Die Opferbereitschaft der Deutschen im Kampf gegen Russland

Die Opferbereitschaft der Deutschen im Kampf gegen Russland
 
Die Deutschen sind allgemein bekannt als sparsame Menschen. Wenn dem nicht so wäre, so würden die Deutschen nicht so leben, wie sie heute leben. Nach den jetzigen Preissteigerungen hat das große Jammern eingesetzt. Aber dieses Jammern scheint nicht wirklich die Situation der Deutschen widerzuspiegeln.
 
 
Vor wenigen Tagen habe ich im deutschen Fernsehen eine Reporterin gesehen, die eine Umfrage zu den Ereignissen in der Ukraine auf der Straße machte. Eine lebenserfahrene Dame antwortete ihr, dass die Preiserhöhungen zwar ganz schön hoch sind, aber für die Freiheit der Ukraine ist sie bereit, auch weiterhin hohe Preise zu bezahlen. Das hat mich beeindruckt, denn die gut gekleidete Dame war bestimmt schon Rentnerin.
 
Dann las ich einen Beitrag in den russischen Medien. Dort wurde das deutsche Journal „SPIEGEL“ zitiert. Das Journal veröffentlichte eine Sozialanalyse zur Spendenbereitschaft der Deutschen für die Ukraine, welche vom deutschen Zentralinstitut für Sozialfragen DZI erstellt wurde. Trotz den angeblich so hohen Preisen, die die Deutschen jetzt jeden Tag zahlen müssen und die ein tiefes Loch in jeden deutschen Privathaushalt schlagen sollen, spendeten die Deutschen im Zeitraum vom 24. Februar bis Ende April die Summe von 752 Millionen Euro für den Erhalt von Freiheit und Demokratie in der Ukraine. Logisch, dass die Spendenaktion damit nicht abgeschlossen ist, sondern ständig fortgesetzt wird. Die Spendenbereitschaft endet wohl erst, wenn es Russland gelungen ist, seine gesteckten Ziele zu erreichen, d.h. die EntNAZIfizierung der Ukraine. Wenn es keine Nazis mehr gibt, braucht man auch nicht mehr zu spenden – ganz logisch.
 
Die Summe die die Deutschen in so kurzer Zeit gesammelt haben, ist die größte Spendensumme die jemals in Deutschland für humanitäre Zwecke oder im Ergebnis von Umweltkatastrophen gesammelt worden ist. Selbst der Tsunami in Südostasien im Jahre 2004 brachte nur 670 Millionen Euro. Und selbst das Schicksal ihrer eigenen Landsleute war den Deutschen weniger Geld wert. Für die Opfer der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr wurden nur 631 Mio. Euro gesammelt.
 
Mit anderen Worten – so meine Schlussfolgerung – wenn es gegen die Russen geht, ist die Opferbereitschaft der Deutschen am höchsten – auch heute noch, 77 Jahre nach der Kapitulation, die wohl die Mehrheit der Deutschen bis heute noch nicht verkraftet hat und wo man anscheinend – so zumindest mein Eindruck – jetzt eine Chance sieht, den verpassten Sieg gegen die Slawen doch noch einzuholen.
 
Übrigens war die Opferbereitschaft der Deutschen auch während des Kampfes gegen den Bolschewismus von 1941-1945 so hoch, wie in keinem anderen Schicksalskampf gegen die europäischen Nachbarn. Von 5,1 Mio. gefallenen deutschen Soldaten weltweit, sind 3,5 Mio. an der Ostfront gefallen – geopfert für Führer, Volk und Vaterland. Genutzt hat diese hohe Opferbereitschaft aber nichts – wie wir heute wissen.
 
 
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Kommentare ( 6 )

  • Peter Nagel

    Veröffentlicht: 12. Mai 2022 07:52 pm

    Ja jetzt kommt der NAZI wieder in den Deutschen hoch!
    Der Faschismus ist in Deutschland nie wirklich verschwunden, er schlummerte ganz still und heimlich in einen!
    Und jetzt kommt der ach so Böse Russe und bähm...alles kommt hoch.

    Schon komisch aber das unsere Politikdarsteller jeden Tag den Kampf gegen Rechts ansagen.
    Milliarden für Kampf gegen Rechts aber sind Sie doch selber kleine Faschisten.

    Und die sollen mir noch einmal sagen das die AFD eine Nazi Partei sei.
    Ja in der Heuschlerei ist der Deutsche wirklich Weltklasse und das ist auch das einzige was der Michel kann!
    Alles was nicht Ihren Interessen widerspricht ist NAZI und das sind für mich Faschistische Züge.

    Also Willkommen im Neuen Faschistischen Deutschland 2022 und Lieber Herr Putin befreien Sie uns Bitte noch ein Zweites Mal von diesen Faschisten...BITTE....

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 12. Mai 2022 13:30 pm

    Aus meiner Sicht kann ich allenfalls den vor 1949 geborenen Westdeutschen ein gewisses Urteilsvermögen über Not bescheinigen, da mit der D-Mark alle ab da bewußt Lebenden nur noch Sättigung kennen.
    Jünger als Mitte 70, ist man zur Zielgruppe für Ethikterror bezüglich Freiheit und Unterdrückung auserkoren, ohne jemals davon betroffen gewesen zu sein.
    Anders derDDR-ler, dessen materielle Stabilisierung wesentlich später eintrat, und dessen Belastung durch Reparationen gegenüber der SU und deren Anhängseln auch wesentlich höhere Belastungen mit sich brachte, als die Wiedergutmachung WD`s gegenüber den Juden.
    Die Keule der Wiedervereinigung war dann ein weiterer Schlag.
    Wer also je selbst betroffen war, dem kann man nicht glaubhaft vermitteln, daß eigenverschuldete Mißstände durch eine sogenannte Flucht zur Lösung auf andere Länder übertragen werden dürfen.
    Timoschenko & Co machten die Ukraine zum Armenhaus, und Selenski wird sie für US Interessen zerstören.
    Rußland trifft keine Schuld !

