Nawalny, gib mir mein Geld zurück!

Nawalny, gib mir mein Geld zurück!
 
Der Vorbestrafte russische Bürger Alexej Nawalny hat beschlossen, zur Durchsetzung seiner Forderungen nach einem persönlichen Arzt, in den Hungerstreik zu treten. Damit provozierte er eine weitere Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, der lebensgefährlich sein soll. Nun überzeugte sich eine ganze Ärztekommission vom wirklichen Zustand seiner Gesundheit.
 
 
Herr Nawalny verspürte vor einigen Wochen Schmerzen im Rücken und in den Füßen. Die Behandlung durch die medizinische Einrichtung der Strafvollzugsanstalt lehnte er ab und forderte seine Hausärztin. Die Festlegungen des russischen Strafvollzugs sehen derartige Sonderbehandlungen für einsitzende Straftäter nicht vor.
 
Nawalny beschloss, zur Durchsetzung seiner Forderungen, in den Hungerstreik zu treten. Dadurch bedingt verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und Vertreter der Nawalny-Organisation, im Status Ausländischer Agent, informierten die Weltöffentlichkeit, dass der unmittelbare Tod von Nawalny bevorstehe, wenn nicht umgehend qualifizierte ärztliche Hilfe geleistet wird.
 
 
Viele westliche Politiker, Präsidenten und Staatsoberhäupter stimmten in das Geschrei um das Schicksal des russischen Kriminellen ein und drohten Russland mit Vergeltungsmaßnahmen, wenn Nawalny sterben sollte.
 
Nach einer Verlegung ins Krankenhaus der Strafvollzugsanstalt IK-3 wurde durch die dortigen Ärzte festgestellt, dass es dem Patienten den Umständen entsprechend zufriedenstellend gehe. Man verordnete ihm Vitamine durch den Tropf.
 
Die lautstarken Äußerungen und Drohungen westlicher Politiker wurden nicht leiser, nicht zurückhaltender. Der Europarat stellte Russland sogar ein Ultimatum zur sofortigen Freilassung Nawalnys und wollte Russland, bei seiner nächsten Sitzung im Juni, weitere Anweisungen übermitteln, wie mit dem Mann zu verfahren ist, der die verfassungsrechtliche Ordnung in der Russischen Föderation stürzen will.
 
Für den 21. April wurden durch den Ausländischen Agenten „FBK“ Demonstrationen in vielen Städten Russlands organisiert und durchgeführt. Es sollte die Forderung zur sofortigen Freilassung Nawalnys durchgesetzt werden. Die Beteiligung hielt sich in starken Grenzen, der Einsatz der Polizei gegen diese gesetzwidrigen Handlungen war jedoch erforderlich.
 
Die Beauftragte für Menschenrechte beim russischen Präsidenten Tatjana Moskalkowa informierte am heutigen Mittwoch, dass eine ganze Ärztekommission, bestehend aus vier Medizinern, welche nicht in den Strukturen des Strafvollzuges tätig sind, in das Gefängniskrankenhaus IK-3 angereist sind und den Patienten Nawalny, mit dessen Einverständnis, untersucht haben. Das Konsilium ist zu dem Schluss gekommen, dass keinerlei lebensgefährliche Umstände vorliegen und der Patient weiterhin Vitaminpräparate einnehmen soll.
 
Für mich, als russischem Staatsbürger und Steuerzahler, steht die Frage, wer denn für alle diese Mehrkosten, die Nawalny und seine verfassungsfeindliche Organisation verursacht, zu zahlen hat? Ich habe nicht die Absicht, die Eskapaden und gesetzwidrigen Handlungen eines Mannes und seiner Organisation zu finanzieren und fordere vom russischen Staat Maßnahmen einzuleiten, um die entstandenen Kosten für Polizeieinsätze und ungerechtfertigte medizinische Sonderbehandlung vom Patienten Nawalny und dessen Organisation einzutreiben.

 

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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 21. April 2021 19:55 pm

    Das Ansinnen, den Nawalny und seine Truppe, samt den Dunseln, die denen auf den Leim gegangen sind, zur Kasse zu bitten, finde ich eigentlich genial. Uwe, das gehört aber nicht nur in Ihren Blog, sondern das muß entweder in die überregionale Presse oder in einen geharrnischten Beschwerdebrief an AAA. Das ist dann die Unterstützung des Volkes für die Führung des Landes.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 21. April 2021 20:10

      ... ich gehe mal davon aus, dass Daniel Jegorow (Leiter des russischen Steuerdienstes) regelmäßig mein Portal besucht (immerhin lobe ich seine Arbeit häufig) und er dann die Initiative ergreift ... Anton Andrejewitsch hat hier eigentlich nicht die richtigen Möglichkeiten, da es sich um eine föderale und keine regionale Problematik handelt.

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