Die ganze Welt redet über Probleme. Russland nicht. Russland löst seine Probleme.

Die ganze Welt redet über Probleme. Russland nicht. Russland löst seine Probleme.
 
Russland ist das reichste Land der Welt. Zumindest was die Menge an Sanktionen anbelangt, hat kein Land mehr Sanktionen auf sich vereint, wie Russland. Der Rest der Welt redet nun immer mehr über die Sanktions-Problemwelle, die auf sie zurückrollt, während Russland bereits beginnt, die Probleme zu lösen.
 
 
Russland hat noch keinerlei Gegensanktionen gegen die westliche Staatengemeinschaft ausgesprochen. Manchmal habe ich sogar Zweifel, ob es überhaupt zu Gegensanktionen kommen wird. Denn all das, was westliche Spezialisten, Politiker und sonstige Wissende bereits laut herausplappern, zeugt von einer unwahrscheinlichen Eigendynamik der Sanktionen, die auch ohne Gegensanktionen Russlands, sehr viel Schaden anrichten wird.
 
So sagt die UNO für Afrika und den Nahen Osten eine Hungerkatastrophe voraus. Diese Hungerkatastrophe könnte eine Massenflucht nach Europa auslösen. Allerdings wird Europa zu dieser Zeit noch mit dem Flüchtlingsstrom aus der Ukraine voll beschäftigt sein und so werden zwei Flüchtlingskatastrophen in Europa zusammentreffen. Völlig unklar ist hierbei, wie diese zusätzlichen Millionen von Menschen in Europa versorgt werden können – sowohl mit Lebensmitteln, medizinisch, mit Wohnraum und allem anderen was die Menschlichkeit verlangt. Sollte es den Europäern nicht gelingen, dieses Problem zu lösen, könnte es zu Massenunruhen unter den Migranten in Europa kommen … hm, und vermutlich wohl auch unter der Altbevölkerung in den europäischen Territorien.
 
Weltweit beginnt man sich bereits Sorgen zur landwirtschaftlichen Produktion zu machen. Sowohl Russland, wie auch die Ukraine sind große Exporteure von Getreide, Mais und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, wie auch von Düngemitteln. In der UNO kommentierte man, dass bereits jetzt durch die militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine, die Logistikkette weltweit gestört wurde. Unklar ist, ob es in diesem Jahr überhaupt möglich sein wird, in der Ukraine eine Ernte einzufahren. Den vollen Umfang der jetzigen Handlungen des Westens gegen Russland wird man im Herbst erfahren – so ein leitender Mitarbeiter der UNO, der seine düstere Prognose mit dem Satz beendete: „Wenn Sie glauben, wir leben bereits jetzt in der Hölle auf Erden, dann warten Sie mal auf das, was uns im Herbst blüht.“
 
Der UNO fehlen gegenwärtig acht Milliarden USD in der Kasse, um die Hungernden aus dem Jemen, Burkina Faso, dem Tschad, Nigeria und weiteren Staaten mit allem zu versorgen, was der Mensch zum Überleben braucht. Wenn das Problem jetzt nicht gelöst wird, wird der Westen dafür die Rechnung im hundertfachen Umfang präsentiert bekommen.
 
Ein weiteres Problem sind die Kinder, die gemeinsam mit den Erwachsenen flüchten und denen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden muss. Tausende von Kindern kommen jetzt täglich aus der Ukraine nach Europa. Keines der Kinder hat auch nur Basiswissen der Sprache des Landes, in dem es aufgenommen wird. Das bringt Probleme mit der Schulbildung und weiteren Betreuung.
 
Es gibt bereits Länder, die an die Grenze der finanziellen Leistungsfähigkeit angelangt sind. Hierzu gehören die baltischen Staaten, Polen und Ungarn. Ihre Bitten um weitere Finanzhilfen, wurden von der Europäischen Union abgelehnt. Die EU beschuldigt Ungarn und Polen die Richtlinien der Europäischen Union nicht einzuhalten. Sollte man bei dieser Weigerung bleiben, werden diese Staaten sich sehr schnell von den Flüchtlingen befreien und ihre Grenzen dicht machen. Der zusätzliche Flüchtlingsstrom wird sich dann vermutlich über Deutschland ergießen. Eine menschliche Tragödie, sowohl unter den Flüchtlingen, wie auch unter der deutschen Bevölkerung ist absehbar.
 
Die USA leisten auch ihren Beitrag in der durch sie ausgelösten Katastrophe in der Ukraine. In den ersten zwei Wochen des Monats März haben sie ebenfalls sieben Flüchtlinge aufgenommen. In den Monaten Januar und Februar wurden 514 Flüchtlinge in die USA hereingelassen.
 
Deutschland scheint sich vor seiner eigenen Politik zu erschrecken. In Russland wird der deutsche Wirtschaftsminister Habeck zitiert, der in einem „Die Welt“-Interview die deutsche Bevölkerung über mögliche Defizite bei Brot- und Milchprodukten informiert. Habeck befürchtet eine Welle von Erkältungskrankheiten – logisch, wenn die Heizung gedrosselt werden muss. Und er befürchtet nicht nur, dass sich dieser oder jener Deutsche einschränken muss, sondern dass die deutsche Wirtschaft insgesamt Schaden erleide. Dabei steht doch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, dass die Regierung alles tun muss, damit es zu keinem Schaden für Deutschland kommt. Dabei hat doch all das, was jetzt befürchtet wird, die Bundesregierung eigenhändig (von eigenköpfig kann man wohl nicht sprechen) organisiert.
 
Der Generaldirektor der Energiefirma „Uniper“ Klaus-Dieter Maubach vertritt die Meinung, dass selbst eine kurzzeitige Unterbrechung der Gasversorgung aus Russland dazu führt, dass der Katastrophenfall in Deutschland ausgerufen wird. Erst wird zu ernsthaften Folgen für den gesamten Gasmarkt kommen.
 
Deutsche Spezialisten befürchten, dass, wenn es zur Abschaltung von Heizungen kommt, sich die Bevölkerung selber hilft, Kamine und andere Hilfsgeräte aufstellt. Wenn dies nicht fachgerecht erfolgt, erwarte man Unglücksfälle und Wohnungsbrände. Das hat automatisch eine Überlastung der Rettungssysteme zur Folge.
 
Der von den deutschen vor kurzem gewählte Bundeskanzler Scholz tröstet seine Wähler und Nichtwähler mit den Worten, dass es den Russen dramatisch schlechter geht – dank der Sanktionen der westlichen Solidargemeinschaft. Nun, das wird die Deutschen freuen zu hören, dass es ihnen nicht dramatisch schlechter, sondern nur schlechter gehen wird.

 

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