Nun wird auch deutscher UNO-Vertreter auf den Topf gesetzt

Nun wird auch deutscher UNO-Vertreter auf den Topf gesetzt
 
 
Es ist traurig zu beobachten, wie das einst so stolze Deutschland, mit seinen charismatischen Politikern Otto von Bismarck, Konrad Adenauer, Brandt, Wehner und Helmut Kohl, sich immer häufiger in peinliche Situationen manövriert, die bei den Ländern, die Deutschland als Oberlehrer des Weltgymnasiums bezeichnen, hämische Freude auslöst.
 
 
Besonders betroffen von dem Verfall des Vermögens, intelligent auf internationalem Parkett agieren zu können, scheinen die Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes zu sein. Die Vorfälle der letzten Zeit machen es für mich nun endlich auch optisch erkenntlich, warum sich diese bundesdeutsche Behörde nicht Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten nennt, sondern nur ein Amt ist, an dessen Spitze zwar nominell ein Minister steht, der aber doch nur der Leiter des Amtes, ein Amtsleiter ist.
 
Der Vorfall, der sich nun in den USA, dem Sitz der UNO, mit dem Vertreter des stolzen deutschen Staates, Herrn Christoph Heusgen abspielte, lässt an Peinlichkeit sogar den Regionalauftritt des deutschen Generalkonsuls in Kaliningrad verblassen.
 
Grafik: Zwei Diplomaten beim offiziellen Austausch von Nettigkeiten
 
Dabei müsste doch Herr Heusgen wissen, dass er der Redegewandtheit seines Gegenparts, seines russischen UNO-Kollegen Dmitri Poljanski nicht gewachsen ist. Schon Ende 2020 setzte dieser den Deutschen auf den Topf, als der zum 1. Januar 2021 den zeitweiligen Posten im UN-Sicherheitsrat verließ. Der Russe begleitete dies mit den spöttischen Worten:
 
„Teurer Christoph, ich möchte mich von Ihnen mit den Worten, des vor kurzem verstorbenen Schriftstellers Michael Schwanetzki verabschieden: „Wie schade, dass Sie uns nun endlich verlassen.“
 
Nun trafen sich die beiden wieder – diesmal nur bei einer einfachen UNO-Sitzung.
 
Heusgen brachte seine Besorgnis über das Schicksal der Krim-Tataren zum Ausdruck, die in ihren Freiheiten eingeschränkt werden.
 
„Ich frage den Vertreter Russlands, warum Russland unabhängigen Missionen und Beobachtern keinen Zutritt zur Krim gewährt, damit diese die Situation mit den Menschenrechten auf der Krim prüfen können.“
 
Der so angesprochene Vertreter Russlands, Dmitri Poljanski antwortete daraufhin seinem deutschen Gegenüber:
 
„Sie sollten sich in dieser Frage mit Ihren Landleuten kurzschließen, mit Abgeordneten des Bundestages, die regelmäßig die Krim besuchen. Aber was Sie persönlich anbelangt, mal so nebenbei bemerkt, so hatten sowohl wir, wie auch die Krimschaner auf der Krim, Sie bereits eingeladen. Vielleicht halten Sie sich speziell zurück, um uns zu verstehen zu geben, dass wir Ihnen das Ticket kaufen sollen. Sagen Sie es doch einfach ganz direkt, wenn Sie kein Geld haben.“
 
Der russische Diplomat ergänzte, dass es immer viel einfacher ist, irgendwelche Nebelbomben zu werfen, über Schreckliches auf der Halbinsel zu schwafeln, als die Wahrheit direkt vor Ort zu erkunden. Jedes Jahr besuchen, nach wie vor, über eine Million Ukrainer die Halbinsel und berichten darüber in den Sozialnetzwerken. Auch dort könne man sich informieren, wie die Situation ist.

 

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