Gerüchte um neues Peperoni-Staatssymbol für Litauen erwiesen sich als ungenau

Gerüchte um neues Peperoni-Staatssymbol für Litauen erwiesen sich als ungenau
 
Seit Stunden kursieren Gerüchte, dass Litauen seine Staatssymbolik ergänzen will. Neben den bekannten Farben auf der Flagge soll auch eine Peperoni mit der Umschrift: Wir sind die Kleinsten, die Rötesten und die Schärfsten, dargestellt werden.
 
 
Dieses Gerücht war entstanden, nachdem der Präsident Litauens die Einrichtung einer Ostfront, er nannte es „Östliche Flanke der NATO“ gefordert hat. Hinter vorgehaltener Hand informierten litauische Offizielle, dass man auf keinen Fall mehr Rot sei, aber Klein und Scharf ist als Charakteristik für das Mitgliedsland der NATO und der EU durchaus zutreffend.
 
Soweit zum zynischen oder ironischen Teil meiner Information. Kommen wir zum ernsthafteren Teil der Nachricht.
 
Der litauische Staatspräsident forderte eine möglichst schnelle und erhebliche Verstärkung der NATO-Truppen an der östlichen Flanke, also direkt an der Grenze zu Russland. Weiterhin sollen sofort Handlungspläne erarbeitet werden für den Fall, dass Fall „A“, Fall „B“ oder Fall „Barbarossa“ … nein, Entschuldigung, der litauische Präsident sagte „Fall C“ eintrifft.
 
Der litauische Präsident konstatierte, dass man an der Ostfront bereits das ausbalancierte Kräfteverhältnis verloren habe – bedingt durch die große russische Truppenkonzentration an der Grenze zur Ukraine.
 
Der litauische Präsident forderte zu kollektiver Einigkeit auf. Nicht einzelne Staaten sollen mit Russland über die Sicherheit einzelner Staaten sprechen, sondern man sollte über die Sicherheit der ganzen Region sprechen.
 
Die russischen Internetportale, die durch mich täglich analysiert werden, füllen sich immer mehr mit alarmierenden und bedrohlich klingenden Informationen zur Entwicklung der internationalen Lage. Es entsteht der Eindruck, dass man in den westlichen Demokratien die Machtfrage stellen will. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten: Friedliche Verhandlungen mit dem Ergebnis, dass die Welt, wie zu Zeiten bis 1990 geteilt wird oder eine militärische Auseinandersetzung, wonach die Welt wohl eine andere ist.
 
Der Senator im russischen Föderationsrat, der Oberkammer der DUMA, Alexej Puschkow kommentierte, dass eine Ausweitung der NATO, sprich die Organisation der Zusammenarbeit der NATO mit der Ukraine, die direkte Vorbereitung zu einem Krieg mit Russland ist. Er äußerte dies in einem Interview mit dem Sender „Hier spricht Moskau“.
 
„Das Auftauchen der NATO an unserer gemeinsamen, ziemlich langen Grenze mit der Ukraine ist der casus belli, also die praktische Vorbereitung zum Krieg. Warum sollte die NATO eigentlich die Ukraine aufnehmen? Doch wohl nur einzig und alleine deshalb, um einen Platzdarm für die Bedrohung Russlands zu haben.
 
Die Allianz versucht Russland in einen Dialog aus der Position der Stärke zu zwingen und Moskau Bedingungen zu diktieren. Gegenwärtig führt der Westen den Dialog nur des Dialoges willen. Unter diesem Deckmantel führt man die Vorbereitungen zu einem Krieg durch – so der Senator.
 
 
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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 24. Dezember 2021 03:35 pm

    " Unter diesem Deckmantel führt man die Vorbereitungen zu einem Krieg durch – so der Senator."
    Da hat der Senator vollkommen Recht. Wenn auch eine solch dumme Trude wie die AKK und eine weitere noch ungebildetere jetzt Amtsvorsteherin für Äußere Angelegenheiten der BRD, Baerbock, sich darin versteigen, daß man mit Rußland zwar verhandeln könne, aber nur von der Position der Stärke, dann fragt man sich doch, welche Stärke meine die beiden und was haben diese beiden für Grütze in ihrem Kopf. Von Politik und Militär, von Kriegsführung haben doch diese beiden überhaupt keine Ahnung. Offensichtlich bilden sie sich ein, daß das wie so ein Waffengang nach Restjugoslawien wird, als die Nato dort diese Aggression startete. Die Bundeswehrsoldaten amen doch schon jetzt mit den üblichen Störungen im Kopf aus Afghanistan. Was soll denn dann sein, wenn es wirklich mal richtig rummst. Krankenschein ist dann nicht durchs Telefon beantragen.

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