Deutschlands unerträgliche Arroganz gegen Russland

Deutschlands unerträgliche Arroganz gegen Russland
 
Wieder hat der Vertreter der Bundesrepublik Deutschland für außenpolitische Fragen Heiko Maas von Russland gefordert, Gesetzesverletzer, die am 23. Januar während ungenehmigter Demonstrationen festgesetzt worden waren, sofort aus dem Arrest zu entlassen.
 
 
 
Russische Medien berichten, dass es während der ungenehmigten Demonstrationen zu insgesamt 3.711 zeitweiligen Festnahmen gekommen ist. Ein Großteil der Festgesetzten wurde nach Feststellung der Personalien wieder entlassen.
 
Heiko Maas maßt es sich an, Russland zu maßregeln und aus der Verfassung der Russischen Föderation zu zitieren:
 
„Russlands Verfassung gibt jedem in Russland das Recht seine Meinung zu äußern und an Demonstrationen teilzunehmen. Aus diesem Grund erwarten wir, dass die friedlichen Demonstranten unverzüglich freigelassen werden.“
 
Diese Äußerungen tätigte der deutsche Amtsleiter vor dem Treffen mit seinen Kollegen aus der Europäischen Union und gab damit den Ton vor, in dem dieses Treffen stattzufinden hat, mit dem Ziel, weitere Maßnahmen gegen Russland zu beschließen.
 
Leider hat man vergessen, dem Herrn Außenamtsleiter einen weiteren Auszug aus der russischen Gesetzgebung mit auf den Weg zu geben, nämlich, dass Demonstrationen genehmigt werden müssen – so soll es auch in Deutschland üblich sein.
 
Videoeinspielung: Putin äußert sich zu Demonstrationen am 23. Januar 2021
 
Der Außenbeauftrage der Europäischen Union schloss sich in einer ähnlichen Tonlage dem Außenamtsleiter des wiedervereinten Deutschlands an und kommentierte, dass man eine sehr umfangreiche Tagesordnung habe, aber an erster Stelle stehen die alarmierenden Ereignisse in Russland. Mehr als dreitausend Menschen seien verhaftet worden, so Herr Borrel. Er verurteilte die Handlungen der russischen Polizei gegen diejenigen, die sich zur Unterstützung des kriminellen vorbestraften Nawalny zu nichtgenehmigten Demonstrationen versammelten.
 
Diese Verhaftungswelle ist sehr alarmierend, so wie auch die Verhaftung von Nawalny. Und deshalb beginnen wir unsere Sitzung mit dieser Angelegenheit – so Barrel.
 
Der Präsident Polens forderte von der Europäischen Union weitere Sanktionen gegen Russland. Wie man Kommentaren deutscher Journalisten entnehmen konnte, werden wohl diese Sanktionen auf der Sitzung der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union im März beschlossen werden. Die Sitzung am Montag diente dazu, den EU-Gipfel vorzubereiten.
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Kommentare ( 1 )

  • Gego Tschetoch

    Veröffentlicht: 26. Januar 2021 19:45 pm

    Die Kräfte der westlichen Politik konzentrieren sich in ihrem Schauspiel ganz offensichtlich in die Richtung einer gesteigerten Konfrontation mit Russland!

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