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 12. Mai 2022 15:43 pm

    Es ist bedeutungslos, welcher Quelle man sich bedient.
    Russe zu sein ist eine Lebensform, die, gerade noch am Rande des Duldsamen der einzigen Wahrheit existiert, diktatorisch geprägt, und somit bekämpft, ja vernichtet werden muß.
    Die beispiellose Unterdrückung einer geknechteten Bevölkerung, die dem Drangsal einer Diktatur unerbittlich ausgeliefert ist, wo die Bürger auf Lebzeiten an dieses Schicksal "UNENTWEICHLICH " gekettet werden, kann nur durch die Installation eines westlichen Wertewesens beendet werden - koste es (Ukraine) was immer es wolle!
    Selbst die Untaten der Horden Dschigis Khan`s verblassen so angesichts der verbrecherischen Plünderungen, der schändlichen Raubzüge, und der gewissenlosen Vergewaltigungen, dem wohl auferlegten Frühsport eines jeden Rotarmisten.
    Woher kommen aus solch einem Hades die Hunderttausenden, als bestens qualifiziert anerkannt, ja eigentlich nicht ausreisen Könnenden, um Grandpa`s Arbeitsmarkt zu bereichern?
    Nichts zum Nachdenken - oder ???

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 12. Mai 2022 16:42 pm

    Es gab in der BRD schon mehrfach Situationen, wirtschaftlichen - und politischen Ursprungs, wo dem Staat Grenzen gezeigt, und er seine Art zu reagieren demonstriert hat. (Ölkrisen - Baader M - und a.).
    Ich habe die Gewaltbereitschaft der Betroffenen solch einer Situation im Kernland der Demokratie, der Inkarnation allen Gutens, selbst erlebt, weit entfernt von Duldung, Nächstenliebe, und all der positiven Attribute.
    Ich kenne Heimat- und Besitzverlust sogar mehrfach, weiß, was Hunger und Not, Elend und Bestrafung bedeuten, und deshalb fürchte ich nur Siechtum durch Krankheit, denn allen sonstigen Auflagen kann man sich meist erfolgreich entgegenstellen.
    Ich neide der jetzt überzeugt Spendenden, kunstpelz und zuchtperlen Behangenen, man ist ja "Bio", und den "Brilli" nicht auffällig zur Schau Stellenden nichts, aber sie wird ihre Haltung ändern.
    Im Notfall stillt mir Europas größterTrinkwaserspeicher keimarm den Durst, Solarstrom ermöglicht Kommunikation und eine warme, würzige Suppe.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 12. Mai 2022 17:45 pm

    Um es klar zu sagen:
    Ich wünsche mir diese Situation nicht herbei, denn ich weiß, wovon ich rede, aber ich würde wohl erst nach vielen Anderen daran scheitern, auch altersbedingt.
    Meine gut gepflegten, mit Verschleißteilen ausreichend versorgten "Kraft"fahrzeuge, erhalten mich mobil, wo ganze Generationen erst mal lernen müßten, wie man einen Reifen wechselt, daß sich nicht jeder Gummifleck haltbar anbringen läßt, und daß schon längst nicht jeder über das erforderliche Qualitätswerkzeug oder über einen Ersatzreifen verfügt.
    Meine Schleudern waren schon nach dem Krieg gesucht, nicht jeder stellt eine Hasenzucht dem Diebstahl zur Verfügung, und wer eine Forelle händisch fangen will, der muß sauberes Wasser, und dessen Lichtbrechung kennen. " Ährenlesen und Kartoffelnstoppeln" waren kilometerlange Barfußmärsche.
    Ich will all das nicht mehr, denn für alle wäre ausreichend gesorgt, würde man teilen.
    Nur der unbedingte Besitzanspruch macht aus Menschen Bestien, ungleich den Tieren.

  • loyalo nilats gleichgesinnter

    Veröffentlicht: 13. Mai 2022 16:46 pm

    wer weiß, ob diese spendensummen den tatsachen entsprechen. vielleicht gibt d zu jedem gespendeten € 10 dazu. die banken werden sich die hände reiben, denn die entgegennahme und die weiterleitung ist nicht kostenlos. und umfragen taugen sowieso nichts. die, die etwas sagen was nicht erwünscht ist, werden weggelassen. und die, die man den dummen, die die ö.r. hören und sehen, zeigt, sind soetwas von inkompetent , weil die vom thema nichts, aber auch überhaupt nichts verstehen. eigentlich pflicht: youtube, mission money, interview mit ehem. eon chef johannes theißen. hören, weiterleiten. gleiches gilt für lisa fitz und alice weidel.
    ich bin sicher, wenn das eintritt was herr theißen sagt, dann wird diese regierung samt ihren günstlingen in den medien, kultur, poltik und wissenschaft hinweg gefegt wie durch einen taifun.

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