Mit meinem Mörder an einem Tisch? Über die Zukunft zum Westen.

Mit meinem Mörder an einem Tisch? Über die Zukunft zum Westen.
 
Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zur Zukunft des Verhältnisses Russlands zum Westen. Es scheint, als ob Lawrow die Frage richtig stellt und die Frage auch gleich die Antwort ist: Braucht Russland eine Zukunft zum Westen?
 
 
Das Ziel der westlichen russophoben Solidargemeinschaft besteht darin, Russland, dem russischen wirtschaftlichen, politischen, finanziellen, kulturellen System, der russischen Gesellschaft, so viel Schaden wie nur irgend möglich zuzufügen. Die westliche Gemeinschaft lässt öffentlich über einen Staatsstreich in Russland spekulieren und sucht den Brutus, der mit dem Messer oder irgendetwas anderem Tödlichen, den Mann meucheln soll, der die Kolonialisierung Russlands beenden und die Souveränität des Landes wieder herstellen will.
 
Diese Gemeinschaft der Anhänger einer unipolaren Herrschermacht über die Welt, liefern Waffen, um möglichst viele Slawen zu töten, russische Slawen und ukrainische Slawen. Das Endziel scheint das zu sein, welches das faschistische Deutschland nicht erreicht hat: Die Ausrottung der Slawen, um sich Land und Bodenschätze anzueignen.
 
Über welche Zukunft zu diesen Ländern, die den Tod meines Landes, also auch meinen Tod wollen, können wir also sprechen?
 
Und so formuliert Sergej Lawrow logisch, dass Russland darüber nachdenkt, ob man überhaupt noch irgendwelche Beziehungen zum Westen braucht. Sollte der Westen irgendwelche Vorschläge unterbreiten, werde man darüber nachdenken, ob man derartige Vorschläge braucht. Mit anderen Worten – so verstehe ich Sergej Lawrow – Russland selber wird dem Westen keine Vorschläge mehr unterbreiten.
 
 
Russland werde seine Zukunft nur noch auf sich selbst gestützt aufbauen. Man werde mit den Staaten kooperieren, die eine eigenständige unabhängige Politik betreiben und die ihre Zuverlässigkeit bewiesen haben.
 
Irgendwann wird der Westen seine gegenwärtige Raserei beenden und feststellen, dass alles nichts genutzt hat und Russland weiterhin existiert und mit jedem Jahr stärker wird. Und wenn sie dann irgendwelche Beziehungen wieder vorschlagen wollen, so werden wir uns überlegen, ob wir diese Beziehungen brauchen – meinte Lawrow und gab damit sehr klar zu verstehen, dass die Tür nach Russland ziemlich fest verschlossen ist. Diese wieder zu öffnen wird viel Kraft erfordern und muss nicht immer von Erfolg gekrönt sein.
 
Russland arbeitet jetzt nicht nur daran, das Programm der Importablösungen umzusetzen, sondern will generell auf irgendwelche Abhängigkeiten vom Westen verzichten – egal um was es sich handelt.
 
Sergej Lawrow zeigte sich beeindruckt, mit welcher rasanten Geschwindigkeit sich die Russophobie im Westen verbreitet hat. Diese durchdringt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und vergiftet sogar das tägliche Leben der einfachen Bürger.
 
Russland wird auf keinen Fall darauf warten, dass ausländische Firmen nach Russland zurückkommen. Darauf zu hoffen, hieße tatenlos dem Lauf der Dinge zuzuschauen. Das wird nicht passieren – meinte Lawrow. Die westlichen Partner haben endgültig bewiesen, dass sie keine Vertragstreue kennen.
 
