Neue Duma wird das Saubermachen Russlands fortsetzen

Neue Duma wird das Saubermachen Russlands fortsetzen
 
Noch liegen die endgültigen Resultate der Duma-Wahlen nicht vor. Aber die erste Aufgabe, die die neue Staatsduma zu lösen hat, wird die Absendung einer Bitte an die russische Generalstaatsanwaltschaft sein, die beinhaltet, mindestens 20 ausländische Nichtregierungsorganisationen des Landes zu verweisen. Sie sollen den Status „Unerwünschte Organisation“ erhalten. Grund ist die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands.
 
 
Der Leiter der Kommission der Staatsduma für die Untersuchung von Fakten zur ausländischen Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Russischen Föderation Wassili Piskarjow schlug vor, mindestens 20 ausländischen Nichtregierungsorganisation den Status „Unerwünschte Organisation“ zu verleihen. Sie haben sich in die russischen Wahlen eingemischt.
 
Grafik: Unerwünschte Organisationen in Russland
 
Ganz oben auf dieser Liste steht die Organisation „Golos“, die bereits in Russland den Status eines „Ausländischen Agenten“ hat. Es liegen Informationen vor, dass diese Organisation vom Ausland unterstützt wurde. Sie hat organisatorisch-methodisches Material erhalten, welches ausgerichtet war auf die Diskreditierung der Wahlen in Russland. Es liegen Fakten vor, dass Mitarbeiter dieser Organisation im Ausland eine spezielle Ausbildung zur Organisation von Provokationen und Zwischenfällen in den Wahllokalen erhalten haben.
 
Piskarjow hob hervor, dass die westlichen Nichtregierungsorganisationen versucht haben, Druck auf russische Bürger auszuüben, um damit auf den Wahlausgang Einfluss zu nehmen.
 
Video: Manipulationsmöglichkeit im Wahllokal mit GreenScreen-Technik
 
Das Ziel der westlichen Staatengemeinschaft besteht darin, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Entwicklung in Russland zu behindern und gesellschaftliche Prozesse zu diskreditieren. Hierzu gehört auch die schon sehr rechtzeitig durch das Europaparlament angekündigte Nichtanerkennung der Wahlen in Russland, wenn es Verstöße bei den Wahlen gibt. Damit es Verstöße gibt, wurden spezielle Kräfte ausgebildet und geschult, damit das Ziel, die Nichtanerkennung der gesetzgebenden Macht in Russland, also der Duma, erreicht wird.
 
Grafik: Vorläufige Wahlergebnisse zu den Duma-Wahlen. Stand 20.09.2021 um 13 Uhr
 
Vermutlich wird Russland mit der Nichtanerkennung der Wahlen durch die Länder der Europäischen Union leben können. Dann wird es aber auch keinerlei Gespräche mehr zwischen den Parlamenten und gesetzgebenden Organen geben. Hier bleibt abzuwarten, wer dies zuerst bedauern wird.
 
Piskarjow informierte über eine Vielzahl von Hackerangriffen auf das elektronische Wahlsystem in Russland. Diese Angriffe erfolgten alle aus dem Ausland. Insgesamt wurden durch die RosTelekom 19 Hackerangriffe auf das On-Line-Wahlsystem und die Internetseite der Zentralen Wahlkommission registriert. Die Mehrzahl der Hackerangriffe dauerte nur wenige Minuten. Der größte Angriff fand am 19. September statt und dauerte 5 Stunden und 32 Minuten. 50 Prozent aller Angriffe gingen von US-IP-Adressen aus, 25 Prozent kamen aus Deutschland. Die restlichen 25 Prozent verteilen sich über die ganze Welt, dabei sogar ein Angriff aus Nordkorea.
 
Man habe auch in Russland registriert, dass die westlichen Medien bereits am Vorabend der Wahlen eine feindliche Propagandakampagne zur Diskreditierung der Wahlen gestartet haben.
 
Wenn die russischen Verantwortlichen nun aber schon den Fakt feststellen, dass westliche Medien bewusst falsch über gesellschaftliche Ereignisse in Russland berichten, steht die Frage, warum diesen Medien nicht die Akkreditierung entzogen wird. Was hat Russland von ausländischen Medien, die ihren Lesern und Zuschauern ein völlig falsches Bild Russlands vermitteln?
 
Verständlich natürlich, dass man, wenn man westlichen Medien die Akkreditierung entzieht, auch mit ähnlichen Schritten der westlichen Staaten leben muss. Ich glaube, Russland sollte sich daran gewöhnen, weniger Medienpräsenz im Ausland zu zeigen und dafür den Tourismus anzukurbeln, um den informationshungrigen Reisenden das wahre Russland direkt vor Ort zu zeigen.
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