzeit öffentlich.
 
Naryschkin ist als Chef der Auslandsaufklärung bekannt. Zur Qualität seiner Arbeit gibt es unterschiedliche Meinungsäußerungen. Dass er sich gegenüber Reportern und Kameras unwohl fühlt, ist für jeden sichtbar.
 
Er äußerte sich jetzt zur Rolle Polens und dem Verhältnis zur Ukraine und seine Analyse lässt nichts Gutes ahnen.
 
Naryschkin glaubt zu erkennen, dass der Präsident der Ukraine Wladimir Selenski bereits sein Einverständnis gegeben hat, die Souveränität seines Landes an Polen zu übertragen. Damit werden alle Träume Polens in Erfüllung gehen. Ihm liegen Informationen vor, wonach das „Tandem USA-Polen“ Zugriff zu allen Informationen von staatlicher Souveränität erhalten hat. Hierbei gehe es um Informationen aus dem System der Steuerzahler und somit auch zu Informationen aus dem realen Finanzsektor der Ukraine. Derartige Vorgänge bezeichnet man im Geschäftsleben als Fusion oder Übernahme – kommentiert Naryschkin.
 
 
„Ein Staat ist kein Privatunternehmen, aber in diesem Fall sehen wir, wie die Kiewer Machthaber sich bereits mit der Annexion des Landes durch Polen freiwillig einverstanden erklärt haben und im Zuge dessen die staatliche Souveränität bereits geopfert haben“, - so der Chef der russischen Auslandsaufklärung.
 
Polen hat bereits ein Reservezentrum für die Erfassung und Bearbeitung von Steuerinformationen für die ukrainischen Gebiete geschaffen. Polen selber argumentiert gegenüber der Ukraine, dass die Einrichtung dieses Zentrums nur dazu dient, die Effektivität der Arbeit der ukrainischen Behörden zu erhöhen. Selenski selber scheint mit gespielter Naivität dieser Erklärung zu glauben und spielt damit völlig bewusst die ukrainische Souveränität in die Hände der Polen.

 

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Kommentare ( 1 )

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 11. Juni 2022 10:51 pm

    Sollten die Polen als kleines Land meinen, mit dem vermeintlichen US-Schutz in Hinterhand, real völkerrechtswidrig einen größeren Vielvölkerstaat einfach annektieren zu können, denn könnte es sein, daß Rußland gezwungen ist, mit der Ukraine Krieg zu führen.
    Das Ergebnis kann man dann den Protokollen der Auswertung von Manövern entnehmen, die einer nicht atomaren Auseinandersetzung mit der NATO zu erwarten sind.
    Polens Großmachtsucht wird ganz sicher nicht die Basis zur Bereitschaft sein, den Bündnisfall als gegeben zu sehen!
    Kein europäisches Nato Land, ganz abgesehen vom Rest, ausgenommen die USA, wäre an einem so mächtigen Polen interessiert.
    Will der Westen einfach nicht begreifen daß Rußland mit der Ukraine bisher so umgeht, wie verzweifelte Eltern mit einem ungeratenen Sproß, die bemüht sind, Schaden durch ihn und von ihm fern zu halten?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 11. Juni 2022 11:36

      ... der letzte Satz Ihres Kommentars ist besonders beeindruckend - danke.

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