Russland wird sich jetzt auf die eurasische Region konzentrieren – eine der perspektivreichsten Regionen der Welt. Die Beziehungen zu China werden sich noch schneller entwickeln, denn der Westen zeigt sich auch gegenüber China als Diktator.
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Kommentare ( 4 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 25. Mai 2022 18:41 pm

    "Sergej Lawrow zeigte sich beeindruckt, mit welcher rasanten Geschwindigkeit sich die Russophobie im Westen verbreitet hat."
    Genau das ist es, was mich ziemlich beunruhigt. Ich hoffe, daß Rußland nicht den Fehler macht, sich vollkommen abzukapseln. Dann ist der schlimmsten Russophobie Tür und Tor geöffnet und über das Land können die grausamsten Märchen erzählt werden. die Masse der Menschen werden das glauben, werden das angebliche Gefahrenpotential glauben und zustimmen, daß diese angebliche Gefahr gebannt werden muß. Es muß von Rußland ein berichtigendes Narrativ geschaffen werden, sonst haben diese Kriegshetzer gegen Rußland, China, Iran, vielleicht auch Indien oder ... freie Hand und zerren die Welt in einen Vernichtungskrieg.
    Man kann die zur Dummheit dressierte Masse der Menschen im Westen nicht - dem Westen - überlassen. Das ist zu gefährlich auch für Rußland.

  • K.J.

    Veröffentlicht: 25. Mai 2022 21:31 pm

    „Mit meinem Mörder an einem Tisch“ schließt sich zwar aus ... Jedoch mehr als nachvollziehbar und geradezu wichtig fürs Überleben: sich auf seine eigenen Stärken zu besinnen und sich den freundlich gesinnten Ländern zuzuwenden.
    Möglicherweise erwartet der ein oder andere im Westen in der hier vorherrschenden eigenen Selbstüberschätzung und Selbstgefälligkeit noch die gewohnten Anklopfzeichen Russlands, aber der Zug stand lange an der Gabelung hier im Westen und die Weiche wurde gestellt und er ist nunmehr abgefahren.

  • Tikhon Friedrichowitsch von Münchhausen

    Veröffentlicht: 26. Mai 2022 00:12 pm

    @Sebastian Radeberger: Die deutschen Medien vermitteln seit jeher ein überwiegend negatives Russlandbild. In RU leben angeblich nur arme Omas und böse Oligarchen. Ein Obervolta mit Atomwaffen, das nicht mal vernünftige Autos bauen können. Transatlantische Seilschaften haben die deutschen Medien fest in ihrer Hand und dominieren die veröffentlichte Meinung immer Sinne der ehemaligen Besatzungsmacht. Abweichende Sichtweisen werden diskreditiert und Russland dämonisiert. Was kann man dagegen tun?
    1. Man sollte ohne komplizierte Visavergabe nach Russland einreisen können wie bei der Eishockey oder der Fussball-WM. Einfach online registrieren.
    2. Man sollte Vorurteile an zentraler Stelle in deutscher, englischer und russischer Sprache mit lebendigen Berichten persönlich widerlegen.
    3. Vkontakte, OK sollten im Westen nicht nur in kleinem Kreis bekannt sein.
    4. Viele Unternehmerpersönlichkeiten stehen auch während der Militäroperation in der UKR zu ihren Geschäftspartnern in RU.

  • loyalo nilats gleichgesinnter

    Veröffentlicht: 26. Mai 2022 08:46 pm

    hallo guten morgen und dobro utro nach kaliningrad,
    heute ist hier im blödland herrentag, ein wunder, daß die emanzen und alle frauenversteher diesen noch nicht abgeschafft haben. die medien lügen nach wie vor, obwohl durch die realität und mutige intelligente menschen viele der lügen schon widerlegt wurden. der mainstream vernebelt aber weiterhin die hirne und leute wie der kuhscheißestapler, eine wortkreation von tim kellner, gemeint ist habeck, das kleine dicke mädchen, der türke, mehrheitsbeschaffer lindner un d der möchtegernführer scholz stürzen dieses land ins caos. und bis auf die ausnahmen, die aber immer mehr werden, zum glück, klatscht dieses verdummte volk auch noch beifall. wie heißt es doch?: nur die dümmsten schafe suchen sich ihren henker selbst. soweit zur situation in dem "besten deutschland aller zeiten". also, im westen nichts neues. und genau deshalb, freunde russlands, klärt auf, damit die grüne pest schnellstens wieder verschwindet. tschüß und poka.

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