Friedensvereinbarung durch Initiative Russlands erreicht

Friedensvereinbarung durch Initiative Russlands erreicht
 
In der Nacht vom Montag auf Dienstag ist es der russischen Führung unter Präsident Putin gelungen, zwischen den kriegführenden Parteien Aserbaidschan und Armenien eine Vereinbarung über den Frieden auszuhandeln. Alle beteiligten Seiten haben dieses Abkommen unterzeichnet und sofort mit der Umsetzung begonnen.
 
 
Der Präsident Aserbaidschans Ilcham Alijew, der Premierminister Armeniens Nikol Paschinjan und der russische Präsident Putin haben eine Friedensvereinbarung zur Beendigung des Krieges um Nagorny Karabach unterzeichnet. Die Vereinbarung beinhaltet die Stationierung von russischen Friedenstruppen in der Region und hat eine Gültigkeit von fünf Jahren, die sich automatisch verlängert.
 
Videobegleitung: Russische Friedenstruppen besetzen Positionen in Nagorny Karabach
 
Die feindlichen Seiten stellen alle Kampfhandlungen ein und verbleiben in den Positionen, die sie gegenwärtig innehaben. Bis 1. Dezember erfolgt der Rückzug der Truppen auf Positionen vor Beginn des Krieges.
 
Russland entsendet 1.960 Soldaten als Friedenstruppe. Bei den Soldaten handelt es sich ausschließlich um Vertragssoldaten. Wehrpflichtige Soldaten kommen nicht zum Einsatz.
 
Der Präsident Aserbaidschans bezeichnete den Friedensvertrag praktisch als Kapitulation Armeniens, der Premier Armeniens bezeichnete die Vereinbarung als unglaublich schmerzhaft.
 
Der türkische Außenminister informierte, dass auch die Türkei an der Kontrolle des Friedens in Karabach teilnehmen werde. Das russische Außenministerium informierte, dass die Türkei die Friedensvereinbarung unterstützt.
 
Es kam zu einem Telefongespräch zwischen Alijew und dem türkischen Präsidenten Erdogan, in dessen Verlauf die Schaffung des türkisch-russischen Friedenstruppen-Zentrums und die Kontrolle des Friedens besprochen wurde.
 
Seit den Nachtstunden landeten bereit 12 Großtransporter aus Russland mit russischen Friedenstruppen und der dazugehörigen Technik. Die Soldaten wurden sofort an ihre Einsatzorte in Nagorny Karabach verlegt.
 
An der Frontlinie zwischen den beiden Seiten, werden nur russische Friedenstruppen stationiert. Meldungen über eine Stationierung anderer ausländischer Truppen, z.B. türkischer Streitkräfte, entsprechen nicht den Tatsachen und sind auch nicht vereinbart worden.
 
Beide Seiten zeigten sich bei ihren Kommentaren im Verlaufe des Tages nicht sehr glücklich mit der Vereinbarung, kommentierten aber, dass es zu dieser Vereinbarung keinerlei Alternative gäbe.
 
Im Verlaufe des Tages wurde eine Erklärung des russischen Präsidenten Putin veröffentlicht.
 
Videoeinspielung: Ansprache Präsident Putin mit deutschen Untertiteln
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